Beiträge von Harrald

    BAD OEYNHAUSEN/LONDON (dpa-AFX) - Der Finanzinvestor Audley Capital will den Handy-Ausrüster Balda vollständig erwerben und von der Börse nehmen. Mit dem Unternehmen sei Kontakt aufgenommen worden, um eine mögliche Übernahme zu erörtern, teilte Audley Capital am Freitag in London mit. Die Offerte könnte bei 260 bis 300 Millionen Euro liegen. Pro Aktie wären dies sieben bis acht Euro. Der Aktienkurs von Balda zog am Freitag deutlich an und notierte zuletzt 17,9 Prozent fester mit 6,40 Euro.


    Voraussetzung für einen Erwerb seien die Zustimmung von Management und Vorstand. Zudem stehe noch die Prüfung der Bücher von Balda aus, sagte ein Sprecher von Audley Capital. Vorstandschef Joachim Gut sagte der dpa-AFX, dass bei Vorlage eines Übernahmeangebots dieses geprüft werde. 'Aufsichtsrat und Vorstand würden sich dann damit auseinandersetzen.'


    Onvista

    Aus Color Foto:
    Kauftipp mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Sanyo Xacti VPC-S60 EX (etwa 180 Euro). Die Sechs-Megapixel-Kamera braucht 2,6 Sekunden nach dem Einschalten, um Aufnahmebereit zu sein, und 0,61 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Als besonderes Extra findet sich im Menü der Sanyo eine Berührungssensor-Einstellung. Ist der Sensor aktiviert, reagiert der Auslöser auch ohne Druck nur durch leichtes Anlegen des Fingers. Zudem besticht die kompakte Digitalkamera in ihrem Preissegment durch ein geringes Rauschen.

    Hallo,
    ich habe mal einige Firmen, isnbesondere solche die im goldseitenforum disskutiert werden, kennzahlenmäßig mal unter die Lupe genommen.
    Dabei sind eigentlich nur zwei halbwegs billige Firmen hängen geblieben.
    1. NEW HOPE CORPORATION LTD (NHC.AX)
    New Hope Corporation Limited is engaged in mining and sale of coal, and port operations; investments in venture corporations relating to loading facilities and woodchip, and exploration activities. During the fiscal year ended July 31, 2005 (fiscal 2005), the Company's coal production increased to 3.7 million tons, and approximately 61% of production was exported and 39% was sold domestically. With the sale of the overseas assets, the Company's New Acland mine became its main coal producer. The balance of the Company's Australian coal production of 1.1 million tons was from the Jeebropilly and New Oakleigh mines located in the Ipswich region of Southeast Queensland. On February 7, 2005, the Company announced that it had entered into a conditional sale and purchase agreement for the disposal of its 40.83% interest in the Adaro coal mine in Indonesia, its 50% interest in PT Indonesia Bulk Terminal and its 40.83% interest in Vindoor Investments (Mauritius) Limited.


    Kennzahlen


    KBV: 1,45
    KGV 2,15
    KCV.: 2,06
    Div.Rend.: 14,67%
    KUV: 4,41


    Allerdings habe ich keine Ahnung, wie es mit dem Australischen Dollar aussieht.


    2. Yanzhou Coal Mining Co. (ADR)
    Yanzhou Coal Mining Company Limited is principally engaged in underground mining, preparation and sale of coal, and railway coal transportation. The Company has six coal mines located in China: Nantun Mine, Xinglongzhuang Mine, Baodian Mine, Dongtan Mine, Jining II Mine and Jining III Mine. As of December 31, 2005, the six domestic coal mines had a total in-place proven and probable reserve of approximately 1968.4 million tons. During the year ended December 31, 2005, it acquired 95.67% equity interest in Yankuang Heze Power Chemical Company Limited (Heze Nenghua). The principal activities of Heze Nenghua are to conduct the initial mining preparation of the Zhaolou, Wanfu and other coal mines at the Juye Coalfield, including obtaining the approvals for the coal mine projects, applying for the necessary exploration rights for coal and preparing for the construction of the coal mines. As at December 31, 2005, Heze Nenghua has commenced construction works for the Zhaolou coal mine.


    KGV: 10,8
    KUV:2,32
    KBV: 1,47
    KCV: 6,9
    Div.Rend. 2,78%


    Hier stört mich die fragliche Qualität von Assets und Gewinnen wie bei nahezu allen chinesischen Firmen. Dazu kommt, dass Kohle als strategischer Rohstoff eingestuft werden könnte und der Stast seinen Einfluss hier vergrößert. U.U. könnte dies dazu führen, dass nicht an den meistbietenden verkauft wird, sondern an den chinesischen Staat und seine Verbündeten.


    Wäre toll, wenn jemand zu den Unternehmen Stellung nehmen könnte und oder besser fände.
    Grüsse, Harrald

    Copy and past:
    GOLDINVEST-Kolumne: Kohle - harte Konkurrenz für das Öl
    28.06.2005 10:12:00

    Die Vorräte des Energieträgers Kohle übertreffen die bekannten Ölvorkommen bei weitem. Viele Länder setzen daher wieder verstärkt auf diesen Rohstoff bei der Strom- und Wärmeerzeugung. Die Produzenten wie BHP Billiton und Rio Tinto aus Australien bauen daher ihrerseits ihre Kapazitäten aus und verdienen prächtig.
    2003 stieg die Nachfrage nach Kohle-Einfuhren, die in Kraftwerken verwendet wird, der sogenannten Steaming Coal oder Thermal Coal, weltweit um acht Prozent. Im vergangenen, dem laufenden und den kommenden Jahren dürfte die Nachfrage nach importierter Kraftwerkskohle jeweils um weitere drei bis 3,5 Prozent zulegen. Ein Grund für den beständigen Nachfrageboom ist nahe liegend der hohe Ölpreis. Die Kohle dient als günstiger Ersatz. Dennoch explodierte auch der Preis des schwarzen Golds in den vergangenen Monaten. Die Produzenten wurden von den starken Nachfrageanstieg 2003 und der weiteren Absatznachfrage 2004 überrascht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren kam es daher 2004 auf dem Kohlemarkt zu einem Nachfrageüberhang über die Produktion von zirka 700.000 Tonnen. Der Preis für Thermal-Kohle sprang nach zwei Jahren rückläufiger Preise bereits im vergangenen Jahr um rund 40 Prozent nach oben.


    Eine Tonne Kohle kostete 2004 im Durchschnitt 37,50 US-Dollar (Kontrakte mit japanischen Abnehmern). Im laufenden Jahr dürfte der Kohlepreis weitere knapp 40 Prozent auf 52,00 US-Dollar je Tonne zulegen.


    Die Gewinnmargen der Kohleproduzenten, insbesondere in den großen Exportnationen Australien, China und Indonesien zeigen eine entsprechend lukrative Entwicklung. Aufgrund des hohen Kohlepreises lohnt es sich für viele Produzenten ihre Produktion hochzufahren. Dies dürfte bereits 2005 wieder zu einem Angebotsüberhang an Kohle führen, so Analysten vom Investmenthaus RBC Capital Markets in Australien. Auch in den kommenden zwei Jahren sollen die zum Export bereit stehenden Mengen stärker wachsen als die Nachfrage. Daher dürften 2007 rund 13 Millionen Tonnen Steaming Coal auf der Vorratshalde landen. Der Kohlepreis breche entsprechend auf 37,00 US-Dollar je Tonne ein.


    Schon dieses Szenario verspricht den Kohleproduzenten reichlich Kohle in der Kasse. Doch es könnte noch besser kommen. Die zusätzlichen Exporte dürften überwiegend aus Australien und China stammen. Wächst aber die chinesische Volkswirtschaft weiter mit Raten über 8,5 Prozent, könnte das Land mehr Kohle selbst benötigen. Zudem lassen die sich häufenden Unfälle in den chinesischen Kohleminen darauf schließen, dass im Reich der Mitte bereits über der Obergrenze der eigentlich noch bei gesundem Sicherheitsbewusstsein möglichen Kapazitäten gearbeitet wird und auf Sicherheitsstandards wenig Rücksicht genommen wird. Es könnte daher sein, dass zum einen die Produktion in China mittelfristig aufgrund von Kohlegruben-Schließungen beziehungsweise -Sicherheitsupgrades nicht vom Fleck kommt. Und zum anderen könnte die heimische Wirtschaft mehr vom Energieträger absorbieren als derzeit angenommen.


    Ein weiteres Jahr oder zwei oder drei mit nur ausgeglichener Angebots-Nachfragebilanz ist also durchaus denkbar.


    Anleger können daher weiter auf die Produzenten von Thermalkohle setzen.


    Den größten Hebel auf Preisveränderungen bei dieser Kohlesorte besitzen Xstrata, ein Schweizer-britischer Großkonzern, und die australischen Excel Coal und Centennial Coal. Bei diesen drei Aktien sind vor allem Anleger gut aufgehoben, die an den Angebotsausfall Chinas glauben. Alle anderen sollten sich an die Standardwerte BHP Billiton, Rio Tinto und auch Anglo American aus Südafrika setzen. Ebenfalls aus Südafrika stammt Sasol, die mit ihrer Technologie aus Kohle Benzin und verwandte Produkte herstellen.


    Die größten Thermal-Kohle-Exportnationen (in Millionen Tonnen 2005 erwartet; Quelle: RBC):


    Australien 117 Indonesien 90 China 82 Südafrika 68 Kolumbien 45 USA 12 Sonstige 53


    Die größten Importeure:


    Europäische Union 142 Japan 103 Taiwan 64 Südkorea 52 China 4 Sonstige 101


    GOLDINVEST.de berichtet und kommentiert das aktuelle Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung von Minengesellschaften, insbesondere aus den Bereichen Gold- und Silber, aber auch bei Basismetallen und sonstigen Rohstoffen. Weitere Infos unter: www.goldinvest.de


    Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


    -gi-


    Gruss, Harrald

    Quelle business wire


    August 29, 2006 05:25 PM US Eastern Timezone
    SANYO führt fünf neue Produkte mit Virenwaschsystem" Virus Washer" ein, das 99% der durch die Luft übertragenen Viren ohne Chemikalien beseitigt
    TOKYO--(BUSINESS WIRE)--29. August 2006--
    weltweites Produktentwicklungsziel sind Lösungen, die die Luft virensicher und -sauber halten






    SANYO Electric Co., Ltd., (SANYO) ein führender Hersteller von Produkten und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Umwelt- und Energietechnik, verkündete heute basierend auf ihrer an die Göttin Gaia angelehnten Vision Think Gaia", nämlich ein Unternehmen für umwelt- und menschenfreundliche Produkte zu sein, den Verkauf von fünf neuen Produkten, wie z. B. einem Luftreinigungssystem, die mit dem Virenwaschsystem" Virus Washer" ausgestattet sind, welches durch die Luft übertragene Viren und Allergene mit Hilfe von Elektrolysewasser entfernt. Die neuen Produkte werden in Japan ab September 2006 verkauft.


    Es gibt nicht viele effektive Methoden, um die Luft von Bakterien, Viren und Allergenen sauber zu halten, besonders nicht für diejenigen, die sich in großen Räumen befinden. Um dieses Problem zu lösen, hat SANYO das Virenwaschsystem" entwickelt, das Bakterien ohne den Einsatz von Chemikalien entfernt. Dieses System verwendet Leitungswasser, das meistens sofort verfügbar ist und ist SANYOs firmeneigene Elektrolysewassertechnologie.


    SANYOs Produktlinie mit dem Virenwaschsystem reicht von der privaten Nutzung bis zur gewerblichen Nutzung und liefert Komfort und Sicherheit für das alltägliche Leben.


    SANYO hat sich zum Ziel gesetzt, diese Produkte weltweit zu entwickeln, auch in den Ländern, in denen die Luftqualität eine große Rolle spielt, wie z. B. Indonesien, China und Vietnam. SANYO wird auch Schritte hinsichtlich der Prüfung der Wasserqualität in diesen Ländern unternehmen, um diese Produkte für den Markt vorzubereiten.


    Fünf neue Produkte mit dem Virenwaschsystem Virus Washer"


    1. Luftreinigungssystem für gewerblichen Gebrauch (VW-VF10B)


    2. Deckenmontierte Kassetteneinheit für Klimaanlage im Paket (VW-SN07A)


    3. Luftreiniger für privaten Gebrauch (ABC-VW24)


    4. Dampfluftbefeuchter für privaten Gebrauch (CFK-VW50G)


    5. Keramikheizlüfter mit Luftbefeuchter für privaten Gebrauch (RSF-VW500), Virus Washer", entfernt 99% der Viren


    Der Virus Washer" beseitigt wirksam Bakterien durch die Elektrolyse von Leitungswasser, welches sofort verfügbar ist. Dies ist möglich durch die Wirkung von bei Elektrolyse entstehender Hypochlorsäure, die Elektrolysewasser erzeugt. Elektrolysewasser hat einen hohen Sicherheitsgrad und ist in der Lage, einen effektiven Zustand zu halten, denn wenn es mit Bakterien und Viren in Kontakt kommt, bildet es Hydroxylradikale und entfernt Viren(a), Bakterien, Schimmel(b), organischen Abfall, Geruch und oxidative Farbstoffzersetzungen.


    (a) Forschung: Gunma Prefecture Institute of Public Health and Environmental Sciences.


    (b) Forschung: Japan Food Research Laboratories. Prüfmethode: Agarkulturmethode, Methode zur Bakterienentfernung: Elektrolyse Virus Washer" arbeitet hoch effektiv ohne Filterabscheidung aufgrund des Kontakts zwischen Elektrolysewasser und der Luft. Bei einem Test in einem 2x3 Meter großen Raum mit durch die Luft übertragenen Bakterien verringerte(c) sich die Anzahl der durch die Luft übertragenen Bakterien in 5 Minuten auf unter 1/1.000.000(d).


    (c) Standardbedingung der Home Electric Appliances Fair Trade Conference im Hinblick auf die Beseitigung von Bakterien da im Vergleich keine Behandlung unter 1/100 liegen darf.


    (d) Gemeinsame Entwicklung mit Gunma Prefecture Center of Environmental Sciences


    SANYO begann den Einsatz von Elektrolysewassertechnologie bei Produkten im Jahre 1987 für einen Warenautomaten mit Becherausgabe und installierte ein Hygienesystem. Im Anschluss daran führte SANYO eine Waschmaschine mit einem Waschgang ohne Waschmittel ein sowie ein Luftreiniger für den privaten Gebrauch und ein Luftreinigungssystem für den gewerblichen Gebrauch etc. und führte dann die Entwicklung von Produkten fort, die Elektrolysewasser einsetzen und hat neue positive Wirkungen ausgetestet.


    Im Mai 2006 zeigte der Virus Washer" von SANYO Erfolge bei der Bekämpfung des Vogelgrippevirus.


    Dieses Ergebnis wurde durch eine gemeinschaftliche Untersuchung mit der Tottori University in Japan zu Tage gebracht. Es zeigte sich, dass die firmeneigene Elektrolysewassertechnologie von SANYO Disinfectant Element" (desinifizierendes Element) und Disinfectant Electrolyzed Mist" (desinfizierender Elektrolysenebel) hoch effektiv bei der Beseitigung von mehr als 99% von durch die Luft übertragene Vogelgrippeviren ist.

    Aus der FAZ abgeschrieben vom 25. August 2006:
    In London ging am 21. Juki die Gesellschaft Nufcor Uranium an die AIM. Nufcor ist zwar keine Minengesellschaft für Uran, aber sie lagert Uran - ebenfalls eine Methode, auf den Preis dieses MEtalls zu spekulieren. Der Börsenkurs von Nufcor ist seither beirets um 19% gestiegen. Ebenfalls an der Londoner Börse ist die Gesellschaft Geiger Counter notiert, eine Investmentgesellschaft, die sich auf Nuklearinvestitionen spezialisiert hat. Die Gesselschaft kam 10. Juli an den Markt. Der zunächst steigende Aktienkurs hat in letzter ZEit jedoch wieder nachgelassen.


    Nach längerem Suchen endlich gefunden: Geiger Counter ZEichen GCL
    Gruss, HArrald

    http://de.theinquirer.net/2006…oldrausch_bricht_aus.html


    Batterie-Goldrausch bricht aus
    von Fritz Effenberger: Montag 28 August 2006, 11:53


    Was passiert, wenn auf einen Schlag fast sechs Millionen Lithium-Ionen-Akkus ersetzt werden müssen? Aufblühende Firmen in Taiwan.


    Das Sony-Akku-Desaster hat auch seine Gewinner. Diese dürften, da hat unser UK-Kollege Tony Dennis sicher recht, vor allem in Taiwan zuhause sein. Tatsächlich werden die meisten der kleinen Strom-Tanks von Sanyo vertrieben, gefolgt von Matsushita (Panasonic). Ob der Nachfrageschub allerdings Engpässe in anderen Industriebereichen wie Mobiltelefonen erzeugt, bleibt abzuwarten. Ob die explosiven Akku-Zellen aus Dell- und Apple-Notebooks in irgendeiner Müllkippe der dritten Welt zu liegen kommen, wie Charlie Demerjian spekuliert, ist nicht mal unwahrscheinlicher. Sicher ist nur, dass Sony kaum noch zum Luftholen kommt.


    Und, falls irgendwelche unserer Lieblingstrolle das lesen: ja, weder Sanyo noch Matsushita wohnen im chinesischen Meer, sondern auf den japanischen Inseln. Nur die Fabriken stehen in der Republic of China.

    Aus der Welt am Sonntag (Copy&Past):


    Die Gewinner der Zukunft
    Wer frühzeitig auf Innovationen setzt, hat die Chance auf hohe Gewinne. Doch um die weichenstellenden Branchen zu finden, bedarf es eines guten Gespürs
    Viele Anleger kennen das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Wer vor 20 Jahren auf Microsoft setzte, konnte seinen Einsatz auf das 250fache steigern. Wer vor 15 Jahren SAP-Aktien kaufte, gewann bis heute 2700 Prozent. Und wer seit acht Jahren Lukoil-Papiere hält, hat sein Vermögen vervierzigfacht.


    Doch wo sind die großen Gewinner der Zukunft? Genau vorhersagen kann dies niemand. Aber es gibt Hinweise in der Gegenwart, wo die künftigen Trends liegen.


    Der Zukunftsforscher Matthias Horx nennt die Themen "Gesundheit", "Bildung" oder "Individualisierung" als beherrschende Trends. Für Siemens-Chef Klaus Kleinfeld sind es die Alterung der Bevölkerung und die Verstädterung. Auch Investmentgesellschaften haben Fonds aufgelegt, die ganz auf die Megatrends der Zukunft setzen.



    Unter den vielen Ideen stechen fünf hervor, die neue Trendsetter werden können. Natürlich haben nur die heute noch kleinen Unternehmen dieser Branchen die Chance, zu ähnlichen Erfolgsgeschichten für die Anleger zu werden, wie einst Microsoft, SAP oder Lukoil. Allerdings ist bei diesen Investitionen das Risiko auch extrem hoch. Wer mehr Sicherheit will, kann auf die großen Konzerne setzen, die ebenfalls von den Trends profitieren, allerdings in geringerem Maße.



    Die Menschen leben länger. Damit wächst der medizinische Bedarf, und gleichzeitig gibt es auch bessere Medikamente.



    "Bislang gab es gegen Alzheimer nur Medikamente, die Symptome behandelten", sagt Christian Lach von der Schweizer Anlagegesellschaft Swiss First, Mutter der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. In einigen Jahren werde es jedoch Medikamente geben, die jene Ablagerungen im Hirn bekämpfen, die zu Alzheimer führen. Dadurch könne die Krankheit nach Ansicht Lachs heilbar werden. "Am weitesten ist dabei sicher die irische Elan Pharmaceuticals", sagt er. Die Aktie (ISIN IE0003072950) ist zudem mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12 günstig bewertet.



    Auch die Krebstherapie und die Behandlung von Aids werden in den kommenden Jahren enorme Fortschritte machen. Schon jetzt können sich Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. "Solche Verfahren wird es auch bei anderen Krebsarten geben", sagt Lach. Zudem sei es nur eine Frage der Zeit, bis ein Impfstoff gegen Aids gefunden ist. "Grundlagenforschung dazu wird beispielsweise von GlaxoSmithKline und Novartis betrieben", sagt Lach.



    Unterstützt werden derartige verbesserte Behandlungsmethoden durch genauere Diagnostik. Ein Beispiel ist die Hamburger Asklepios-Klinik, in der jeder Arzt einen Laptop hat, der alle relevanten Patientendaten enthält, die wiederum online ausgetauscht werden können. An dem Projekt wirken Microsoft und Intel mit. Aber auch Medizingerätehersteller wie Dräger profitieren von diesem Trend.



    Die Ölvorräte sind größer, als viele noch vor 30 Jahren dachten. Aber sie sind dennoch endlich. Die Frage ist daher lediglich, wann Erdöl als wichtigster Energieträger abgelöst wird, nicht ob dies geschieht.



    "Der Energiesektor steht daher vor großen Umbrüchen", sagt Gerhard Wagner von der Schweizer Investmentbank UBS, die den Klassik Megatrends Fonds der Anlagegesellschaft Salzburg-München managt. Dabei werde es nicht eine Form der Energieerzeugung geben, die künftig dominiere. "Es wird einen veränderten Mix geben."



    Windkraft und Solarenergie wurden schon vor einigen Jahren von den Investoren entdeckt. In den vergangenen Monaten war der Biokraftstoff Ethanol das große Thema an den Börsen. Die Kurse von Aktien wie Pacific Ethanol sind zunächst rasant gestiegen, aber in den vergangenen Wochen wieder ebenso stark gesunken und könnten nun wieder interessant für einen Einstieg sein. Allerdings sind sie auch von politischen Entscheidungen abhängig. Sie profitierten zuletzt von George W. Bushs Entdeckung der erneuerbaren Energien, können aber genauso unter einem erneuten Kurswechsel leiden.


    "Daneben wird Energieeffizienz wichtiger werden", sagt Wagner. Dazu dienen Techniken wie supraleitende Materialien. In seinem Fonds hat er beispielsweise Intermagnetics (US4587711023), eine US-Firma, die sich auf solche Materialien spezialisiert hat. Ihr Kurs ist auf Grund eines Übernahmeangebots von Philips in den vergangenen Wochen stark gestiegen.



    Klares Wasser aus dem Hahn ist für uns seit Generationen eine Selbstverständlichkeit, für die Mehrheit der Menschen auf der Welt jedoch nach wie vor nicht. In einigen Gegenden ist sogar die Versorgung knapp. Kriege könnten schon bald nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt werden.


    "In China wird fast die Hälfte der Bevölkerung mit Wasser versorgt, das durch industrielle und landwirtschaftliche Schadstoffe oder menschliche und tierische Abfälle verunreinigt ist", sagt Graham French, Manager des M&G Global Basics Fund. Gleichzeitig fallen täglich rund 3,7 Milliarden Tonnen Abwasser an. Schätzungen des britischen Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan zufolge braucht das Land 10 000 Aufbereitungsanlagen, um nur die Hälfte davon reinigen zu können.



    French hat daher kürzlich in das Unternehmen BioTreat Technology (BMG112401010) investiert, das gerade einen Vertrag über den Bau und Betrieb von Chinas erster großangelegter unterirdischer Abwasseraufbereitungsanlage in Peking unterschrieben hat. Mit einem KGV von 15 ist es gut bewertet, und der Kurs ist auch noch nicht allzusehr gestiegen.



    Internet auf dem Handy gibt es schon. Fernsehen auf dem kleinen Display steckt dagegen noch in den Anfängen. "Doch dieses sogenannte "triple play", das Zusammenwachsen von Fernsehen, Telefon und Internet, wird ein großes Thema", sagt Sven Krause, Manager des Millennium-Invest-Fonds der LBB Invest. Derzeit versuchen die großen Telekommunikationskonzerne sich in diesem neuen Markt zu positionieren. Die Deutsche Telekom kommt gerade mit ersten Angeboten auf den Markt.



    Im Internet gehört die Zukunft sozialen Netzwerken wie myspace.com oder OpenBC. Sie leben vor allem von Inhalten, die die Nutzer selbst erstellen - das Schlagwort dazu lautet Web 2.0. Die vielen kleinen Anbieter, die sich in diesem Markt tummeln, sind noch nicht börsennotiert. Anleger können nur davon profitieren, indem sie auf die Großen wie AOL setzen.



    Diese Technologien werden bereits umgesetzt. Doch viele andere befinden sich noch in viel früheren Stadien. Ein Beispiel ist das elektronische Papier. Damit läßt sich eine Zeitung über die drahtlose Internet-Verbindung auf ein biegbares Display laden. Dies würde nicht nur die Kommunikationstechnoligie, sondern auch die Medienbranche revolutionieren. Da die Entwicklung dieser Technologie jedoch teuer ist, wird sie vor allem von Großkonzernen finanziert. Philips setzt über das Tochterunternehmen E-ink auf diesen Markt, aber auch Fujitsu arbeitet an der Technologie.



    Von all den genannten Trends profitiert die Nanotechnologie. In allen Branchen gibt es Bedarf nach einer Technik, die in extrem kleinen Dimensionen wirkt.



    Bio-Gate (DE000BGAG999) stellt beispielsweise Oberflächen her, die Bakterien abtöten. Sie werden vor allem bei medizinischen Geräten eingesetzt. Und erst am Freitag ging ItN Nanovation an die Frankfurter Börse (siehe Seite 38).



    Anzeige:


    Andere Unternehmen wie Headwaters (US42210P1021) haben sich dagegen ganz auf die Entwicklung von nanotechnologischen Verfahren und Stoffen spezialisiert, die vor allem für die alternative Energiegewinnung benötigt werden.



    Das Problem dieser Branche ist, daß die Aktien schon seit Monaten sehr beliebt und daher hoch bewertet sind. Dafür kommen aus dieser Branche die meisten Innovationen. Der Nachschub an guten Unternehmen geht daher so schnell nicht aus. Frank Stocker



    Artikel erschienen am 30. Juli 2006
    Gruss, Harrald

    Dazu passt folgendes:
    Mit ihrer brillanten High Defintion 720p-Technologie begeistert die XACTI HD1 von SANYO nicht nur viele zufriedene Kunden, sondern überzeugt durch ihre innovative Ausstattung in ultrakompakten Abmessungen auch die europäische Fachpresse.



    So geht der begehrte EISA-Award in der Kategorie Media Camcorder 2006/2007 in diesem Jahr an die XACTI HD1 von SANYO. Die offizielle Preisverleihung findet am 1. September 2006 im Hotel Ritz Carlton am Potsdamer Platz in Berlin statt.


    Verliehen wird der EISA Award von der 1982 gegründeten European Imaging & Sound Association (EISA), die 52 führende Fachzeitschriften aus 18 europäischen Ländern vereinigt. EISA ist Europas größte Multimedia-Presseorganisation. Die Redakteure vergleichen Testergebnisse und Labormessungen und ermitteln so die Gewinner. Die Mitglieder der EISA sind demnach sehr vertraut mit dem Genre und als Journalisten stets auf dem neuesten Stand.


    Als Gewinner des EISA-Awards kann man sich folglich zu den Besten der Besten zählen.




    Quelle: Sanyo

    Hallo Milchmädchen,
    das stand vor ca. 6 Wochen in der Faz. Ich habe den Artikel ausgeschnitten aber leider keinen Scanner.
    Außerdem besitzten sie den Solarark, der gr. Solarpark der Welt mit dem auch ab und zu im Spiegel geworben wurde (wird?).
    Der Artikel lautete. " Sanyo nimmt Europa ins Visier. Zusammenarbeit mit Vw/ Angriff auf Q-Cells


    Darin wird üner BAtterien für Hybridautos sowie Sanyos Wunsch in die ersten drei der Solarzellenhersteller der Welt aufzurücken berichtet (bisher Rang 4). Der Chef der Solarzellensparte wird mit folgenden Worten zietiert: "Deutschland wird einer unserer wichtigsten Absatzmärkte" Bis Ende des JAhrzehnts sollen sich die Spartenerlöse auf 180 Mrd. Yen verdreifachen mit einer GEwinnsapnne von 10%.
    Grüsse, Harrald
    Ps.: MIr bleibt allerdings unklar, warum Sanyo an der New Yorker Börse ca. 10 Dollar und bei und 1,60¤ kostet.

    Dateien

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    Bin mal kurz in die Bilanz eingetaucht.
    http://sanyo.web-ir.jp/CACHE/e…library_annualreports.cfm
    Den kurzfristigen Schulden in Höhe von 1 046 243 Mio Yen stehen 1 420 317 Mio Yen gegenüber. Allerdings stehen dem Gesamtschulden von 1 733 643 Mio Yen gegenüber. Somit können 313 326 Mio. Yen nicht aus den Current Assets beglichen werden. DIe kurzfristige liquidität scheint aber somit gesichert.
    Außerdem gefällt mir die zunehmende Konzentration auf das margenreich Solarzellen-Geschäft mit dem sie Q-Cells Konkurrenz machen wollen (ich glaube das sind auch die, die mit dem gr. Solarpark der Welt werben).

    Danke für die schnelle AW, Balkenchart, hat mir sehr geholfen.
    WIe dämlich von mir, darauf hätte man auch von alleine kommen können.
    Schönen Abend, Harrald

    Hallo,
    ich habe nochmal eine Frage zum FRee Cash Flow.
    Ich stelle zuerst nochmal den (sehr guten) Artikel von Balkenchart ein:


    Laut aktuellem GB von Sanyo beträgt der operative Cashflow -664 Mio Yen.
    Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt 36001 Mio Yen.
    -66h Mio + 36001 Mio Yen ergäbe aber 35401 Mio Yen.
    Wenn das tatsächlich der Free Cash Flow ist, hätte der Konzern im abgelaufenen Jahr Gewinn gemacht.
    Was mache ich falsch?
    Gruss, Harrald

    @ Benjamin: Ok, dass ist schade, wenn man beim ersten Mal daneben liegt. Man kann nur dazu lernen!!!
    Danke für Deine Mail von gestern!
    @ ist: die besten Aktien Strategien aller Zeiten die direkte Übersetzung von The best performing strategies all time?

    @Dong


    Joe muss ja nicht sympatisieren, vielmehr kann man dieses Zitat auch als Aufklärung verstehen.
    Immerhin kannte ich solche Stellen aus der Bibel garnicht.
    Gruss, Harald