Interessanter wäre also an der Börse auf einen etwaigen Deal zu wetten.
Aber so richtig fällt mir nix ein.
Vielleicht damit: https://kalshi.com/
Interessanter wäre also an der Börse auf einen etwaigen Deal zu wetten.
Aber so richtig fällt mir nix ein.
Vielleicht damit: https://kalshi.com/
Oder eben einfach einen etf.
diverse "stans"
Die zentralasiatischen Republiken sind eigentlich alle muslimisch. Manche zwar säkularisierte Bananenrepubliken, die aus Angst ihre korrupte Macht zu verlieren die Religion unterdrücken, aber trotzdem.
Der Fön ist doch ein Troll, oder? Das ist ja zu schön, um wahr zu sein.
Wäre ja auch sinnvoll. Weniger Massentierhaltung gibt auch weniger Gülle.
Ich bin hier eher Mitleser und denke ebenfalls, dass das Forum mit MMI's Weggang verliert. Wie andere schon geschrieben haben, sehe ich auch, dass viele im Kern politische, oder dazu ausgreifende Diskussionen, das Forum mehr und mehr polarisiert haben. Da hier praktisch nicht moderiert wird, wird der Ton oft feindselig. Ich beobachte das von beiden Seiten des Meinungsspektrums. Es ist wahrscheinlich ein Phänomen unserer Zeit und kann auch ein Strickforum treffen, wie hier in einem New Yorker Artikel beschrieben wurde.
Ich weiß jetzt nicht, was gegen Spazierengehen einzuwenden ist.
qed1984: Apropos Pedant, Pedant, nicht Pendant.
Ein Nature editorial zu Shalegas Schätzungen:
ZitatThe United States and other countries have made huge investments in fracking, but forecasts of production may be vastly overestimated.
Das ist ja schön und gut. Aber hätte da nicht ein Posting gereicht? Warum die anderen 900?
Könnt' ihr das nicht telefonisch regeln?
Ist Dir eigentlich gar nichts peinlich?
Die Frage ist, ob die Konkurrenten in irgendeiner Weise besser sind. Ueber 1&1 kann ich sagen, das ist das schlimmste Unternehmen, das mir als Kunde je untergekommen ist. Ich wuerde auch kuendigen, wenn es denn ginge ...
Aber bei den Schwaben gibt es ja zum Glück keinen subprime market.
Sushi aus dem Käfig
EU-Forscher entwickeln ein Verfahren, um Roten Thunfisch zu züchten
Es ist der Geschmack seines tiefroten Fleisches, der dem Thunfisch zum Verhängnis geworden ist. Mehr als vier Millionen Tonnen werden jährlich aus den Weltmeeren gezogen - zehnmal soviel wie vor 50 Jahren. Seit Sushi-Bars und Supermärkte die exklusive Rohkost anbieten, sind die Bestände in Mittelmeer und Atlantik drastisch geschrumpft. "Die Situation ist katastrophal, die Art restlos überfischt", sagt WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.
Weil der teure Thun vor allem in europäischen Gewässern immer seltener wird, suchen Forscher nach einer Möglichkeit, ihn in Aquakulturen zu züchten, so wie es mit Lachs und Meerbrassen längst geschieht. Doch der Rote Thunfisch ist widerspenstig. "Er ist stressempfindlich und braucht optimale Bedingungen für die Vermehrung", sagt Christopher Bridges, Meeresbiologe an der Universität Düsseldorf. Kleine Änderungen der Wassertemperatur oder Lichteinstrahlung reichen aus, um dem Thun die Stimmung zu vermiesen. Werden die bis zu vier Meter langen Kolosse zum Abstreifen des Laichs oder Samens aus dem Wasser geholt, sterben sie den Fischwirten meist unter den Händen weg. "Andere Arten verkraften das problemlos", sagt Bridges. Weil die Zucht bislang misslang, werden nur wild gefangene Thunfische in Käfiganlagen gemästet.
Europäischen Forschern ist es nun nach dreijähriger Arbeit gelungen, ein Zuchtverfahren für den Roten Thun zu entwickeln. In dem EU-Forschungsprojekt Reprodott haben es Bridges und seine Kollegen geschafft, die pfeilschnellen Jäger in Käfigen an der spanischen Mittelmeerküste zur Paarung zu bewegen: Mit einer Harpune injizieren sie den Fischen unter Wasser eine kleine Metallkanüle mit einem Präparat auf Basis des Hormons Gonadoliberin, das beim Menschen den weiblichen Zyklus reguliert. Die Hormone gelangen in die Blutbahn der Tiere und stimulieren deren Fortpflanzungstrieb. So wurden Thunfisch-Weibchen binnen weniger Tage zum Ablaichen animiert und die Männchen zur Abgabe ihres Spermas bewegt.
Ähnliche Verfahren werden bei der Zucht von Süßwasserfischen angewandt. Als die ersten befruchteten Eier an der Oberfläche des Thunfischkäfigs trieben, war die Freude unter den Biologen groß. "Wir wussten zuerst wenig über die Vermehrung. Jetzt können wir sie punktgenau steuern", sagt Dinos Mylonas, der das Hormonpräparat zusammen mit Yonathan Zohar von der Universität Maryland entwickelt hat.
Hoffen auf das große Geschäft
Zuvor war es lediglich Forschern der japanischen Universität Kinki gelungen, den Roten Thun in Gefangenschaft zu vermehren. Das dauerte aber 23 Jahre lang, weil es nicht gelang, das Ablaichen künstlich zu beschleunigen. Mittlerweile werden die ersten Fische aus der Zucht in Japan verkauft. Das EU-Forscherteam sei bei der Entwicklung der Zuchttechnik für den Thun viel schneller gewesen, sagt Bridges. "Wir haben nur drei Jahre gebraucht." Dabei arbeiteten die Forscher nicht unter optimalen Bedingungen, denn ihre 150 Testfische waren in den Käfigen den wechselnden Umwelteinflüssen des Mittelmeeres ausgesetzt. "In Zuchtanlagen mit eigenen Becken könnten wir Wassertemperatur, Licht und Strömungsverhältnisse nach Belieben kontrollieren", sagt Mylonas. "Will die EU die Thunfischzucht voranbringen, sollte sie auch die Anlagen dafür finanzieren", fordert der Forscher.
Bislang war der Fang in Europa auf wenige Monate im Jahr begrenzt, da sich der Rote Thun nur während der Laichzeit von Mai bis Juli leicht erbeuten lässt. "Mit der Zucht kann das ganze Jahr über Thunfisch produziert werden. Das wird die Erträge steigern", sagt Bridges. Gleichzeitig könnte der Fang auf hoher See eingeschränkt werden, prognostizieren die Forscher. "Die Zucht bedeutet den Einstieg in die nachhaltige Thunfischwirtschaft", sagt Dinos Mylonas.
Das Interesse der Industrie an der neuen Entwicklung ist groß: Ein Sponsor des EU-Projekts, die australische Firma Clean Seas Tuna, will mit der neuen Technik innerhalb des nächsten Jahres die Zucht des pazifischen Roten Thuns beginnen. Dafür hat Firmenchef Hagen Stehr an der südaustralischen Küste bei Arno Bay für mehrere Millionen Dollar eine Zuchtanlage errichten lassen, von der die EU-Forscher nur träumen können. Hier will er die australische Fangquote von 5200 Tonnen verdoppeln. Auch die spanischen Thunfischfarmer von Tuna Graso sind an der Hormontechnik interessiert.
Ein Schritt steht allerdings noch aus. "Wir müssen sicherstellen, dass die Aufzucht der Fischlarven zum erwachsenen Fisch gelingt", erklärt Bridges. Die Aufzucht der Larven wird aber weniger schwierig sein als die Befruchtung, weil die Forscher hier auf Erfahrungen mit anderen Fischarten zurückgreifen können. Bridges ist zuversichtlich: "In fünf Jahren kann der Rote Thun in Europa gezüchtet werden." TORSTEN SCHÄFER
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.91, Freitag, den 20. April 2007 , Seite 16
Ich glaube, es ist noch eine Immobilie da, evtl. etwas Geld aus einem anhängigen Prozess und der Mantel.