Posts by Achtsamkeit

    Im Jahr 2009 war das Ergebnis je Vorzugsaktie ca. ein 1/6 vom Vor- und Folgejahr.


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    Ergebnis je Vorzugsaktie unverwässert (in Euro) 5,02 9,09 4,11 3,02 2,41 2,30 1,99 1,66 2,01 1,43

    [2,85]

    0,21

    [0,42}

    1,24

    [2,48]

    1,88

    [3,77]


    Würde 2020 ähnlich schlecht verlaufen, dann wäre das Ergebnis je Vorzugsaktie ca. 0,80 Euro (aktueller Aktienkurs Vorzüge 37,50 Euro).


    Damals hat sich der Kurs vom 2007 Hoch bis März 2009 ca. 1/4. Bisher 1/2. Schau ma mal, ob 2020 ähnlich schwierig wird. Am wichtigsten dürfte Deutschland und USA sein. Ich tendiere eher dazu noch keinen Fuß in die Tür zu stellen.

    @MMI

    Welche Kennzahl(en) sind bei Sixt besser angebracht, statt EV/EBIT?


    Banner83 , @MMI

    Im GB 2018, Seite 141 habe ich dazu folgendes gefunden:


    1. Folgebewertung des Leasingvermögens - 1,2 Mrd. 23,2% Konzernbilanzsumme

    "Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen unter Berücksichtigung kalkulierter Restwerte angesetzt. Bei Verträgen mit Rückkaufvereinbarungen bestimmen sich die Restwerte der Fahrzeuge nach den vertraglich vereinbarten Rückkaufwerten."


    2. Folgebewertung der Vermietfahrzeuge - 2,6 Mrd. 50,2% Konzernbilanzsumme

    "Die Vermietfahrzeuge werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen unter Berücksichtigung kalkulierter Restwerte angesetzt. Bei Fahrzeugen, für die Rückkaufvereinbarungen bestehen, bestimmen sich die Restwerte der Fahrzeuge nach den vertraglich vereinbarten Rückkaufwerten."

    IFRS 15

    "Im Geschäftsbereich Autovermietung werden keine Verkaufserlöse für Gebrauchtfahrzeuge ausgewiesen, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dasss der Abverkauf der Vermietflotte überwiegend unter Ausnutzung der mit Herstellern und Händlern geschlossenen Rückkaufvereinbarungen erfolgt." (GB 2018, Seite 85)


    "Der Abverkauf der Vermietflotte erfolgte wie im Vorjahr überwiegend unter Ausnutzung der mit Herstellern und Händlern abgeschlossenen Rückkaufvereinbarungen und somit nicht über eine Direktverwertung auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt." (GB 2018, Seite 101)


    "Marktpreisrisiken unterliegt der Sixt-Konzern inbesondere im Bereich der Fahrzeugverwertung. Zur Begrenzung der Marktpreisrisiken aus der Fahrzeugverwertung ist der Sixt-Konzern bestrebt, Fahrzeuge entsprechend der sich am Markt bietenden Möglichkeiten weitestgehend durch Rückkaufvereinbarungen mit Händlern und Herstellern abzudecken.

    … Darüber hinaus besteht grundsätzlich das Risiko, dass Lieferanten ihren Zusagen aus Rückkaufvereinbarungen nicht mehr nachkommen können. Im gegebenen Fall trägt Sixt das Verwertungsrisiko der Fahrzeuge selbst." (GB 2018, Seite 125)


    "Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten überwiegend Forderungen aus Vermiet- und Leasinggesellschaften mit Endkunden des Sixt-Konzerns sowie Forderungen gegen Lieferanten aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Rahmen von Rückkaufvereinbarungen. … Zum Bilanzsticktag bestehen Risikokonzentrationen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierend aus Fahrzeugrückverkäufen an Hersteller und Händler" (GB 2018, Seite 126)



    Marktkap 2,29 Mrd. Euro

    Finanzverbindlichkeiten 3,43 Mrd. Euro

    Cash 0,17 Mrd. Euro


    Ich komme bei aktuellen Kursen für 2019 auf EV/EBIT = 5,55/0,38=14,6053

    Dabei dürfte 2019 besser gewesen sein wie 2020.


    Scheint mir nicht schreiend günstig? Wo liegt der Fehler?

    Ich verstehe nicht warum man in einen (Rück-)Versicherer investieren sollte. Ich bin wahrlich kein Versicherungsexperte, aber im Prinzip erwirtschaften sie doch Geld auf zwei Wegen: (a) richtige Kalkulation der Prämien, (b) Kapitalanlage. Bei der Kapitalanlage hatten sie die letzten Jahre Glück, weil die Anleihen im Kurs gestiegen sind. Somit konnten diese Anleihen - falls gewollt - mit Gewinn verkauft und davon die Dividende gezahlt werden. Dieser Effekt läuft aber in Europa in den nächsten Jahren aus, weil wir bald 10 Jahre Nullzins haben. Das Problem ist also bei der Neuanlage in Staatsanleihen gibt's keine Rendite mehr. Bleibt also nur (a). Und dort herrscht großer Wettbewerb der auf die Margen drückt. Alles nichts Neues, aber die Investoren blenden das offensichtlich aus. Warum?


    Und klar: Wenn sich nun alle Staaten zur Zeiten der Corona-Krise weiter verschulden, könnten irgendwann auch mal wieder Staatsanleihen ausfallen. Damit rechnet natürlich keiner.

    Die Weboberfläche von Captrader kenne ich nicht, aber Interactive Brokers hat letztes Jahr die Weboberfläche komplett modernisiert. Diese nutze ich allerdings nicht zum handeln. Die TWS tut seinen Dienst ganz zuverlässig. Wenn man ein paar Tutorials vorher macht, geht auch die Angst zurück Fehleingaben zu machen.


    Während meine deutschen Broker die letzten Wochen verschiedene Schwierigkeiten hatten, ganz schlimm war bzgl. Verfügbarkeit die Onvista Bank, hatte ich bei IB kein einziges Problem.

    Wer nutzt noch die Webplattform vom captrader?

    Bin dahin gerade am umziehen und ärgere mich über die vielen Fehler im Portal:


    Warum nutzt Du nicht die Trader Workstation in Verbindung mit captrader?

    Die ist kostenlos. Musst Du nur runterladen und installieren (Java-Basiert). Keinerlei Fehler, auch nicht die letzten Wochen wo es heiß her ging.

    Mich wundert es immer wie viele Investoren Tech-/Softwareunternehmen als stabil ansehen. In dem Bereich gibt es massig Wettbewerb und ständige Veränderung. Hier bleiben auch namhafte Firmen reihenweise auf der Strecke. Und nicht jedes SaaS-Unternehmen wird es schaffen.


    Zudem leben Firmen wie Google und Facebook derzeit noch von Werbung. Im Dot.com Crash ist z.B. Yahoo eingebrochen, weil die ganzen Firmen (incl. Startups) weniger Werbung geschaltet haben.


    Klar, Microsoft hat eine super Kundenbindung und Google besitzt wichtige Basistechnologien. Die werden vielleicht im Kurs fallen, zählen aber sicher zu den besten Companies.


    Aber wie steht's um viele andere?

    Wird Slack gegen Microsoft Teams bestehen können? Ist EV/Umsatz von 17 für Slack gerechtfertigt?

    Was ist mit Splunk, Shopify, Beyond Meat, Fortinet, The Trade Desk, Zscaler, Adobe, Nvidia, ServiceNow, Workday, Autodesk, Atlassian, Zoom, MercadoLibe, Otka, Nutanix, Teamviewer, MongoDB, etc., etc. Es gibt massenhaft Tech-Companies mit EV/Umsatz größer 10 und die meisten davon sind Milliarden Konzerne. Wenn diese ins rutschen kommen, dann können wir uns warm anziehen.

    YouTube versucht ja die Nutzer als Kunden für Ihr werbefreies Abo-Modell zu gewinnen bzw. In diese Richtung durch nervige Webung zu pushen. Für 11,99 Euro könnten sich die Kunden dann ggf. andere Musik Abos uns später ggf. auch VOD Abos sparen. Ich denke die Strategie kann funktionieren. Man wird sehen. Verzichten würde ich auf YouTube nur ungern.


    https://m.youtube.com/premium

    Die NZZ zur deutschen Steuerpolitik:

    https://www.nzz.ch/meinung/das…wirtschaft-aus-ld.1529852

    Der Autor postuliert, dass gewöhnliche Erwerbstätigkeit zu hoch (das sehen alle so) und der Mittelstand zu niedrig (das entspricht nicht dem gewöhnlichen Narrativ) besteuert wird.


    Mir gefällt der folgende Abschnitt und bestätigt meine eigene Erfahrung. Erst vorgestern mit einem Ex-Kollegen gesprochen, der jetzt erst mal 1,5-2 Jahre Auszeit nimmt um zu Reisen.


    "In mehreren Bereichen zeigt sich sehr deutlich, dass das heutige System vielen Bürgern nicht mehr hinreichende Anreize dafür liefert, Initiative zu zeigen. Teilzeitbeschäftigung boomt in Deutschland, auch weil es sich nicht lohnt, mehr zu arbeiten. 2018 entschieden sich 60 Prozent der Mitarbeiter der Bahn für mehr Freizeit anstatt einer Lohnerhöhung. Der Mahnruf der Kanzlerin vom Dezember 2019, Deutschland brauche mehr Fachkräfte, sonst drohe der wirtschaftliche Niedergang des Landes, ist ein Appell an den eigenen Finanzminister: Dieser sorgt zuverlässig dafür, dass Menschen weniger arbeiten, als sie könnten."

    Die einzige echte Konkurrenz die ich sehe ist Amazon und Disney. In meinen Augen ist nur unsicher wie viele ernsthafte Spieler es in diesem Markt am langen Ende geben wird. Aber das ist schon wichtig... Bei zwei Spielern entsteht etwas anderes als bei fünf Spielern.


    Ich sehe langfristig Youtube als Nummer 1 - mit Abstand!


    Ich selbst verbringe sehr viel mehr Zeit vor Youtube als vor Netflix, Amazon Prime, TV, etc. zusammen und vermutlich bin ich nicht der Einzige. Der Content bei Youtube ist vielfältig, interessant, gigantisch und user-driven.

    Zwei Meldungen zur Lage in Deutschland:


    Apple ist jetzt wertvoller als alle Dax-Unternehmen zusammen

    Mit umgerechnet 1,26 Billionen Euro ist Apple an der Börse erstmals wertvoller als alle 30 Dax-Konzerne zusammen – diese kommen auf einen Börsenwert von 1,23 Billionen Euro.

    https://www.handelsblatt.com/f…en-zusammen/25484872.html


    Brisantes Gutachten zur Finanztransaktionssteuer

    Der Beirat des Finanzministeriums warnt vor den Plänen zur Börsensteuer von Olaf Scholz. Sie sei „aus ökonomischen Gründen nicht sinnvoll“.

    https://www.handelsblatt.com/p…-KBAY9vTfuNsuCGVFXhZr-ap6

    Montag, 13.01.2020

    Besteuerung von Termingeschäften: Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich!

    Eine Veränderung der Besteuerung von Termingeschäften sorgt für viele Diskussionen unter Tradern. GodmodeTrader hat beim Bundesministerium der Finanzen nachgefragt. Die Antwort sorgt für Klarheit – und neue Sorgenfalten.


    https://www.godmode-trader.de/…bewahrheiten-sich,8027934


    In den Kommentaren ist auch ein Link zu einer Petition:

    http://chng.it/8c767M5T