Posts by Shong09

    Warum auch, die Finanzierer schmieren bei jeder Krise, also quasi spätestens alle 10 Jahre am ordentlichsten ab. Mehr Geld dürfte man mit denen langfristig nicht verdienen, als im Kerngeschäft.

    Aber natürlich eine Frage des Kaufpreises, außer im Tief eben meist überteuert, und dann schlägt man es eben los. Er kann die auch schlecht mit: "In 5 Jahren Pleite" bewerben beim IPO

    Wir sehen im Moment recht schnell ansteigende Zinsen bei den 10ern in D. (letzte 2, 3 Monate)

    In USA drehts auch, Inversion beendet, das war eigl immer vor Rezessionen so, schneller Zinsanstieg nach der Invertierung. Die nächsten 1, 2 Jahre werden spannend

    Flatex ist dabei top. itan in kreditkartengröße mit unendlich vielen tans. (9x9)^3


    itan darf gemacht werden, sofern kein giro sondern nur depot vorhanden ist, obliegt aber der bank.

    das schlimmste bzw letzte ist die 1822, mind 5 versuche pro order bis etwas klappt mit der genehmigung in der app. depot dort wird geschlossen

    Die Vz haben ein 2018er KGV von 4,65 bei -30% Gewinn wäre das KGV bei 6,6 - ob der Kurs noch viel weiter fällt?

    Da gilt leider sag niemals nie. Die Amis sind noch gar nicht richtig eingebrochen, in der Krise sind die KGVs der Autobranche doch meist negativ oder sehr hoch aufgrund geringer Gewinne. Darauf wollte ich eigl. warten. Allerdings hat Markus Koch die Tage eine interessante Grafik gezeigt, die Stimuli der Chinesen schlagen so langsam durch. Und man konnte sehen, wie sie 2015/16 auch um einige Monate EU und USA vorausgelaufen sind. Könnte also durchaus gerade auch ein günstiger Zeitpunkt sein einzusteigen.

    Sehe ich genauso wie du. Die Frage ist, inwieweit der Markt den Abschwung bereits vorwegnimmt. Zudem darf man nicht vergessen, dass sie saftige Verwaltungsgebühren verlangen (vermutlich prozentual vom Anlageergebnis abhängig, was wir natürlich alle nicht mögen). Allerdings muss man ihnen eine gute Performance in dieser Hausse zugestehen. Könnte also durchaus lohnenswert sein. Zudem ist das Geschäftsmodell an sich interessant. Als Privater beteiligt man sich nun mal meist nicht an den Klagen wegen zu niedriger Abfindung. Dies als kleines Bonbon zur Unterbewertung und dann als Teil einer Abdeckung für den SmallCap ETF Bereich ansehen.

    Danke für s Teilen

    Die EU schreibt jede Menge unnützen hinderlichen Kram vor, die Unterlassung dergleichen ist sehr vorteilhaft.

    Entbürokratisierung wäre dann auch sehr viel einfacher möglich. Vernünftige Rechtsprechung ebenfalls, was der EUGH verzapft, ist oftmals schädlich. BankenunionsMitglied werden die britischen Banken dann wohl auch nicht, rennen in ein paar Jahren die anderen Kunden denen vlt die Filialen ein.

    Das Subsidaritätsprinzip hat sich als klar vorteilhaft erwiesen, nur angewendet wird es leider zu selten.


    Es gäbe auch diverse Bereiche, auf denen eine EU weite Regelung vorteilhaft wäre (z.B. Anpassung der Quellensteuer und Mehrwertsteuersätze; Polen hat da ein laut Schachtschneider sehr gutes Konzept eingeführt, was jeglichen Mehrwertsteuerrückerstattungsbetrug ausschließt. Da gehen wohl 60 Mrd. € jährlich flöten, weiss aber nicht mehr ob in D oder EU). Dort wird sich aber vor gedrückt. Das scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser ;)

    Man könnte auch sagen, sie verhindern es aus gewissen Gründen. In D genau das gleiche mit dem Cum/Ex, der Staat hat erst 5 Jahre später etwas getan. Warum der damalige SPD Finanzminister nicht im Bau sitzt, konnte mir noch niemand erklären. War wahrscheinlich zu viel mit Reden halten bei Banken beschäftigt.

    Auch das Gewinnwachstum kann das KGV verringern, es ist nicht immer ein Crash nötig.

    Nein, letzteres war das Alternativlose der Aktien ;)


    Halten ist mMn, solange man die Strategie bewusst fährt, eine nicht zu unterschätzende Leistung. Viele schaffen es eben nicht. Diejenigen, die vergessen, dass sie ein Depot haben und nach 30 Jahren bemerken, dass sie Apple Aktien 1980/90 gekauft haben, zählen meiner Meinung nach nicht.


    Es juckt mir auch schon bei der Autobranche in den Fingern, aber ich warte noch ab.

    Gerade BMW ist so ein Fall, wo es sich mMn lohnt, die niedriger notierende Aktiengattung mit dementsprechend höherer Dividendenrendite zu kaufen, da langfristig sehr viel mehr Dividende und Übernahme wegen Quandt Family-Anteil >50% unwahrscheinlich ist

    Zielgruppe mit höchster Wertigkeit: EU-Skeptiker in anderen EU-Staaten (nach meiner Wahrnehmung ser erfolgreich, die Zustimmung zur EU ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht)

    Halte ich für sehr fragwürdig, zur EWG ja, zur EU ganz klar nein.

    Die meisten Skeptiker wollen sogar gerne eine vernünftig handelnde EU mit den richtigen Kompetenzen, aber die EU möchte sich nicht reformieren lassen ;)


    Ich bin für UK ebenfalls euphorisch, sobald sie austreten und das GBP kurz heftig abgewertet hat würde ich drüben investieren.

    Die EU hat doch Angst davor, dass GB mit No-Deal Austritt, und möchte dies vermeiden. Es wäre langfristig der Untergang der EU, wenn die anderen Länder ein prosperierendes GB vor der Nase haben.

    Mit Irland und Schottland gibt es natürlich Probleme. Die Lösung kennt wohl niemand. Sofern ich weiss, wollen die Nordiren nicht mit den Iren einen gemeinsamen Staat, wenn doch, dann bitte korrigieren.

    M.E: Ja. Auch Trump geht mal vorbei.

    Ist mMn kein Trump spezifisches Problem. Die Idee mit den China Anleihen kommt schließlich auch nicht von ihm ;)

    WIe wäre s mit den 7 Großstädten in D als Alternative?

    Es geht doch darum, als souveräner Staat würde man seinen mobilen Besitz, für welchen man auch noch Gebühren für die Verwahrung zahlt, doch im eigenen Machtbereich aufbewahren. Dass der Russe uns holen kommt, ist für mich eins der lächerlichsten Argumente wo gibt ;)

    Am "deutschen Wesen" und der Grundstimmung ist schon was dran, muss man aber eben unterscheiden, ob das Personen immer so sehen oder partiell. Rezession ist auch nicht gleich Untergang, lediglich wirtschaftlicher Schmerz über einen meist relativ kurzen Zeitraum.


    In defensiven Bereichen long, großteils Cash (auf mehreren Depots verteilt bei einer Person wo ich etwas mehr betreue) und teilweise dann noch physisches Gold, gerade um Bares aufzubewahren. Man stelle sich mal vor, die Omas hätten vor Euroumstellung Gold zu Hause gehortet statt dann ihre DM in € auf den Banken umzutauschen.


    Für mich selbst komplett Cash und short zum richtigen Zeitpunkt, für meine Freundin z.B. einen 50/50 Ansatz, in unterbewertete Aktien long und zum richtigen Zeitpunkt short oder auch Straddles wenn sich dazu eine nahezu risikolose Möglichkeit mit gutem C/R bietet.


    Mindestens eine dieser Aktien ( hab ich seit 2000 im Depot) müsste um 80% einbrechen, wenn man die Dividenden seitdem mit einberechnet, damit er sie zum selben Wert wieder ins sein Depot legen könnte, diese hat aktuell ein KGV von ~12,5 und über 3% Dividendenrendite.


    Es mag zwar ärgerlich sein, wenn man -50% aussitzen darf, aber aktuell gibt es keine Alternative - oder in welcher Anlage sicherst du dein Kapital?

    Zu ersterem meinen Glückwunsch.


    Letzteres ist für mich ein ganz klares Blasenanzeichen. Alternativlos ist es nie. Genauso wie bei der Politik, mit diesem Argument kommt nur jmd an, der keine anderen hat. Und wenn es keine Argumente dafür gibt, bzw. andere gewichtige dagegen sprechen, sollte man genau abwägen.

    Es ist das gleiche wie mit den Immobilien.

    Ich kann für 250.000-280.000 plus Nebenkosten in Köln 60m2 kaufen und für 7500 kalt vermieten. 2,5% Rendite, Kredite für 10 oder 15 Jahre bei 60% Beleihung 0,4 und 0,8%.

    Klingt immer noch toll, da kommt man auf 4-5% Rendite beim EKanteil.

    Aber Instandhaltung außen vor, und Wertverlust vor allem. wie sieht das in 10-20 Jahren aus?

    Bei den Aktien genauso, klar ist da gerade die Dividendenrendite des SuP500 unter die Anleihenrendite der 10 jährigen US Staatsanleihen gefallen. Aber obs direkt hoch springt, da zweifel ich noch dran.

    Auch zu -0,4% für zwei Jahre liegen lassen ist besser als -30% im Aktienmarkt an Bewertung, aber 5% Dividende mitzunehmen. Und die Dividende wird in sehr vielen Branchen in der Krise mal eben von heute auf morgen reduziert/gestrichen.

    Die bisherigen Reduzierungen bei Daimler und Co. haben doch noch nicht wirklich weh getan.

    Die Entscheidung auszutreten wurde ja von GB getroffen, und dass die EU auch verlieren wird, wird ja erwartet.

    Das haben die meisten (des Pöbels und Politiker) glaub ich noch nicht so richtig auf m Schirm. Sonst würden wir doch gerne ein Handelsabkommen mit ihnen abschließen, oder auch evtl. eine Freihandelszone.


    Grenzkontrollen hätte ich nichts gegen einzuwenden, genug Personal, keine Wartezeiten, weniger Arbeitslose und mehr Kontrolle wer reinkommt.

    Aus gemeinsamer Währung austreten ist natürlich deutlich schwieriger. Aber z.B. den Griechen hätte man damit viel Leid ersparen können. In den nächsten Jahren wird s wahrscheinlich noch weitere Völker treffen. Die Deutschen haben dafür auf Lohnsteigerungen weitgehend verzichtet.

    WTO-Abkommen mit USA und China gelten weiter.

    Bin aber auch ein Freund davon, wenn man nicht jeden Mist importiert (gentechnisch verändertes Futter-/Nahrungsmittel)

    Du musst aber schon zugeben, dass wenn du dich von dem derzeitigen staatlichem Eingriff nicht distanzierst und in dem Bereich staatlichem Eingriff gutheißt, dass man dann schon normalerweise einen Zuspruch deinerseits zu dem aktuellen Eingriff vermuten darf.

    Ich würde es wohl eher staatliche Regulierung nennen, welches wir beide befürworten. Leider kommt da der Staat, der deutsche im Besonderem, seiner Aufgabe in keiner angemessenen Weise nach.


    Gegen deine Anlagestrategie habe ich doch nichts einzuwenden, es gibt eben quasi nur 2, All-In long bis zu einem gewissem Alter oder Market Timing. Unter 2. verbuche ich mal auch alles gemischte wie Branchenrotationen.


    Verrufen hört mich zu negativ an, ist doch nicht so, dass hier jemand dich diskreditieren möchte. Wenn wir nicht (alle) von unserem Meinungsaustausch profitieren würden, da er uns zwingt, unsere eigene Position und Ansichten zu hinterfragen, würden wir hier doch nicht miteinander diskutieren, und hoffentlich auch noch voneinander lernen.


    Nun, ich sehe das mit dem langfristig ständigem bergauf mit den in Geldmengeneinheiten notierten Aktiennotierungen genauso, nur sehe ich kurzfristig erst mal wieder eine große Wahrscheinlichkeit solch eines ca. -50%er voraus. Ganz extrem könnte das natürlich auch 2-3 Jahre wie 1929 anhalten, das kann niemand wissen. Meistens (Durchschnitt) dauern Baisses lediglich 18 Monate, und die sind in D quasi rum, aber in Amerika noch nicht richtig angefangen (31. Juli). Bau und Dienstleistung halten das BIP aber noch hoch/haben die Rezession um einiges verzögert. Also könnte der richtige Abschwung noch kommen.

    Nun ja, alle Deutschen Goldreserven an einem Ort zu lagern der von einem Russischen Panzer in relativ kurzer Zeit erreicht werden kann war lange keine besonders schlaue Strategie.


    Auch jetzt wäre das aus Risikogesichtspunkten ziemlich dämlich.

    Aber dämlicher als zu riskieren, dass der Verwahrer später ätschibätsch sagt oder versucht mit wertlosem Papier (wie entwertete chinesische Staatsschuldverschreibungen) zu bezahlen?

    Hier muss ich korrigieren:


    Ich erwarte keine Deflation.

    Das hab ich dann falsch verstanden.

    Du gehst davon aus, dass die ZB ausreichend Munition hätten und schnell genug handeln würden, ich glaube nicht daran. Das geht nur solange gut, solange der Markt dran glaubt, und ich vermute, dass er das Vertrauen bald verlieren wird.

    ZB in Argentinien und Türkei können nichts machen, IWF ebenfalls nicht.

    Schweiz auch nicht, und die hätten es einfach, weil es um die andere Richtung geht. Nach einer gewissen Zeit ist ihnen aber das Risiko zu hoch geworden.

    Bei den Amerikanern wird es spannend. Mr President hätte schließlich gerne eine schwächere Währung.


    Schon vor 10 Jahren hab ich gesagt bekommen, die ZB neigen zum Übersteuern und zu spät dran zu sein. Und es gibt auch gewisse Kreise, die vermuten dies wäre Absicht. An sich müsste die FED mMn schon im Mom Dollar Swaps den ZB zur Verfügung stellen. In der Krise wird der Dollar zu vielen Währungen normalerweise weiter aufwerten, als Einäugiger unter den Blinden ;)

    Yen und CHF sind schon gut gestiegen in den letzten 12/18 Monaten


    Dass wir in den letzten 10 Jahren einen langen Aufschwung hatten, negiert doch niemand, auch wenn diverse Gruppen und Länder diesen nicht hatten (z.B. südliches Europa). Deshalb sind in Europa eben die Indexstände auch deutlich schwächer gestiegen.

    Die Arbeitslosigkeit ist definitiv sehr gering aktuell.

    Völlig unabhängig von der offiziellen Statistik sieht das ein Blinder mit dem Krückstock: Überall wird gesucht. Selbst bei der Mittelschule wo meine Frau Lehrerin ist rennen die Betriebe schon die Türen ein um zu werben für Auszubildende - vor 10 Jahren undenkbar.

    Da sitzt du mMn einem Trugschluss auf. Bei Auszubildenden klar, nicht viele Kinder, fast alle (>50%) aufs Gymnasium, fallen also schon mal 3,4 Jahre weniger an bei ca. 20-30%, danach wollen auch die Dümmsten noch auf die Uni, was da neben mir in der Vorlesung sitzt das glaubt kein Mensch, und Köln hat in BWL/VWL noch einen guten Ruf. Das solche Aufgaben, Textaufgabe früher mal 4. Klasse Niveau nur bisschen länger, auch noch in der Uni gerechnet werden, ist eine Frechheit.

    Die nächste große Gruppe, die wegfällt, sind die, unfreundlich ausgedrückt, Minderbemittelten, wobei das mMn meist den Eltern anzukreiden ist. Die ersten Jahre Erziehung sind eben sehr wichtig für die kindliche Entwicklung.

    Also betrachtest du einen sehr beschränkten Teilbereich des Marktes.

    Studienabgänger haben s schon oftmals schwierig einen Job zu finden. Ältere Arbeitnehmer noch sehr viel mehr.

    Guck dir mal Arbeitslosenzahlen in S, IT, GR an, da sind auch die offiziellen Daten schon erschreckend genug. Jugendarbeitslosigkeit noch viel schlimmer.


    Niedriglohnsektor und Verteilungsproblem stimme ich dir zu, Lösung der Sache und Inflation nicht. Lösung wäre mMn eher die Steuern und Sozialabgaben unten zu reduzieren, man zahlt Steuern sogar unter Hartz IV Satz brutto, und oben zu erhöhen. Steuersystem generell überarbeiten und keine nicht gezahlten Steuern erstatten wäre natürlich noch praktischer, genauso wie Soli weg und oben 1-2%punkte mehr. Den Markteingriff bei Mieten wie von Berlin beabsichtigt wäre wirklich katastrophal, geringere Mieterhöhungen wie lediglich 1/2/3%/Jahr erlauben kein Problem, sogar die 0 für 5 Jahre, nur per staatlichem Dekret mal eben senken ist schon asozial, überlege mal du hättest als Altersvorsorge gerade dein Geld, weil Selbstständig und keine Rentenversicherung, in eine (Neubau-)Wohnung für 300.-400.000€ investiert, um für 12€/m2 zu vermieten. Ist natürlich eine Minderheit, aber wie zwischen dem einen und dem andern unterscheiden?

    Die Inflation bei den meisten Gütern bleibt eher aus, weil eine Marktsättigung in den meisten Ländern (mit wohlhabender Bevölkerung) erreicht ist. Deswegen steigern die Firmen dort ihre Gewinne eher über Kostensenkungen (fördert wiederum den Niedriglohnsektor) statt über Ausweitung der Produktion.

    Vlt bekommt man es peu a peu wenn wir Glück haben, aber vlt auch gar nichts mehr. Ging darum, jegliche Echauffierung der Bevölkerung in D im Keim zu ersticken. Wer weiss, auf welche Ideen die sonst noch kommen (Ausweisung des fremdländischen Militärs?; Aussetzung der Zahlungen an diese; Auflösung der NATO oder Stoppen der Finanzierung dergleichen). Andere Länder sind bei der Gelegenheit gleich auf den Zug aufgesprungen und wurden dann teilweise noch vor D bedient, weshalb es teilweise Lieferverzögerungen an D gab. Alles recht interessant.

    Richtig. USA DBA existiert ja auch und vor allem ohne Aufwand statt 30% nur 15%.

    Quellensteuerspaß gibt s dagegen ganz viel mit IT, S und F schon etwas weniger. B, Skandinavien und deutsche Nachbarn immer noch Arbeit.

    Weil die EU alles vereinfacht innerhalb von 20 Jahren?!? Zumindest für den Privatanleger nicht, stattdessen gibt s MIFidII usw.


    GB hat (zumindest noch) 0% Quellensteuer, also keinerlei Probleme bei Dividenden. DBA ist meist bei max 15% unproblematisch (F Sonderfall)

    Die Amis suchen das Gold noch :D

    Ich denke eher die Amis möchten es nicht herausgeben, bzw. verweigern es. ihr glaubt doch nicht, so wie unsere Minister dort zu Kreuze kriechen (Abhörskandal!?!), dass die etwas fordern könnten.

    Es ist die mangelnde Souveranität. Und das "Recht" des Stärkeren

    Matze Danke für die Ausführung, Matze, bist du da tiefer im Thema drinnen?


    woodpecker Du weisst ja, wir haben da unterschiedliche Auffassungen.

    Zinsen sind sicherlich ein zweischneidiges Schwert, denk an die (Lebens-)Versicherungen und Altersvorsorge.

    (Reale) Inflation ist meiner meiner Meinung nach eben sehr hoch, nicht hyper im allgemeinen, aber bei Aktien und Immo's schon Ansichtssache.

    Arbeitslosigkeit ist ebenfalls noch hoch, in D im oberen einstelligen Prozentbereich, und dazu der riesige Niedriglohnsektor.

    In vielen anderen Ländern auch nicht sehr toll. In USA wird s glaub ich per Telefonumfrage ermittelt, so viel zu der Verlässlichkeit und Manipulierbarkeit.


    Was wir gemein sehen ist die kommende Deflation. Dass du diese mit einem goldenen Zeitalter gleichsetzt verwirrt mich etwas. Die Deflation tritt schließlich nicht auf, weil die Konjunktur brummt.

    Fallende Immo und Aktienpreise dürften damit einhergehen, deswegen bringt dir der Immobilienkredit auch nicht viel, weil die Immo Preise mMn. schneller sinken werden als die Miete abzüglich Kosten reinkommt.

    Ich weiss nicht, ob du die Schuldenzyklen von Ray Dalio kennst, aber alle paar Jahre findet eben so eine Bereinigung des Schuldenzyklus statt, Kredite sind eben oft vorweggenommer Konsum, und wenn die Kredite dann nicht mehr steigen und Konsum zurückgefahren wird, dann findet eine Rückkehr zum, ich nenne es mal, Potenzialkonsum statt. Evtl. auch kurzfristig darunter, zur Korrektur.


    nixda Sehr schön dargelegt die beiden Punkte.


    Genau darüber habe ich die letzten Tage gegrübelt und bin zu gleichem Schluss gelangt.

    Die Zinsen müssen nicht angehoben werden. Iwann wird der Markt manchen Teilnehmern keinen Kredit mehr einräumen und bei diesen steigt der Zins enorm. Es wird dann 2, evtl. 3 Gruppen geben.

    1. Die mit den explodierendem Zins

    2. Wie D mit negativem, wo die Investoren auch nicht mehr investieren (Pimco/AGI)

    3. Da, wo es noch positiven Zins mit ausreichender Bonität gibt, und alle hinrennen und diesen auf annähernd 0 drücken


    Bei ersteren werden dann die Kredite ausfallen, was bei allen anderen wiederum zu einem höherem Zinsniveau führen wird. Deswegen haben wir eine inverse Zinsstrukturkurve. Die Schlaumeier, die sagen, dass diese eigl. nicht existieren würde aufgrund der Geldmengenausweitung, bleiben allerdings die Antwort schuldig, warum eben jene nur die langfristigen und nicht auch die kurzfristigen Zinsen drücken sollte oder jeweils in gleichem Ausmaß. Manche sagen auch, die Kurzfrisitgen würden stärker gedrückt und deswegen wäre die Zinsstrukturkurve schon länger invers. (Würde ich auch eher vermuten)


    Wie genau sich diese Rezession abspielt weiss ich natürlich nicht, der Staat kann überall eingreifen, aber du blendest mMn 1. die Geschwindigkeit aus und 2. ist es nicht direkt gegeben, dass er bei seinen Maßnahmen erfolgreich sein wird. Und wie Krall auch schön beschrieben hat, würde der Staat es präventiv machen, würde er natürlich viel weniger Kapital benötigen.


    Wie es genau kommt, weiss ich nicht, aber genau deswegen fahre ich doch einen gemischten Ansatz. Long in defensiven Werten und selektiv bzgl. Zeitpunkten short auf den Index (Dax/Dow). Mit Cash kann man dann hoffentlich später günstig in Aktien. 2008/9 gabs auch erst hohe Deflation, dann hohe Inflation. Gehe ich auch wieder von aus. Falls nicht, dann ist ein Teil des Vermögens durch die defensiven Aktien vor Inflation mehr oder minder geschützt.


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