Beiträge von Covacoro

    BYD hat heute meinen Preisalarm getriggert. Irgendwie sehen die aktuellen Zahlen bei TIKR komisch aus. Cashflow negativ, eine Menge neue Aktien ausgegeben - quasi den ihr Modell auf den Kopf gestellt. Gab es hier irgendeine Parteiorder, dass sie ihre Zulieferer gefälligst zeitnah bezahlen sollen? Falls ja, wäre der Investmentcase für mich vorerst hinfällig, da den ihr Erfolg erheblich auf den durch das negative working capital extrem geringen Kapitalkosten beruhte.

    Gab es und BYD's "Geschäftsmodell" wurde glaube ich im Faden Autoaktien auch diskutiert.

    Weiß nicht, ob es hier schon empfohlen wurde:

    Bad Company, Jörn Leogrande

    "Innenansicht der Wirecard AG und damit auch des größten Börsenskandals des Jahrzehnts,
    geschrieben von einem langjährige Mitarbeiter in leitender Position."

    _

    Habe mehrmals herzlich gelacht... und bin glücklicherweise nie Wirecard Aktionär gewesen.
    Würde die Lektüre des Buches jedem empfehlen - egal ob man es als Wirtschaftskrimi lesen möchte oder
    man verstehen will, wie ein Hype trotz kritischer Stimmen immer weiter aufgeblasen werden kann.

    Schön wär's Zek

    Schätzungen börsengeflüster.de für das kommende Jahr:

    KGV 2026: 9,68

    KGV 10-Jahres-Ø: 16,65

    Divi.Rend. 2024 %: 2,11

    Divi.Rend. 10-Jahres-Ø %: 1,19

    KBV: 0,80

    KBV 10-Jahres-Ø: 2,06


    Sobald es erste Anzeichen gibt, dass die Stahlindustrie einen Boden ausbildet und/oder Böhmit für Batterien geht es aufwärts...

    USA: die Mega-Caps treiben die Bewertungen.


    "There's a lot of talk about how rich the market is right now -- and it's warranted. But its not the entire market. Take a look at the P/E of the firms in the S&P 500 that are below $100 billion in market value, the story is very different than the mega-caps."
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    @sonalibasak

    Ich tendiere zum Kinderdepot trotz des verlorenen späteren Steuervorteils.

    https://www.reddit.com/r/Finanzen/com…inderdepot_der/

    Rechtlich ist die Verschenkung gutgelaufener Aktien und deren Verkauf im Kinderdepot auch kritisch, wenn es zeitlich zu nah beieinander liegt:

    https://www.steuerrat24.de/steuerrat-aktu…ebertragen.html

    Wie seht ihr den finanziellen Aspekt?

    Alles sauber recherchiert. :)

    Ich habe mich vor einiger Zeit für die Kinderdepots entschieden und 3 Aktien / 1 ETF / 1 wikifolio als "Grundbefüllung" übertragen, als Appetizer und zur Zwangsvermittlung von grundlegenden Kenntnissen. 8)

    Dafür habe ich ca. 15 Monate lang ein "Online"-Depot + Tagesgeld bei einer Filialbank genutzt (war glaube ich die Targobank). Dann die Schenkung und Übertrag zu den Kindern sauber dokumentiert und in der Filiale durchgezogen, voll analog mit Formularen und so. Geht vielleicht auch einfacher.

    Ab Alter 18 haben die Kinderlein das Depot dann zu einem Online-Broker umgezogen und sind voll verfügungsberechtigt. Mein Depot habe ich nach Leerung schon viel früher geschlossen. Ich verzichte also bewußt auf die steuerliche Anrechnung von Unterstützungszahlungen, die ich an volljährige Kinder derzeit zahle. Mit Hinweis auf das Depot kann ich aber ermuntern, sein Studium und seinen Konsum bitte teilweise davon zu bestreiten.

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    CPI Trends in USA, 1970ff. vs. 2014ff.

    Wobei im Monatstrend sich seit Juli eine Wende andeutet...

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    chfin

    Ich meinte auch nicht die Recherche/Abwicklung, welche Werte er kauft/verkauft. Das ist bei mir auch Hobby und dieser Aufwand fällt in jedem Fall an.

    Sondern ich meine den zusätzlichen Zeitaufwand durch die GmbH, wo im laufenden Betrieb durchaus neue Themen und Anfragen von Behörden etc. auftauchen und Fallstricke lauern. Nehmen wir mal an, es sind im Durchschnitt 100h / Jahr ( = jeden Monat 1 Arbeitstag a' 8h), dann wäre das ca. equivalent 1/2 Monatsgehalt bzw. 1/2 Monat Verwaltungskram statt Freizeit. Im Gründungsjahr sind es vermutlich deutlich mehr Stunden gewesen.

    Da er sich keinen Steuerberater suchen will und auch sonst nix outsourct, ist das halt so. Wer schon mal nebenberuflich eine GbR etc. hatte, weiß wovon ich spreche: e-Rechnung bis Transparenzregister sind alles neue Erfindungen. Das wird vermutlich so weiter gehen, Stichwort alles digital und dreifach kontrolliert.

    Vielen Dank, Zek für die ausführliche Darstellung.

    Die Gründungskosten waren also summa sumarum ca. 1.5k€. Magst Du uns noch sagen,
    wieviele Stunden für Recherche und Abwicklung du ungefähr investiert hast? Wie lange die einzelnen Vorgänge gedauert haben, hast Du ja geschrieben. Alternativ: wie lange hast Du schon Vorbereitungen und Recherche betrieben. Danke.

    Und wenn die GmbH dann 1 Jahr rund läuft, würde mich auch interessieren, was Du im Laufe dieses Jahres als "Unterhaltskosten" hast und
    wieviele Stunden im eingeschwungenen Zustand ohne Steuerberater von Dir als CEO geleistet werden. :)

    witchdream: Danke, ist zugänglich und wirklich sehr umfassende Sammlung.

    Hatte auf dem Eigenkapitalforum mit jemandem aus der TheMarket-D-Redaktion geplaudert (sitzen in Hamburg), wie es um Börsen-Berichterstattung im DACH-Raum aussieht und welche Themen die Schweizer mehr interessieren als Deutsche. Früher habe ich die Kolumnen von Mark Dittli gern gelesen.

    Hat ein Land zu viel Zuwanderung oder Geburten, ist es eine Belastung für [Platzhalter].

    Hat ein Land zu wenig Geburten oder Zuwanderung, ist es auch eine Belastung für [Platzhalter].

    [Platzhalter] := Sozialsystem, Wirtschaft, Infrastuktur, Gesellschaft, ...

    Gibt es weder Zuwanderung noch Geburten: hmm, auch blöd, nix mehr zum auf- und erregen.

    Egal, wie man es dreht und wendet: Demografie ist immer ein Problem!

    [Ironie /off] :D

    Nicht nur die Anleihen-Rendite signalisieren für China Probleme ... aus einem Newsletter

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    Warum sollte man sich auf die Anzeige (s)eines Brokers verlassen?

    Ein zweites Browserfenster kann nicht schaden.

    Was kostenlos dem Privatkunden beim Broker angeboten wird, ist meistens nicht besser als die Infos von Seiten wie Ariva, Onvista, Finanzen... etc. wenn man a) die konkrete Aktie eingibt b) alle Kurse bzw. Handelsplätze auswählt und natürlich c) den Schalter "Pushkurse" betätigt, soweit vorhanden. Und übersichtlicher sind die Tabellen dort meist auch noch und sofort zu erkennen, von wann der Kurs ist und für welches Volumen.

    Und ja, auch Kurse können "Werbung" sein bzw. die prominente Platzierung von Handelsplätzen, wenigstens Onvista zeigt das an.

    Nabaltec Q3-24 Präsentation:
    https://ir.nabaltec.de/media/document…all_Q3_2024.pdf

    Ich rechne für 2024 mit EPS von ca. 1.60 Euro und damit KGV 9 im Tief für diesen Spezialchemie-Wert. Nachfrage seitens Autoindustrie (Böhmit) gering, dafür laufen die Flame Retardents für Kabel besser. Der befürchtete große Absturz bleibt bisher in den Zahlen aus, Kurs ist aber ausgebombt.

    Investitionen dieses und nächstes Jahr kommen aus der Schatulle und dem Cashflow und ermöglich Wachstum auf 300 Mio. Euro Umsatz ab 2025/26. Bin investiert und plane Zukauf ...

    Umsatz (in Mio)


    Q1/23 57,0
    Q2/23 49,1
    Q3/23 49,8
    Q4/23 44,2


    Q1/24 54,0
    Q2/24 54,3
    Q3/24 49,9


    EBIT (in Mio EUR)

    Q1/23 5,2
    Q2/23 3,3
    Q3/23 4,6
    Q4/23 5,2


    Q1/24 5,0
    Q2/24 5,9
    Q3/24 5,9

    Mir scheint, die Chipindustrie ist genausowenig für langfristiges Buy & Hold geeignet wie der Rohstoffsektor, ich hatte im passenden Thread dazu geschrieben, weiß nicht mehr wo. Das Timing ist entscheidend.


    Quantex lese ich auch regelmäßig. :-)

    Zum Buy&Hold in der Chipindustrie: Es gibt Aktien, die trotz Schweinzyklus und der ganzen Zyklizität beim Umsatz (Revenue) es schaffen, ihre Profitabilität im Zeitverlauf zu steigern. Ich nenne jetzt nicht den Namen, aber hier das Bild dazu:

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    Das brachte mich auf die Idee, langfristig in derartige Werte zu investieren, in der Hoffnung, dass es für relativ "stressfreie" 10% p.a. reicht.
    Wir werden sehen, ob es funktioniert. Aber diese Zyklen perfekt zu timen, das gelingt Niemandem. Weder den Fondsmanagern, den Insidern der Branche noch dem Contrarian Stockpicker.