Blog Articles Tagged with “Shiller-CAPE”

    Anleger konnten in den letzten 100 Jahren mit US-Aktien im Durchschnitt reale Wertsteigerungen von jährlich ca. 7% erzielen. Keine andere Anlageform – weder Anleihen, Kasse, Gold oder Immobilien – bot ein vergleichbares Renditepotenzial. Gleichwohl unterliegt der Aktienmarkt starken Schwankungen und die erzielbaren Wertzuwächse hängen maßgeblich vom Investitionszeitpunkt ab. Für Investoren stellt sich damit die Frage, wie sich die Zukunftsperspektiven an den Aktienmärkten möglichst treffsicher bestimmen lassen.


    Das übliche Vorgehen, aus der Konjunkturentwicklung eines Marktes auf die Gewinnentwicklung der Unternehmen zu schließen und aus der sich daraus ergebenden Aktienmarktbewertung das kurz- bis mittelfristige Aktienmarktpotential abzuleiten, ist in der Praxis selten von Erfolg gekrönt: Die Konjunkturentwicklung lässt sich allenfalls grob prognostizieren, die Gewinnentwicklung international aufgestellter Unternehmen koppelt sich zunehmend von der Konjunktur des Heimatlandes ab

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    Der deutsche Aktienindex hat sich in den letzten fünf Jahren seit seinem Tiefstand im März 2009 mehr als verdoppelt. Allein 2013 hat der DAX einen Wertzuwachs von über 25 Prozent erzielt. Bedauerlich ist nur, dass kaum ein Anleger hiervon profitiert hat. Die jüngste BVI-Statistik dokumentiert, dass deutsche Anleger auch 2013 Nettoverkäufer von Aktienfonds waren - mehr als 6 Mrd. EUR wurden abgezogen.


    Dass Investoren häufig zum falschen Zeitpunkt ein- und aussteigen, ist nachweislich keine Seltenheit. Doch lassen sich lukrative Kaufgelegenheiten und Gefahren an den Aktienmärkten überhaupt im Vorfeld identifizieren? Die Prognosequalität der Kapitalmarktexperten lässt hieran Zweifel aufkommen. So besteht kaum ein Zusammenhang zwischen den regelmäßig zum Jahresende veröffentlichten Marktprognosen für das kommende Jahr und der tatsächlich folgenden Wertentwicklung. Bereits die Frage ob im folgenden Jahr Aktienkurse eher steigen oder fallen, ist scheinbar kaum zu beantworten. So

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    Aktienmärkte zeichnen sich durch ein hohes Maß an Volatilität aus. Auf Phasen geringer Erträge oder gar Verluste folgen immer wieder auch längere Phasen mit überdurchschnittlichen Wertzuwächsen. Nur selten ist eine stetige Kursentwicklung zu beobachten. Gleichwohl konnten Investoren mit langem Anlagehorizont überdurchschnittliche Renditen erzielen. Sehr deutlich wurde dies erneut in den neunziger Jahren und zu Beginn dieses Jahrzehnts. Trotz Platzens der spekulativen Blase in den Jahren 2001/2002 konnte ein Investor, der bereits zu Beginn der neunziger Jahre in Aktien investiert hatte, beachtliche Erträge erzielen. So ist der S&P500 bei einer Volatilität von rund 14 Prozent p. a. in den Jahren von 1990 bis 2003 um gut 11 Prozent gestiegen. Im Euro-Raum gehörten Aktien in diesem Zeitraum bei einer vergleichbaren Schwankungsbreite mit einem Ertrag von gut 8 Prozent ebenfalls zu den Anlageformen mit der höchsten Rendite.


    Wesentlich ungünstiger fällt dagegen die Betrachtung für

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