Posts by chfin

    Leider hinter der Bezahlschranke. :-(

    Falls jemand die Argumente zusammenfassen will, würde mich interessieren

    Mir wird der verlinkte Artikel ohne weiteres angezeigt.

    Und die NZZ kann ich auch per Abo als ePaper lesen.


    Wenn Du mir eine email hast, schicke ich Dir ein pdf.

    Oder gibt es hier sowas wie Boardmail?

    2 Mio Haushalte haben für 1 Woche keinen Strom?

    Da hast du die Latte aber sehr niedrig gelegt. Wenn das in absehbarer Zeit passiert, ist bei der Energiewende eine Menge schief gelaufen!

    Ja 1 Woche Stromausfall für 5% = 2 Mio wäre m.E. echt übel. Das dürfte schon einige Tote geben.

    oder halt nicht ganz so schlimm mind. 1 Tag für 15% = 6 Mio Haushalte gleichzeitig.


    Wieso auf Sicht 5 Jahre? Je höher die Zappelstromquote wird, desto labiler wird das System.

    Sprich, wenn wir nicht irgendeine tolle Speichervariante entwickeln, wird die Gefahr letztlich immer größer.

    Aber Du kannst für Dich ja alle paar Jahre dran denken und Dich freuen, wenn nichts passiert ist (ich freue mich dann übrigens auch).


    Ich verstehe den Sinn dieser Defintionen nicht so recht.

    Was bringt es, wenn wir wann auch immer feststellen, "Mist schiefgelaufen"?

    Oder lieber: oh prima, nochmal Glück gehabt.


    Mir wäre lieber, ich könnte mich heute zurücklehnen und überzeugt freudig sagen: kein Problem bzgl. Netzstabilität vorhanden. Statt dessen sagt der Rechnungshof: "Houston, wir haben ein Problem" - und das Wirtschaftsministerium: "Leute bleibt opimistisch, das wird schon gut gehen."

    Frugalismus statt Wachstum eben. Oder wenigstens ein bisschen Frugalismus.

    Aber diese Idee scheuen alle wie der Teufel das Weihwasser, warum auch immer.

    Ist echt lieb die Idee, aber völlig unrealistisch. Das ist Dir ja selbst klar.

    Das kannst du jedem 2. deutschen Grünen vielleicht gerade eben noch vermitteln, also rund 10% der deutschen Bevölkerung. Der Rest wird das nicht wollen. Und die weiteren 99% ausserhalb Deutschlands sowieso. D.h. mit dem 0,1% Weltbevölkerung wird es nichts mit der Rettung der Welt auf diese Art.


    Nächste Idee bitte.

    Die Alternative wäre ein Kachelofen, der kostet aber mindestens das Zehnfache.

    Den habe ich mir vor 18 Jahren bei der Totalsanierung/Erweiterung unserer Hütte geleistet zusätzlich zur Brennwertgasheizung. Leider kannte ich die Möglichkeit damals noch nicht, den Wassertank der Heizung via Kachelofen mit zu heizen (Wassertasche). Bzw. evt. war das auch noch gar nicht im Angebot.


    Mir fehlt noch die Notstromversorgung. Da müsste ich wohl das häusliche Netz heftig umstricken lassen, fürchte ich.

    Dafür sind wenigstens Campingkocher samt Propangas und etwas Vorräte im Angebot.


    Damals haben wir auch die Fenster erneuert und die Dachbodenplatte minimal gedämmt, aber z.B. keine Aussendämmung für den 60er Jahre Bau gemacht. Zu teuer, zu wenig effektiv, zuviel Brandgefahr, scheußliche Optik.

    Und erstaunlich, von 4000 L Öl pro Jahr ging trotz Anbau mit etwa 50% mehr Wohnfläche der Verbrauch statt hoch auf 6000 auf nur 2400 m3 Gas runter für WW & Heizung, OHNE Nutzung des Kachelofens. Mit Kachelofen in der Übergangszeit dann noch ein bisschen weniger.


    Statt ungebremmst Zappelstrom auszubauen und gleichzeitig Sicherheitsreserven in den Wind zu schießen, wäre es m.E. wesentlich effektiver gewesen bzgl. Energieeinsparung/CO2, wenn die ganzen Altbauten wenigstens teilweise energetisch saniert würden. So etwa in der Reihenfolge: Brennwert oder Wärmepumpe, Fenster, Dachboden.

    Alleine die Zeit dürfte zeigen, wer richtig liegt.

    ich will NICHT richtig liegen im Sinne, "siehst, hab ich es doch gesagt".


    Kein Interesse an großflächigen und womöglich mehrere Tage bis Wochen andauernden Stromausfällen in Deutschland. Aber bzgl. wovon rede ich:


    Also sagen wir mind. 15% der Haushalte in D betroffen oder insgesamt gleiche Anzahl falls länderübergreifend. Davon mind. 1/3 = 5% für mind. 24h ohne Strom. So richtig Schiss habe ich aber vor Fällen etwa ab 1 Woche aufwärts.


    PS: Zeitraum - na innerhalb der Zukunft also von mir aus die nächsten 20 Jahre.

    Und Vergleich mit der Vergangenheit: hatten wir m.E. in dieser Größe nicht seit dem letzten Weltkrieg.

    Da gab es meine ich ein paar Vorfälle in die Richtung - wegen Zappelstrom, aber kleiner & kürzer.

    Rhetorisch netter, aber an dieser Stelle m.E. logisch wirklich untauglicher Konter.

    Danke für das "netter". :-)


    Ich finde, der Vergleich mit den Martinsgänsen passt durchaus zu dem Ereignis eines landesweiten Stromausfall. Solange der nicht passiert, schnattern alle fröhlich und erwarten für Morgen die Wiederholung von heute.


    Klar haben wir eine Milderung des Risikos durch Lernen und allmähliche Umbauten des Systems. Allerdings steigt der Zappelstromanteil und ob die Kompensationsmaßnahmen mitkommen, da habe ich eben heftiges Bauchweh. Bei solch essentiellen Dingen wie der Stromversorgung fühle ich mich nur mit Sicherheitspolstern wohl. Die bauen wir beständig ab, ohne ZUVOR für Alternativen zu sorgen. Und nach Analyse des Bundesrechnungshof erst vor erst ein paar Tagen fehlen nicht nur Polster sondern es gibt Lücken bei den Kompensationsmaßnahmen. Dafür tolle Aussagen der Vabanquespieler im Wirtschaftsministerium a la "wird schon gut gehen". Echt beruhigend (Ironie)


    Schon wieder verdrängt?

    In den deutschen Medien finden man heute noch weniger als noch vor zwei Tagen

    Hmm, ist das so?


    Startpage.com zeigt mir für die letzten 24h mit Stichwort Ukraine, Russland auf der ersten Seite Meldungen von Zeit, Spiegel, Tagesschau, DeutscheWelle, Frankfurter Rundschau, t-online. Herz, was willst Du eigentlich mehr?

    400 Personen, die geimpft und danach positiv auf das Virus getestet wurden, mit einer gleich großen Gruppe Infizierter, die nicht geimpft waren


    Das ist m.E. eine recht inhaltsleere Meldung.


    Soweit sagt das lediglich aus, dass der verwendete Impfstoff gegen die südafrikanische Variante etwas schlechter schützt als gegen die die ursprüngliche Variante.

    Die sehr überschaubare Anzahl größerer Stromausfälle in den letzten 10 Jahren zeigt doch rein empirisch, wie gut es funktioniert.

    Nichts für ungut, aber dieses Argument klingt doch arg nach Diskussion der Martinsgänse bis kurz vor St. Martin.


    Immerhin wird die Beherrschung des Zappelstroms umso schwieriger, je höher der Anteil ist. Und der steigt ja wunschgemäß ständig an. Aber wie Du sagst, die Diskussion hatten wir hier schon x-Mal. Keine neuen Argumente in Sicht. Drücken wir uns auch weiterhin die Daumen.

    Also ich war mal Zeuge, wie man mit ein bisschen Geld und viel Kontakten einen langen Artikel über eine Person in der FAZ plaziert hat, der da ohne Schieben so nie hineingekommen wäre.

    piratpilot geht es wohl eher um das systematische, regelmäßige einen Großteil der Themen abdeckende Vorgehen. Nicht um den klitzekleinen Einzelfall wirecard.

    Wie denkt ihr werden sich diese Ereignisse wenn sie denn kommen auf die Börse auswirken?

    Theoretisch werden die russ. Aktien vorübergehend billiger.


    Praktisch sind die Börsianer in gewissen Umfang lernfähig und vor allem gierig. ;-)

    Wie lange "vorübergehend" dauert, das liegt aber auch an sonstigen Begleitumständen (z.B. irgendeine finanz/wirtschaftpolitische Schweinerei der USA).


    Ergo: nix Genaues weiss man nicht.

    Finde ich nicht direkt überraschend, da gleiches Vektorprinzip wie bei Astra-Zeneca. Würde ich auch für Sputnik V erwarten. Ich meine gelesen zu haben, dass die Adenoviren überwiegend Zellen in der Blutbahn Wand der Blutgefäße infizieren und dadurch die Produktion von Spike-Protein bewirken. Bei den mRNA-Impfstoffen werden, wenn ich es richtig verstehe, stattdessen Zellen des Immunsystems (dendritische Zellen und Makrophagen) zur Produktion von Spike-Protein angeregt.

    im Prinzip interessant. Aber mir entgeht da was.


    Satz 1 und 2 ok. Aber dann ...

    Wo ist der Zusammenhang mit Thrombosen via Thrombozyten-Antikörper zw. Zellen der Blutbahnwand im Gegesatz zu Zellen des Immunsystems?

    Nachtspeicheröfen [...]

    Ersetzt man diese Öfen durch was anderes braucht man auch weniger Grundlast usw. usf.

    Wieso Grundlast? Das dürfte Vergangenheit sein.

    Was spricht dagegen, die Teile mit den Zappelstrompeaks zu laden, anstatt diesen kostenpflichtig zu vermeiden/exportieren?


    Ich meine, die Geräte sollten sogar mal verboten werden, was aus genau diesem Speichergrund dann doch nicht geschah.

    Keine Ahnung, wie der aktuelle Stand ist.