Posts by Winter

    Beim Auskuppeln wird die

    Schubabschaltung

    nicht aktiviert.

    Bei modernen Fahrzeugen ist es also kontraproduktiv


    Und ich glaube trotzdem, daß man bei leichtem Gefälle und langer Gelegenheit zum Ausrollen, wenn am Ende eh eine Ampel oder ein Kreisverkehr kommt, so sparsamer fährt, denn der Schwung reicht dann weitaus länger. Ich kann das aber nicht beweisen.

    *Stöhn*

    Wir haben übrigens auch noch keinen Thread zu Desinfektionsmitteln und zur Wirksamkeit des Händewaschens alleine (vielleicht am besten getrennt?) - und das als Börsenforum!

    Naja, die ING ist sicherlich kein Billigbroker.

    Die DKB hat unter Punkt 11 ("Anschaffung im Inland") der Bedingungen für Wertpapiergeschäfte stehen:

    "Soweit Wertpapiere nicht zur Girosammelverwahrung zugelassen sind, wird dem Kunden Alleineigentum an Wertpapieren verschafft. Diese Wertpapiere verwahrt die DKB AG für den Kunden gesondert von ihren eigenen Beständen und von denen Dritter (Streifbandverwahrung)."

    Bei Kauf in Frankfurt war es auf jeden Fall eine Anschaffung im Inland. (Düsseldrof scheint als Börsenplatz mittlerweile eingestellt worden zu sein)


    Für Punkt 12 ("Anschaffung im Ausland") heißt es:

    "Die DKB AG schafft Wertpapiere im Ausland an, wenn

    --sie als Kommissionärin Kaufaufträge in in- oder ausländischen Wertpapieren im Ausland ausführt oder

    --sie dem Kunden im Wege eines Festpreisgeschäfts ausländische Wertpapiere verkauft, die im Inland weder börslich noch außerbörslich gehandelt werden oder

    --sie als Kommissionärin Kaufaufträge in ausländischen Wertpapieren ausführt oder dem Kunden ausländische Wertpapiere im Wege eines Festpreisgeschäfts verkauft, die zwar im Inland börslich oder außerbörslich gehandelt, üblicherweise aber im Ausland angeschafft werden."


    Keines davon trifft zu. Die Frage ist jetzt, was tun. Es gibt m.W. einen Ombudsmann für Banken und Versicherungen, der kostenlos(?) abhelfen könnte. Ansonsten müßte man wohl die Bank verklagen. Allerdings bleibt mir der der DKB im Moment ohnehin nichts anderes übrig als zu warten.

    Interessant. Bei IB direkt geht es also, bei Captrader offenbar nicht. Mir hatte Lynx auch mitgeteilt, daß die Aktien in street name gehalten würden.


    Die Antwort der ING lautet:



    Bei der DKB sind immer noch 0,999 Stück eingebucht, das sind die Besten. Anfragen werden dort erst nach vielen Tagen beantwortet und manchmal gar nicht. Das werde ich eskalieren...

    Die Order geht, wurde ja von donale schon ausgeführt.

    Ich habe jetzt den in der Pressemitteilung genannten transfer agent Broadbridge kontaktiert. Die Verwahrstelle DTC (Depository Trust and Clearing Corperation), analog ClearStream, könnte man evtl. auch kontaktieren, aber das müßten eigentlich eher die Banken tun, nicht ich als Endkunde.

    https://www.dtcc.com/client-ce…ement-asset-services.aspx

    https://investorsignup.broadridge.com/Account/ClientSearch


    Die Targobank hält ebenfalls in Wertpapierrechnung und Captrader (=IB) hatte ich angefragt, ebenfalls "in street name".

    Frage: wie ist das im Insolvenzfall? Man hat dann offenbar nur einen schuldrechtlichen Anspruch auf die Papiere, geht also in die Insolvenzmasse?

    Die von der DKB wissen wirklich gar nix. Die haben keine Information vom Unternehmen bekommen und konnten auch nicht sagen, wie die Papiere gehalten werden. Die Bruchstücke würden verkauft werden, blabla (wie soll das gehen bei Aktien?). Dabei stand in der (wohl automatisch generierten) Mitteilung zum Reverse-Split: "Bitte beachten Sie, dass direkt im Anschluß an den Reverse Split ein Aktiensplit im Verhältnis 1 : 999 stattfinden wird." Ich solle mich mit dem Unternehmen selbst in Verbindung setzen. Offenbar haben die das alles ausgelagert? Auf der Abrechnung steht aber "Wertpapierrechnung Lagerland USA" drauf, und siehe Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…rdepot#Wertpapierrechnung

    bedeutet das, sie befinden sich "nicht im Eigentum des Begünstigten, sondern sie werden von einer ausländischen Stelle als Verwahrer treuhändisch gehalten." Das dürfte "street name" entsprechen. Hätte man wissen können, wenn man nachgeschaut hätte.


    Das Delisting ist erst für den 19. Oktober geplant. Der Kurs ist jetzt über die letzten Tage abgebröckelt auf das Niveau vor der Ankündigung vom 10. Juli. Also besser vorher verkaufen mit 20% Verlust zzgl. Spesen? Ob es danach noch eine Notiz in Frankfurt geben wird, ist ja nicht sicher. Ich versuche mal, den CEO anzufragen. Sie wollten ja eigentlich die Kleinaktionäre loswerden - aber das werden sie auch, wenn ich einfach verkaufe. Eine separate Behandlung wird es wohl nicht geben dürfen?

    Bei der DKB sind momentan 0,999 Stück eingebucht ("Ab sofort können Sie über die neuen Aktien verfügen. Eventuell entstandene Bruchteile werden separat reguliert.") Die Verkaufsmaske geht jetzt auf, aber natürlich ist die Order nicht für diese Stückzahl möglich.

    Bei der ING wurden 999 Stück eingebucht und die Verkaufmaske geht ebenfalls auf. Daraus schließe ich, daß es hier schiefging (denn was würde passieren, wenn ich die Aktien jetzt verkaufe?). Anfrage läuft. Gekauft alles lange vor der HV, zwei verschiedene Kontoinhaber.

    Das ersetzt die in einem Monat auslaufende Anleihe. Wäre nicht das Land eingesprungen, wäre ziemlich sicher das Licht ausgegangen (zumindest für die Aktionäre).

    Vergiß die Aktie - konnte und kann man eh nicht kaufen, und sollte man auch nicht. Interessant, daß die in einem Monat auslaufende Anleihe schon die letzten Tage stark stieg ...

    Noch so eine englische Aktie, die von öffentlichen Ausgaben abhängt mit gebeuteltem Kurs, nach Costain (Infrastrukturbau) und Babcock International (Rüstung): Mears Group "is a housing and social care provider" (Wikipedia).

    "In a half-year trading update in July 2020, Mears said it expected to report a £6m loss after a 23% drop in revenue at its maintenance arm. Overall group revenue was down 8% to £405m. The company also announced it would be making an unspecified number of redundances, partly due to the impact of the COVID-19 pandemic in the United Kingdom". (H1-Präsentation)

    Es wundert mich, daß Corona hier eine so große Rolle spielt. Aber doch nicht langfristig: was wird hier eingepreist? Künftig keine Regierungsausgaben mehr?

    Verschuldung ist nicht ganz ohne: EK £98m, net debt £62m, lease liabilities £270m, goodwill £123m, Börsenwert £122m.

    Man verdiente seit 2009 meist um 20 Pence pro Aktie (aktueller Kurs: 110), oder 2,5-3% Nettomarge. Der hohe Verlust im Jahr 2019 resultiert aus dem Verkauf der "domiciliary care activities" (häusliche Pflege?), aus continued operations war der Gewinn 18,8 Pence. 5-Jahres-Übersicht: https://www.mearsgroup.co.uk/investors/financial-highlights


    Die Aktie unter Märztief auf dem Niveau von 2003:


    Wenn man sich die einzelnen Positionen anschaut, die sie Ende 2019 hatten, und die Shorts bedenkt (die typischen Tech-Werte?), dann wundert es fast noch, daß es nur so wenig ist. Mich hätte der diesjährige Zwischenbericht interessiert, der immer noch nicht veröffentlicht wurde.

    Es sind rund 1 Mrd. Aktien, d.h. 1 Euro im Kurs entspricht 1 Mrd. Euro Börsenwert. Bei 5-9 Mrd. Euro Abschreibung hat also der Kurs von knapp 54 am Mittwoch auf bis zu 44 am Freitag das Maximum eingepreist (zuletzt 45). Und es ist nur ein leicht sinkender Gewinn. Dieses Jahr soll es bereinigt 6,70-6,90€ werden (zuvor 7-7,20€), also vielleicht 6 Euro?


    Vielleicht hilft das auch bei den Glyphosat-Verhandlungen? Oder wenigstens bei denen mit den Gewerkschaften (Stellenabbau).

    Ja, "Essure", da gab es auch Klagen. Der Vergleich wurde vor kurzem gemeldet, 1,135 Mrd. Euro. Für "Yasminelle" hatte man vor Jahren auch über 2 Mrd. Euro gezahlt. Neben den 400+265 Mio. USD für Dicamba und 800 Mio. USD für PCB-Altlasten in diesem Sommer. Letztes Jahr 600 Mio. USD für irreführende Vitamin-Werbung und 775 Mio. USD wegen Xarelto-Nebenwirkungen. Lipobay war damals mit 1,1 Mrd. USD relativ günstig.

    Die Aktie war allerdings zu diesen Kursen kaum zu kaufen oder nur mit sehr viel Geduld und Teilausführungen oder aus dem Brief bei sehr großer Spanne.

    Was sagt das hohe Volumen aus? Daß es kursbewegende Nachrichten gab, sieht man im Chart auch bei früheren Gelegenheiten schon.


    Ich wollte die Position eigentlich auch nicht ins Minus laufen lassen, hatte aber keinen automatischen Stop-Loss gesetzt, der hätte es verhindert...

    Jetzt ist das Märztief nach unten durchbrochen, das löste wahrscheinlich weitere SL aus.


    Wenn sie das etwas steuern können - vielleicht gar nicht so dumm, möglichst viel Negatives in 2020 zu packen? Wobei bei einem Vergleich wahrscheinlich auch weitere Belastungen anfallen werden. Oder es ist günstiger für die Boni, wenn die 2020 eh schon ausfallen... :S


    Die zu Bayer passenden Börsenweisheiten von Kostolany wären eher:

    "Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.""An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.“

    und vielleicht:

    "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.“

    aber andererseits auch:

    "Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst." ;)

    Naja, ist doch die Frage: Richtet sich der Ausgabepreis der neuen nach dem Börsenkurs der alten? Die damit beauftragte Investmentbank wird das bei institutionellen Investoren ausgelotet haben. In die andere Richtung könnte man argumentieren, daß der Börsenkurs sich an dem orientiert, was jene bereit sind zu zahlen.