Posts by Matze

    Nope - das ist ein Problem von Huawai.


    Das ist ja nicht Google die keinen Bock mehr auf Huawai haben sondern das ist die US Regierung die es US Firmen verbietet mit Huawai Geschäfte zu machen.


    Das fällt Dir spätestens dann auf die Füße, wenn Du irgendwann keinerlei westliche Software für das Huawai bekommst - weil alle anderen Firmen ebenfalls das Geschäft mit denen einstellen müssen. Java, Microsoft Office, etc. etc. müsste eigentlich alles für Huawai dicht sein.

    Naja jetzt ist es Infineon, WesternDigital, ARM und Co.

    ARM ist eine britische Firma!

    https://www.heise.de/newsticke…sbeziehungen-4429051.html


    Ist wohl doch nicht nur Google

    Es entsteht technisch kein Gewinn - weil erfolgsneutral gegen das EK gebucht werden muss. Inhaltlich kann man es aber so sehen ja. Das gleiche gilt inhaltlich für Aktienrückkäufe über dem Buchwert. Es kommt auf den inneren Wert an.

    Wenn man davon ausgeht, dass das EK der Deutschen Bank 0 Wert ist, dann sollte man Dividende bevorzugen.

    sorry ich muss hier nochmal reingrätschen.

    Ist zwar von der Deutschen Balaton - inhaltlich aber lustig und richtig:

    Antrag bei Deutsche Bank


    Aktionär DELPHI Unternehmensberatungs AG, Heidelberg zu TOP 2 und 4

    Zu TOP 2: Verwendung des Bilanzgewinns 2018

    Wir stellen folgenden Gegenantrag:

    B Es wird keine Dividende ausgeschüttet, der Bilanzgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

    Begründung

    Dividenden sind steuerschädlich für große Aktionärsgruppen und machen süchtig.

    Im fortgeschrittenen Stadium der Sucht wird dann von „Dividendenkontinuität" gesprochen und es wird erwar- tet, dass in jedem Jahr mindestens die gleiche oder eine höhere Dividende als im Vorjahr ausgeschüttet wird. Reflexartig fordern sogenannte Aktionärsschutzvereinigungen, aber auch die Vertreter von Sparkassen, Genos- senschaftsbanken und anderen Geldverwaltern, die in Fonds Gelder von zigtausenden Kleinanlegern verwalten, die Auszahlung steuerschädlicher Dividenden, konträr zu den Interessen der angeblich von ihnen vertretenen Anlegern. Diese Gier nach Dividenden vernebelt den Verstand bei der rationalen Abwägung von Vor- und Nach- teilen einer Ausschüttung.

    Der Gesetzgeber hat dies erkannt und hat Dividendenausschüttungen für große und wichtige Aktionärsgruppen steuerlich stark benachteiligt. Ebenso wie Nikotin und Alkohol im Verhältnis zu gesunden Lebensmitteln werden Dividendenausschüttungen für viele Aktionäre ca. 20 - mal (!) so hoch besteuert wie andere unschädliche Ge- nussmittel für Aktionäre wie z.B. Kurssteigerungen, Aktienrückkäufe oder Kapitalrückzahlungen.

    Einige Beispiele für Aktionärsgruppen, die unter Dividendenausschüttungen leiden:

    a) Alle Privataktionäre, die langfristige Anleger sind (z.B. auch alle Belegschaftsaktionäre), die eine Be- teiligung von unter 1 % an der Deutsche Bank AG halten (das dürften wohl alle sein) und ihre Aktien vor dem 1.1.2009 erworben haben.

    Dividendenbesteuerung: Abgeltungssteuer, für Katholiken ca. 30 %

    Kursgewinnbesteuerung: 0 %

    6

    b) Inländische Kapitalgesellschaften, wie z. B. die Antragstellerin DELPHI Unternehmensberatung AG, die eine Beteiligung an der Deutsche Bank AG von weniger als 15 % halten (das sind auch alle). Dividendenbesteuerung: ca. 30 %

    Kursgewinnbesteuerung: 1,5 %

    Allein für die DELPHI Unternehmensberatung AG verursacht die vorgeschlagene Dividendenaus- zahlung einen Steuermehraufwand von über 20.000 EUR.

    c) Kurzfristig orientierte inländische Anleger, die um den Dividendenstichtag die Aktien nicht für min- destens 45 Tage halten wollen und deshalb die abgezogene Kapitalertragssteuer nicht geltend ma- chen können.

    d) Ausländische Privatanleger, bei denen die Dividende unter Abzug von Quellensteuern ausgezahlt wird und die die Quellensteuer in mühsamen, jahrelangen Verfahren zurückfordern müssen. Jeder deutsche Anleger, der einmal schweizerische, belgische oder finnische Quellensteuer zurückgefor- dert hat, weiß Bescheid.

    e) Die meisten in- oder ausländischen Fonds, an die die Dividende unter Abzug von Steuern ausge- zahlt wird sowie deren private Anleger, für die dies zu tieferen Nachsteuerergebnissen aus ihren Anlagen führt.

    Bereits in der Vergangenheit haben Dividendenauszahlungen enorme Schäden angerichtet.

    Ausländischen Anlegern wurden Dividendenzahlungsfreuden dadurch vermiest, dass diese von vormals mit der Dividende verbundenen Steuergutschriften ausgeschlossen waren. Findige Steuerexperten ließ dies nicht ruhen und man fand die Lösung im Rotlicht-Milieu: Das Dividendenstripping wurde erfunden.

    Aber wie so oft bei schädlichen Substanzen hat man die Rechnung ohne den Gesetzgeber gemacht: Das Dealen mit Drogen und Steuergutschriften ist nicht erlaubt, zahlreiche Banken und andere Marktteilnehmer, die mitge- dealt haben, mussten Strafen in Höhe von Hunderten von Millionen Euro zahlen. Manche Banken waren dazu nicht in der Lage und wurden von der Aufsicht geschlossen.

    Bei der Deutsche Bank AG kommt nun noch ein weiteres gewichtiges Argument gegen eine Dividendenaus- schüttung und für einen entsprechenden Aktienrückkauf dazu:

    Die Aktie der Deutsche Bank AG notiert nur zu ca. 25 % des Eigenkapitals je Aktie.

    Mit einem Rückkauf nur in Höhe der vorgesehenen Dividendenausschüttungen von rund 200 Mio. Euro könnte die Bank eigene Aktien im Marktwert von 200 Mio. Euro, aber mit einem Eigenkapitalwert von rund 800 Mio. Euro zurückkaufen !

    Dadurch würde sich das Eigenkapital, das auf eine in Umlauf befindliche Deutsche Bank Aktie entfällt, unmittel- bar um 1 % (800 - 200 = 600 / 60.000) erhöhen, dieser Betrag entspricht 4 % des aktuellen Kurswerts ! !

    Bedarf es noch weiterer Darlegungen, weshalb man bei den heutigen Rahmenbedingungen, bei denen eher Can- nabis und die Sterbehilfe vollständig dereguliert werden als die steuerliche Benachteiligung von Dividendenaus- zahlungen beseitigt und die Beratung zu Aktien und die Aktienanlage gefördert wird, die Dividende zu Grabe zu tragen ist und mit den entsprechenden Summen eigene Aktien zurückzukaufen sind ? Nein

    Defaults Matter... Unterschätze nicht wie embedded Java, Office (als Synonym für alle US-software-firmen) und Co. für die meisten Otto-Normalnutzer sind. Damit würde Huwai nur noch etwas für Spezialisten und Frickler (ala Linux). Das muss nicht schlecht sein - wird aber die Nutzerzahlen massiv einschränken.


    Und Du hast immer das Iran-Risiko, dass die US Regierung noch eine Stufe höher schaltet - also dass Infineon oder andere Unternehmen mit US Geschäft bspw. keine Chips mehr liefern darf (weil sie sonst das US-Geschäft verlieren).

    Nope - das ist ein Problem von Huawai.


    Das ist ja nicht Google die keinen Bock mehr auf Huawai haben sondern das ist die US Regierung die es US Firmen verbietet mit Huawai Geschäfte zu machen.


    Das fällt Dir spätestens dann auf die Füße, wenn Du irgendwann keinerlei westliche Software für das Huawai bekommst - weil alle anderen Firmen ebenfalls das Geschäft mit denen einstellen müssen. Java, Microsoft Office, etc. etc. müsste eigentlich alles für Huawai dicht sein.

    Habe das Zeug in den USA vor zwei Wochen mal probiert. Es ist schon wirklich spannend. Das sieht aus wie Hack, es brät wie Hack und es schmeckt sogar nahe dran an Hack. Die große Frage ist halt ob es sowas wie eine Marke bei Fleischersatzprodukten gibt.

    Im Moment springen alle drauf - Burgerking und Co. bieten das ja an. Aber ich bin mir unsicher ob das in 5 Jahren immer noch so ist.

    Das Problem ist doch, dass es sich um eine brutale technologische Neuerung handelt. Der Atari, das Internet oder das erste Mobiltelefon waren auch clunky und erstmal schlecht zu bedienen. Das hatten bis 1995 nur wenige - und danach "fast alle". Wenn es funktioniert, dann ändert sich das relativ zügig.

    Die Vorteile sind einfach zu groß. Insebsondere wenn man verschiedene Vorteile von Autonom und EV miteinander kombiniert.


    Ich sage nicht, dass das morgen kommt - aber ich bin mir relativ sicher, dass das ein heute <40-jähriger mit normaler Lebenserwartung auf jeden Fall noch mitbekommt wie das Fahren als "normaler Mensche" eine Randerscheinung wird.

    Sehe ich vollständig anders.


    Es gibt jedes Jahr aktuell ca. 1,35 Mio. Verkehrstote weltweit.

    Alleine in Deutschland 3.500.


    Makaber gedacht: selbst wenn es mal den einen oder anderen Hackerangriff geben wird, dann wird (sollte es funktionieren) autonomes Fahren MASSIV sicherer sein als eigenes fahren. Viren hin oder her. Deine Enkel werden Dich dann wahrscheinlich fragen warum Du so geisteskrank warst mit 180 km/h in einem selbstgelenkten Auto auf einer Autobahn unterwegs gewesen zu sein.

    Der hat aber Spectrum mitgegründet weil er bei TGS nicht CEO wurde. ist im Knatsch gegangen.


    Am langen Ende super Sache. weniger Konkurrenz bei neuen Projekten und TGS kennt die Bibliothek zu 100%

    Ich bin auch sehr altmodisch was diese Philosophie angeht. Allen Aktionäre müssen den gleichen Informationen haben und alles andere ist unakzeptabel.


    Limes habe ich keine Ahnung zu - und will ich auch nicht kommentieren.


    Aber: Wenn Du dich bspw. über diese konkrete Angelegenheit bei Columbus ärgerst würde ich beim Vorstand nachfragen warum das so war. Vielleicht hat er da eine gute Antwort. Das ist ja keine präferierte Information und es gibt möglicherweise gute Gründe warum Dinge passieren wie sie passieren!?


    Was man als öffentlicher Aktionär oft nicht auf dem Schirm hat - ist, dass man bei solchen Ad-Hoc's immer mit einem Bein im Gefängnis steht und das ein echtes Minenfeld ist. Die Bafin ist extrem scharf was solche Meldungen angeht - zurecht.


    Wenn Du eine KE ankündigst und dann in Verhandlungen um eine Corporate Transaction gehst wäre es geradezu dumm dann eine Meldung zu machen. Sprich die Company wird sich von einer Meldung befreit haben - weil der Verkauf des Geschäfts angebahnt wurde. Wahrscheinlich hätte man die KE bei einem Durchfallen des Deals trotzdem durchziehen müssen. Das dann abzusagen - ohne zu erklären warum - hätte Dich ebenso geärgert.

    Zoom.. (Ticker ZM) das absurdeste was ich seit langem gesehen habe.

    50x trailing Umsätze !!!

    Und das Tickersymbol ZOOM (nichts mit der Firma zu tun) ist diese Woche massiv gesprungen - weil die Leute das falsche Tickersymbol gekauft haben. Remdinds me of 1999 - da war das auch so :-D

    Größte Position Majestic Wine, wir sollten 'nen Club aufmachen. Mit einem guten Tropfen dazu.

    Naja bei 1,8% vs. 1% für alle anderen Positionen von „grösster“ zu sprechen ist zwar technisch richtig aber sagt auch wieder nicht viel aus :-) Ist ja alles im Aufbau ...