Posts by yps

    Kleiner reality-check, was die Kommunisten in Berlin so treiben, demnächst auch in ihrem Theater ...

    Wenn die Auflagen weiter steigen, dann wird Bauen wird wirklich unwirtschaftlich. Berlin ist vieler Hinsicht ein failed State (wieder -wie zu Kaisers Zeiten- nur überlebensfähig durch Zuschüsse). Hamburg, sicherlich schon wesentlich dichter bebaut als Berlin, schafft es aufgrund eines vereinbarten Pakts zwischen Senat, Bezirken und Wohnungsbauwirtschaft seit Jahren um die 10.000 Wohnungen pro Jahr neu zu erstellen. 2020 liegt auch mit 10.000 weiteren Wohnungen (Corona hin- oder her) gut im Plan.


    "Die Bemühungen des Senats zahlen sich aus: In den Jahren 2011 bis einschließlich 2020 wurden Genehmigungen für 106.234 Wohnungen von den Bezirken erteilt. Fertiggestellt wurden davon bisher rund 70.000 Wohnungen, im Jahr 2019 waren es über 9.800 Wohnungen. Außerdem wurden Förderzusagen für mehr als 27.000 geförderte Neubaumietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgesprochen. Seither wurden bis einschließlich 2020 über 21.700 geförderte Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen fertiggestellt."


    https://www.hamburg.de/bsw/woh…/4029174/wohnungspolitik/


    PS.: In Berlin erst unter Wowereit die Wohnungen zum Tiefstpreis an die großen Wohnungsunternehmen (die sind keine Engel) verkaufen, um sie dann zum möglichst teuersten Zeitpunkt auf Kosten der Steuerzahler zu vergemeinschaften? Na, herzlichen Glückwunsch.

    Das Immobilien-Investitionen hier unrentabler geworden sind liegt auch an den gestiegen Baulandpreisen, wiederum verursacht durch höhere Mieten.

    Das ist aber ein interessanter Gedanke. Bislang hatte ich das immer andersherum gesehen befeuert von Null-Zinsen, Zuzug, extrem gestiegene Baukosten, ständig gestiegene Regulierung durch erweiterte Bauvorschriften (alleine Gutachter machen inzwischen sicherlich 5% der Bausummen aus) etc.

    Zum Thema Impfung mit AZ: was macht die Einschätzung einer möglichen Gefährlichkeit des britisch-schwedischen Impfstoffs so schwierig?


    https://www.nature.com/articles/d41586-021-00880-9


    Die bisherigen Systeme könnten nach Meinung der Autorin zwar seltene Nebenwirkungen erkennen, sie seien aber nicht in der Lage, die genauen Ursachen zu bestimmen. Erst wenn die Gesundheitsämter mit der flächendeckenden Einführung elektronischer Gesundheitsakten in die Lage versetzt würden, Daten einfacher zu erfassen und auszutauschen, könnten Ursachen möglicher Nebenwirkungen besser bestimmt werden. „Die Kombination aus aktiver Überwachung und gezielten klinischen Studien ist nicht nur wichtig, um die Sicherheit der aktuellen COVID-19-Impfstoffe zu gewährleisten. Diese Studien werden auch die Gesundheitspolitik über die Sicherheit von Auffrischungsimpfungen oder jährlichen Impfungen informieren, die für die Dauer der Pandemie und darüber hinaus erforderlich sein könnten“

    Der Druck (=Inflation) wird von zwei Seiten kommen: Rohstoffe und Arbeitsmarkt.


    https://www.wellenreiter-inves…enendkolumnen/Baby-Boomer


    Quote

    Das Hauptargument gegen die Inflation ist die Erwartung, dass Löhne und Gehälter weiterhin stabil bleiben werden. Diese Perspektive könnte sich als Irrtum erweisen.

    Die vergangenen 40 Jahre waren von mäßigen Inflationsraten geprägt. Als Gründe werden die Globalisierung und die Verlagerung der Produktionsstätten in Billiglohnländer genannt. Auch die Effizienzsteigerung im Transportwesen beispielsweise durch größere Schiffe und die Schaffung nahtloser Lieferketten leistete ihren Beitrag, genauso wie der langjährige Bärenmarkt der Rohstoffe.


    Quote

    Ob Digitalisierung und künstliche Intelligenz den Arbeitskräftebedarf so vermindern können, dass am Arbeitsmarkt keine Lücken entstehen, erscheint mir zumindest fragwürdig. In einigen Bereichen mag es funktionieren. In der Schaffung und Unterhaltung von Infrastruktur und im verarbeitenden Gewerbe wird es immer eine Nachfrage nach Arbeitskräften geben, genauso wie im Dienstleistungssektor (Hotellerie, Gastronomie). Die neue Tesla-Fabrik bei Berlin soll 12.000 Menschen beschäftigen, perspektivisch sogar 40.000.

    Fazit: Der Arbeitsmarkt wird von einer kurz- und einer längerfristigen Entwicklung getrieben. Einerseits baut die starke wirtschaftliche Erholung in Kombination mit staatlichen Unterstützungsmaßnahmen die pandemiebedingte Arbeitslosigkeit ab, beginnend mit den USA und weiterführend auch in Europa. Andererseits nimmt die Altersabhängigkeit in den kommenden Jahren zu, weil die Baby Boomer-Generation in den Ruhestand geht. Beide Prozesse wirken inflationsbeschleunigend.

    Dies ist eingebettet in einen neuen Rohstoff-Aufwärtszyklus. Aber das ist ein anderes Thema.



    Ergo: Dein Handwerker verdient in 10 Jahren genauso viel, wie jeder gut bezahlte Anwalt, also 250€/Stunde.

    "Der verschwenderische Umgang des Bitcoin-Systems mit den Ressourcen Strom und Halbleiter-Chips macht der Realwirtschaft zunehmend Probleme, zumal keine Lösungen angeboten werden. Die Verifizierung von Transaktionen benötigt nahezu unzählige Versuche (Hashes). Sie wird immer aufwändiger und teurer und setzt Ressourcen-Prioritäten, die vermeidbar wären, würden andere Konzepte umgesetzt werden, z.B. Proof of Stake

    anstelle Proof of Work bei Bitcoin."

    Die SEC dürfte in den kommenden Wochen ihr überarbeitetes Regelwerk für Kryptowährungen veröffentlichen. Nimmt das den ein wenig den Druck vom Kessel?

    Wobei ein paar Steuererhöhungen nicht verkehrt wären. Mir ist nach wie vor klar, warum Gewinne aus Immobilienverkäufen nach einiger Zeit steuerfrei sind oder aber auch Gold.

    Meinst Du private Immobilienverkäufe und/oder auch gewerbliche Verkäufe (die ja durch "Umgehungsmodelle" steuerfrei {Grunderwerbssteuer} bzw. steuerreduziert ausgestaltet werden können {Holdingstrukturen etc})?

    Am Ende geht es wohl um die Reduzierung der modernen Ausprägung des Cantillon-Effektes.

    Da musst du definitiv etwas falsch verstanden haben.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass so viele Termine ausfallen - außer letzte Woche beim Aussetzen der AZ-Impfungen.

    Außerdem bedeuten ausgefallene Termine nicht, dass man den Impfstoff entsorgen muss.

    Der bleibt dann einfach im Lager und wird später verimpft.

    Leider nicht. Die Berichterstattung über AZ hat zu massiver Verunsicherung geführt, gleichzeitig werden Impfstoffe nachgeliefert. Dann werden Leute wegen kleinster Vergesslichkeiten (Formulare) wieder nach Hause geschickt, weil es sehr bürokratisch organisiert ist. Ich kann die Leute aber auch verstehen. Von der Annahme bis zum Abschluss der Impfung und verlassen des Zentrums haben sie rund 10 Kontakte gehabt. Ich möchte mich auch lieber bei meinem Hausarzt impfen lassen.
    Egal, worum es geht ist, dass diese völlig verkopfte Organisation der Impfstoffverteilung flexibilisiert wird. Und zwar schnell.