Beiträge von Zek

    Nun, betrachte das mal aus Deiner Sicht, als wuerdest Du mitmachen wollen bei IPOs. Woher nimmst Du das Cash? Wenn Du es schon Jahrelang hast herumliegen lassen, wuerdest Du das mit den IPOs doch gar nicht mitmachen, das ist was fuer freaks die sich dauernd fuer Aktien interessieren.

    Vermutlich wuerdest Du andere Aktien verkaufen? Und jemand anderes muesste Dir Deine anderen Aktien abkaufen wollen. Das Geld welches Du in den Markt "hineingepumpt" sehen moechtest, wird eigentlich "herausgepumpt": andere Aktien muessen bluten, damit platz gemacht wird fuer die vielen Billionen USD an IPOs. ...

    Ja, aber dabei sollte man auch beachten, dass u.U. nur ein Teil platziert wird bei IPOs.
    Eine theoretische Marktkapitalisierung kann dann um ein Vielfaches höher sein als der Free-Float, der im Markt monetarisiert worden ist.
    Zumindest kann man festhalten, dass bei IPOs Anteile den Besitzer wechseln und das IPO eben nicht "Initial Public Offering" heißt, sondern "Its Probably Overpriced".

    Das ist eben ein weit verbreitetes Missverständnis... ^^

    ... Von iranischen Quellen liest man, es solle tatsächlich keine Maut erhoben werden - aber dafür Gebühren für Navigationsdienste. Etwa so: "Fahrt nicht hier lang, sondern dort, sonst könnte euch ein Torpedo treffen"? ...

    ...oder auch vielleicht eine Seemine.

    Aus Sicht des Irans wäre das von Vorteil.

    Wenn eine Maut/Wegezoll für die sichere Passage bezahlt wird, hat dies etwas von Schutzgelderpressung. Wenn sie diese Dienstleistung nur irgendwie anders nennen, dann kann man es ihnen nicht vorwerfen. Gibt bestimmt kreative Köpfe, die dafür eine passende Umschreibung finden werden.

    Vielleicht so etwas:

    Zitat von kreativer Schwachsinn von Zek - 1

    Die Islamische Republik Iran richtet zur Stabilisierung der Straße von Hormus einen freiwilligen Maritime Safety Coordination Service (MSCS) ein.
    Dieser Dienst unterstützt Schiffe mit aktueller Gefahrenlage, sicherheitsoptimierten Transitfenstern, Navigationsberatung, Minenrisiko-Bewertung, Verkehrsinformationen und Koordination mit regionalen Behörden. Die Transitdurchfahrt bleibt gemäß den geltenden internationalen Regeln unberührt; Gebühren fallen ausschließlich für individuell in Anspruch genommene Zusatzleistungen an.

    oder so

    Zitat von kreativer Schwachsinn von Zek - 2

    Angesichts der außergewöhnlichen Sicherheitslage in der Straße von Hormus empfiehlt Iran allen kommerziellen Schiffen die vorherige Registrierung beim Strait Safety Coordination Centre (SSCC). Registrierte Schiffe erhalten priorisierte Routenfreigaben, Echtzeitwarnungen und Schutzkoordination. Nicht registrierte Schiffe handeln auf eigenes Risiko.

    Am Ende auch völlig egal, ob MSCS oder SSCC bezahlt wird. ;)

    Vielleicht geht es auch nur noch darum, ob die USA (Trump) an dem Deal noch mitverdienen langfristig und dauerhaft.
    Wer 15% Zoll von "Verbündeten" will, der kann auch ohne Probleme eine Maut für eine Meerenge durchwinken, die vermutlich sehr viel weniger ausmacht. Passt für mich zum Stil von Mr. T.

    Als Kernproblem (wortwörtlich) bleibt das iranischer Atomprogramm übrig. ;)

    Sorry, aber der Vergleich zwischen GLP1-Mimetika und Heroin ist nicht sinnvoll. ...

    Mein kurzer Satz mit "zeitgemäß" war unpräzise formuliert. Ich wollte GLP-1-Medikamente nicht pharmakologisch mit Heroin gleichsetzen. Mir ging es eher um eine pharmahistorische Skepsis: Früher wurden Medikamente unter dem damaligen Fortschrittsglauben vermarktet, deren langfristige gesellschaftliche Folgen später deutlich kritischer gesehen wurden.

    Bei GLP-1 sehe ich keine klassische Sucht wie bei Heroin. Der kritischere Punkt ist für mich eher die funktionale Bindung an eine Dauertherapie - besonders im Lifestyle-Bereich. Bei Diabetes, Prädiabetes oder schwerer Adipositas kann der Einsatz medizinisch sehr sinnvoll sein. Wenn es aber vor allem um Gewichtsreduktion geht und Ernährung, Bewegung und Lebensstil unverändert bleiben, muss das Medikament für den gewünschten Effekt wahrscheinlich dauerhaft genommen werden.

    Das ist keine Drogensucht, aber ein ökonomisch sehr attraktives Dauergeschäft für die Pharmaindustrie. Genau diesen Punkt meinte ich mit "zeitgemäß": nicht dieselbe Substanzlogik wie früher, sondern eine moderne Form der dauerhaften Produktabhängigkeit.

    Novo Nordisk: Novo Nordisk shares rise on strong demand for GLP-1 pill

    Mal zur Einordnung:
    Bisher mussten die Leute Spritzen nehmen und das ist teilweise inakzeptabel, wenn sie sich nicht gerne etwas in den Körper injizieren möchten.
    Das hebt das Marktpotential und animiert zum Umstieg.

    Gleichzeitig wird das Zeug natürlich immer preiswerter und es entbrennt ein Preiskampf.
    Die Produkte sind etwas unterschiedlich in der Effektivität aber haben auch Nebenwirkungen, weswegen ich das sowieso nicht als Gewichtsreduktion einsetzen würde, wenn das mein Ziel wäre.
    Zur Prävention oder Behandlung von Diabetes ist das natürlich ein ganz anderes Thema.

    Wird es zur Gewichtsreduktion eingesetzt, dann kehrt nach 1-2 Wochen das Hungergefühl wieder stärker zurück und man isst automatisch wieder mehr.
    Alte schlechte Essgewohnheiten hat man vermutlich nicht abgelegt und nimmt deswegen wieder an Gewicht zu. Erzeugt also eine dauerhafte Abhängigkeit im Prinzip bei Ziel "Gewichtsreduktion" oder bei (potentiellen) Diabetikern eben aus grundsätzlichen gesundheitlichen Gründen.

    ...

    Ist damit auch das diskutierte Modell betroffen?

    Ich sage nein.

    Die von mir hier vorgestellte vermögensverwaltende GmbH hat bei mir folgenden Unternehmensgegenstand:

    Zitat

    Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere der Handel mit Wertpapieren sowie der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Verwertung von Unternehmensbeteiligungen jeweils ausschließlich im
    eigenen Namen und auf eigene Rechnung, nicht jedoch als Dienstleistung für
    Dritte. ...

    Ein GmbH-Investmentfonds ist eben genau so nicht gemeint, sondern da geht es meiner Meinung nach um Kapitalanlage für Dritte.
    Das ist strikt zu unterscheiden und hier geht es im Thema nicht darum eine Gesellschaft zu gründen/betreiben, die Kapitalanlage mit fremden Vermögen macht auf fremde Rechnung.

    Meine vermögensverwaltende GmbH hat mit mir als Privatperson nur indirekt zu tun, weil ich der Alleingesellschafter bin.
    Dividenden der GmbH an mich müssen im Prinzip genauso versteuert werden wie bei normalen Aktionären von Aktiengesellschaften. Die GmbH ist eine juristische Person und wird unabhängig vom Gesellschafter besteuert.

    Danke für den Hinweis auf jeden Fall. Ich werde das zur Sicherheit weiterverfolgen. ;)

    Ich denke die Vorbereitungen auf die fette Party am 04.Juli laufen auf Hochtouren !

    Das Feuerwerk mit all time Highs gibts dann am 04.Juli, um danach bis kurz vor November etwas Luft rauszulassen.

    Mal schauen

    Die Frage dich sich mir die ganze Zeit aufdrängt:

    Was ist dann am 05. Juli, also einen Tag danach?

    Nur noch 10,25 € je Aktie.
    100 Mio € MC noch etwa.

    Am Wochenende habe ich mit einem Freund gesprochen der dort arbeitet.
    Läuft wohl nicht so gut. Teilweise nur Auslastung von 50% in bestimmten Bereichen.

    Das mit den HW Preisen - da hatte Mobilpage schon vor etlichen Monaten darauf hingewiesen. Mich hat das ziemlich erschreckt, wirtschaftilch ist das der groessere Hammer als der Oel-Preis. HW-Preise waren mit ein Grund, warum ich ins Baerenlager wechselte.

    Und geht Hand in Hand mit meiner Angst vor der AI-Disruption. Allerdings - bis jetzt ist nichts von AI-disruption zu sehen, jedenfalls nichts gravierendes. Sicher, Teleperformance (Call-Center-Betreiber) Aktien Kurs sinkt wie ein Stein im Wasser, aber selbst Teleperformance hat noch keine Massenentlassung veranlasst. Komisch.

    Wie lange soll ich da noch zusehen? Wann kann ich mir sicher sein, dass AI-disruption und teure HW (ja, und meinetwegen hoher Oelpreis) keinen besonderen Effekt auf die Wirtschaft hat? Vielleicht kommt der wirtschaftliche Tsunami ja noch? Ich bezweifele das.

    Da ist es zufaellig bequem fuer mich, dass meine neue Short-Strategie trotzdem funktioniert.

    Ich dachte du erwähntest zuletzt die KI verbessert sich jetzt selbst und die AGI (aka Skynet) übernimmt die Weltherrschaft?

    Du kannst Short gehen wann immer du willst. Auch Long wann immer du willst.
    Dem Börsianer ist es vollkommen unbenommen wie er sein Geld verlieren möchte.

    Schon mal die Erwerbsregel Nr.3 gelesen und verinnerlicht ? :)

    Ich bin seit DOS 2.11 im Internet unterwegs und hatte noch nie einen Virus auf einem meiner Computer. Zur Zeit laufen zwei meiner Rechner immer noch unter Windows 7. Ob man im Internet sicher unterwegs ist hängt wohl eher vom Surfverhalten und nicht vom Betriebssystem ab.

    Ja, natürlich! :) Was für eine Frage. ;)

    Einerseits gilt:

    Zitat von Nr. 62

    Je riskanter der Weg, desto größer der Profit.

    ;) aber auch

    Halte deine Ohren offen

    ;)

    Also Windows (Software von Microsoft) ist doch schon recht bekannt für Möglichkeiten von Angriffen wg. entsprechender Sicherheitslücken.
    Linux und MacOS sind auch noch Optionen mit viel geringerem Risiko meiner Meinung nach. Allerdings würde ich das niemandem empfehlen der an Windows zu sehr gewöhnt ist (über die Jahrzehnte).
    Natürlich kann das Verhalten etwas auffangen aber Sicherheitslücken sind potentiell da und das Risiko sollte man irgendwie abdecken.
    Das Gegenargument "das ist mir noch nie passiert" verhindert bei mir nicht den Abschluss einer Privathaftpflicht-Versicherung, auch wenn ich sie noch nie in Anspruch nehmen musste.

    Den potentiellen Ärger, den man sich einhandelt, halte ich für weitaus größer als die paar gesparten Euros. 1x mal Leben kann schon ausreichen.

    ...

    Ich habe einen ca. 15 Jahre alten PC mit Windows 10, für das im Oktober der kostenlose (verlängerte) Support ausläuft. Ich hoffe, daß es bis Jahresende dann wieder günstigen RAM gibt? Um die 400€ statt 100€ für 32GB vor einem Jahr ist absurd, und normalerweise wird Hardware rapide günstiger. Da hat sich ja das Verbummeln des Windows- und damit PC-Umstiegs nicht gelohnt. :( Und nachdem die KI mittlerweile schnell Sicherheitslücken in altem Code entdeckt, scheint es nicht mehr empfehlenswert, monatelang ohne Fixes unterwegs zu sein.

    Ja, von Windows 10 solltest du nun wirklich langsam mal wechseln zu Windows 11!
    Ich würde das nicht auf die lange Bank schieben. Die 12 Monate Verlängerung die es gab waren eigentlich das Signal den Umstieg zu planen (u.U. in Kombination mit einem neuen PC).

    Ganz ehrlich:
    Die paar hypothetisch gesparte Euros sind es nicht wert, wenn du im Gegenzug irgendwelchen Ärger mit Sicherheitsvorfällen haben könntest.
    Pre-AI hätte dein Verhalten auch nicht anders sein sollen mit Verlaub.

    Zek: Wie kommst Du denn auf einen solch hohen Wert fuer BMW? Automobilbauer sind an der Boerse die letzten 30 Jahre normalerweise mit KGV<10 bewertet. Etliche Diskussionen gab es hierzu, und einen echten Grund der mir einleuchtete hat man m.E. nie gefunden warum Autobauer niedriger bewertet sein sollen als alles andere - sie sind es mittlerweile allerdings schon seit Jahrzehnten: Billiger!

    BMW geniesst hohe Bonitaet (A-Anleihen), und bekam Kredit sogar im Extremfall zu negativ Zinsen (vor ein paar Jahren). Wenn man mir also mit Schulden bei Autobauern kommt, fuer BMW gilt das sicherlich nicht, BMW ist finanziell solide aufgestellt.

    Ja - unbestritten.

    Mein Modell kann das auch nicht gescheit kompensieren (noch nicht).
    Der Innerer Wert bleibt trotzdem relativ hoch im Vergleich zum aktuellen Preis den der Marktschreier "Börse" herausgibt.
    Für die ganze Branche in Deutschland gilt: Spiel mir das Lied vom Tod.

    Die guten Gewinne der Vergangenheit sind nicht viel wert, wenn die Zukunft scheiße wird.

    Nun hat BMW strukturell nicht solche Probleme wie VW und das ist gut so.
    BMW ist deutlich kleiner und deswegen dynamischer anpassungsfähig.
    Quant/Klatten werte ich auch als Pluspunkt, weil die in meiner Wahrnehmung eher langfristig einen Plan haben und im Gegensatz zu Porsche/Piech nicht am Rockzipfel der Politik (u.A. Niedersachsen) hängen.

    BMW zahlt auch immer ordentlich Dividende und sogar in der GFC oder Pandemie wurde sie nur gekürzt aber nicht ausgesetzt.
    Aktienrückkäufe gibt es auch in letzter Zeit.

    Qualitativ halte ich BMW für deutlich besser und preiswert wie die anderen sind sie auch.
    Deswegen würde ich sie vielleicht kaufen, wenn da nicht die generelle Schwäche der gesamten Branche wäre, die auf etwas Systematisches hinweist.

    Zitat

    If it sounds too good to be true, it probably is.


    Ich weiß, das ist natürlich der falsche Thread:
    Porsche Automobilholding, Porsche (Sportwagenbauer) und VW sind auch günstig aber am Ende stark untereinander abhängig.
    Die Lage bei Bertrandt ist auch ein Indikator, dass es dort besonders schlecht läuft.
    Die Porsche Automobilholding investiert auch in Rüstung und sucht dort ihr Glück aus lauter Verzweiflung.

    Bertrandt ist im Kern kein klassischer Autozulieferer, sondern ein Engineering- und Entwicklungsdienstleister. Das Unternehmen verkauft also nicht primär Teile, sondern Ingenieurleistung, Software-/Elektronikkompetenz, Testkapazitäten, Projektmanagement und Entwicklungs-Know-how.

    Einfach beschrieben

    Ein Autohersteller wie VW, Audi, Porsche, BMW oder Mercedes entwickelt ein neues Fahrzeug, eine neue Batterieplattform, ein Assistenzsystem, ein Infotainment-System oder eine Karosseriekomponente. Teile dieser Entwicklungsarbeit macht der Hersteller selbst, andere Teile vergibt er an externe Entwicklungsdienstleister. Bertrandt ist so ein ausgelagerter Entwicklungsarm.

    Bertrandt arbeitet laut eigener Beschreibung entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses und hat langjährige Automotive-Expertise; Schwerpunkte sind autonome Systeme, Digitalisierung und E-Mobilität. Neben Automotive nennt Bertrandt auch Luftfahrt, Elektroindustrie, Smart Industry, Medizintechnik, Energie und Personalberatung als Branchen.

    Was Bertrandt konkret macht

    Im Automotive-Bereich reicht das Leistungsspektrum von frühen Design- und Konzeptphasen bis zur Serienanlaufunterstützung. Bertrandt nennt unter anderem Design, Konzeptentwicklung, Prototypenbau, Softwareentwicklung, Simulation, Produktionsplanung, Qualitäts-/Projektmanagement und After-Sales-Themen.

    Typische Arbeitsfelder sind:

    1. Klassische Fahrzeugentwicklung
    Karosserie, Interieur, Exterieur, Fahrwerk, Achsen, Bremsen, Lenkung, Powertrain, Simulation, Versuch und Prototypen.

    2. Elektronik und Software
    Infotainment, Bordnetz, Konnektivität, Steuergeräte, automatisiertes Fahren, virtuelle Tests, Softwareentwicklung und agile/DevOps-nahe Entwicklungsprozesse. Bertrandt beschreibt seine Electronics-Sparte als Kombination aus Softwarelösungen, autonomer Mobilität, Smart Information Systems, alternativen Antrieben und Testkompetenz.

    3. Elektromobilität und Validierung
    Bertrandt entwickelt und testet E-Antriebe, Ladetechnologien, Hochvoltspeicher, Batteriemanagement und Leistungselektronik. Dazu betreibt das Unternehmen eigene Testzentren für Hochvoltbatterien, Leistungselektronik und elektrische Antriebssysteme.

    4. Nicht-Automotive-Geschäft
    Dazu gehören Luftfahrt, Bahn, Energie, Defence, Medizintechnik, Smart Industry und Telekommunikation. Bertrandt bietet dort kundenspezifische Dienstleistungen für Konzerne, Systemlieferanten und Mittelständler an – von einzelnen Services bis zu Komplettlösungen mit flexiblen Vertragsmodellen.

    Wie Bertrandt Geld verdient

    Das Geschäftsmodell ist überwiegend projekt- und kapazitätsgetrieben. Bertrandt stellt Ingenieure, Entwickler, Tester, Softwareleute, Projektmanager und eigene Testinfrastruktur bereit. Abgerechnet wird je nach Projektmodell über Dienstleistungs-, Werkvertrags-, Arbeitnehmerüberlassungs- oder ähnliche Modelle; Bertrandt nennt selbst temporäre Besetzung, Direktvermittlung sowie Service- oder Werkverträge als Lösungen.

    Das bedeutet: Die Profitabilität hängt stark daran, ob die Mitarbeiter und Testkapazitäten gut ausgelastet sind. Wenn OEMs Projekte verschieben oder Entwicklungsbudgets kürzen, bleiben bei Bertrandt viele Fixkosten zunächst bestehen. Genau deshalb kann das Ergebnis bei Umsatzrückgängen stark einbrechen.

    Quelle: Chat-GPT

    Datum: 28.04.2026
    Aktienkurs: 12,70 €


    Vorteile:

    • historisch sehr günstig mit einem KUV von 0,13 - halb so hoch wie in der GFC
    • weit unter Eigenkapital mit KBV 0,41 und KBV2 0,5
    • falls die Automobilindustrie wieder in Schwung kommt, dann gibt es hier einen ordentlichen Hebel nach oben und Dividendenrenditen von 10% würden mich nicht wundern


    Nachteile:

    • 2024 und 2025 in der Verlustzone
    • 2025 ein Umsatzrückgang von 17,6%
    • Hängt sehr am Rockzipfel der Automobilindustrie, also vor allem VW, Porsche und Co.
    • Umsatzwarnung mit Prognose von 10% Rückgang gegenüber Vorjahr
    • Umsatz war 2008 etwa Faktor 3,5 höher als das Fremdkapital und nun ist dieser Faktor nur noch etwa 2,3


    Mein Innerer Wert: 26,32 € ==> Upside: +107%

    Gibt bei mir aktuell keine Kaufreflexe wegen der schwächelnden deutschen Automobilindustrie.

    Meinungen zu dem Teil?

    Etwas aus dem Kontext gerissen, aber vielleicht trotzdem mal interessant: Hattest du vor der Gründung mal überlegt einen leeren GmbH Mantel zu kaufen? Zum einen spart das Gründungskosten, zum Teil bekommt man die aber auch mit Verlustvorträgen, so dass man bis auf weiteres seien Gewinne mit den Verlustvorträgen verrechnen kann.

    Ich habe aber keine Erfahrungen mit so etwas.

    Grundsätzlich ist der Gedanke richtig.

    Als ich die Gesellschaften auf Vorrat gesehen habe, hatte ich nur die Angebote ohne Verluste angeschaut.

    Spart vor allem Zeit aber kein Geld, weil die damit 1.500 € bis 3.500 Euro verdienen wollen etwa.

    Chat-GPT meint die Verlustvortragsnutzung hätte starke Regeln und Grenzen:

    • 50 % Kauf → Verluste weg
    • <50 % Kauf → Kontrolle fehlt
    • §8d → passt nicht bei Geschäftsmodellwechsel und dann kann man Verluste nicht mehr nutzen.

    Ohne Gewähr, weil ChatGPT-Antwort.

    Grundsätzlich finde ich es undurchsichtig eine Gesellschaft zu kaufen, die es bereits gibt und eine Historie hat. Das ist dann die Mantelgesellschaft. Vorratsgesellschaften sind wohl ohne Historie und relativ sicher im Vergleich und ohne mögliche Altlasten.

    Wenn man die Fallstricke kennt, dann ist das auf jeden Fall eine Option im Hinblick auf eine mögliche Zeitersparnis.

    Das Bankkonto bei einer Geschäftsbank existiert bei solchen Gesellschaften bereits. Das würde mich schon nerven...

    Ob ein Risiko bei solchen Käufen besteht, kann ich nicht sagen. Im Falle einer UG ist das Stammkapital sehr niedrig und somit würde ich das dann vorziehen und dann später oder niemals in eine GmbH umfirmieren.