Posts by buccaneer

    schnauff : Ich find einfach sie sind sehr billig. War bis jetzt nichts, aber in letzter Zeit geht's wieder aufwärts. Sie haben ein sehr starkes Fernsehgeschäft meine ich, das natürlich strukturell Gegenwind hat, aber ich schätze, man kann noch einige Zeit Geld damit verdienen. Dann haben sie eine große Film-Bibliothek, Paramount Pictures. Und Streaming machen sie auch, mit Pluto TV, mal sehen ob das was wird. Aber insgesamt, ich finde sie sind einfach sehr günstig.


    monopole : Vielleicht versteh ich Deinen Punkt nicht richtig. Mir schien es, als würdest Du Dich darauf beziehen, dass es äußerst komisch ist, dass die LNG-Branche nicht klar die Republikaner empfiehlt? Was man üblicherweise erwarten würde. Und nachdem beide, also LNG und momentan die Republikaner eher einen schlechten Ruf haben und die Demokraten aktuell eher die Hoffnung darstellen, hätte ich gemeint, dass die Nicht-Empfehlung des "Bösen" für's Böse eine Quasi-Empfehlung des Bösen für's Gute darstellt und somit, eher einer Empfehlung Peppone's (Böse) für Don Camillo (Gut) gleichkommen müsste :). Auf Wahlprozesse hab ich dabei nicht gedacht.

    Endorsements sind in den USA ja ganz normal und an der Tagesordnung, deshalb habe ich jetzt an einer Empfehlung per se selbst nichts besonderes gesehen.

    Bin nicht sicher ob das stimmt. Da wird es auch die nächsten Jahre viel zu berichten geben und ganz im Gegenteil, vielleicht gibt es bei den eher linken Medien auch mehr Zuseher, die sich daran erfreuen an der Regierung zu sein, etc. Wenn es denn so kommt.


    Übrigens, hier ist der Mitschnitt des Weißen Hauses zum 60 Minutes Thema:


    https://thehill.com/homenews/a…w-showing-him-walking-out


    Ich schätze mal die meisten haben es mitbekommen, der hat wieder Mal wie üblich auf kritische Fragen mit Missgunst reagiert (ist halt nicht FOX) und das beendet. Nachher hat er dann damit gedroht, es selbst zu veröffentlichen, scheinbar entgegen der Absprache, denn man hätte gesagt man würde nur für's Archiv eigene Aufnahmen machen. Aber natürlich, wenn würde das wundern, eine Lüge mehr. Ich hab's noch nicht gesehen, aber mal schaun. Übrigens, es ist natürlich völlig lächerlich, schon im Vorfeld hat 60 Minutes gesagt, man würde - wie immer - beiden Seiten sehr kritische Fragen stellen.


    Aja, als ViacomCBS-Aktionär kann ich mich aber nicht beschweren, das schafft sicher Quote für die 60 Minutes Ausstrahlung am Sonntag.

    Bei meiner ersten Firma hat man sowas mal angefangen. Es war ein dauernder Verlust-Bringer. War allerdings vor bald 10 Jahren, d.h. man war da evtl. noch zu früh dran. Aber jedenfalls, was ich mir immer dachte, das ist einfach eine Steckdose mit ein paar Kabeln und bißchen Hardware und dann wird ein schönes Gehäuse drumgebaut und das wird dann als Ladestation verkauft. Naja. Ich sag mal überspitzt, es ist einfach ne Steckdose. Und da seh ich wenig bis keinen Moat. Hab deshalb, und auch weil wie oben erwähnt das Geld eher an Vor-Besitzer als in die Firma ging, gleich zur Seite geschaut.

    Hm, ja, ich weiß es nicht. Wobei Netflix die Serien ja nicht selbst dreht, die kaufen das ja ein, nur eben halt die Rechte und die ganze Serie, nicht die temporäre Nutzung. D.h. wenn Content günstiger wird, dürfte auch deren Kosten-Input geringer werden, müsste also nicht unbedingt schlecht sein (auch wenn dann die Content-Assets weniger wert wären).


    Das oben also gleich mal zur Bierdeckel-Kalkulation bei Produktionskosten. Seh ich pot. Vor- und Nachteile falls die steigen sollten.


    Bei Nutzern war meine Annahme, dass der Trend einigermaßen so weiter geht wie bisher, wenn auch natürlich eher schlechter angenommen. Also die 20 % Nutzerwachstum pro Jahr würde ich nicht fortschreiben wollen, sondern eher, dass das mal linearer wird, also z.B. 20 Mio. Nutzer Wachstum p.a. für die nächsten Jahre, aber nicht 20 %.


    Reicht aber meiner Meinung nach auch vollkommen, weil ich eben die hinzukommenden Nutzer als überproportional positiv sehe. Und ich lasse mich gerne nach oben überraschen. Das Wichtigste für mich ist, dass ich nach unten einigermaßen eine Downside sehe. Also halbieren könnte ich mir vorstellen wie gesagt, aber viel mehr eigentlich nicht.


    Und bei den Abokosten nehme ich auch eher an, dass sie steigen werden. Ich finde man bekommt insgesamt schon sehr viel für sein Geld, also quasi unbegrenzt Content für den monatlichen Preis von etwa einem Kinoticket, naja. Also ich finde das ist ziemlich günstig und da gibt es Potential.


    Bierdeckel-Annahmen sind also die oben und wie geschrieben, ich finde die Netflix-Kommunikation ziemlich gut, die waren da m.M. nach immer ziemlich zutreffend mit ihren Annahmen. Beim Free Cash Flow sollte es auch langsam Richtung positiv gehen, dieses Jahr werden es ca. 2 Mrd., aber das liegt natürlich daran, dass die Produktionen jetzt so eingeschränkt waren. Nächstes Jahr soll es dann neutral bis -1 Mrd. werden und in Zukunft sollte es dann einigermaßen bald einmal nachhaltig positiv werden. Hauptsächlich eben dadurch, dass mit steigenden Nutzerzahlen der Umsatz weit über den Kosten wächst.


    Übrigens, eins nebenher, als eines der größeren Risiken würde ich nicht die Konkurrenz sehen, sondern dass verschiedene Länder Gesetze einführen, die Netflix zu Kosten für die hohe Internet-Nutzung verpflichten, wie aktuell in Südkorea. Wobei sich das in "normalen" Ländern hoffentlich in vernünftigen Grenzen bewegen sollte.


    Probeabo gibt es soweit ich weiß seit kürzlich nicht mehr :). Glaub die Argumentation war, dass Netflix jetzt so bekannt ist, dass das nicht mehr zum kennenlernen genutzt wird, sondern nur zum kostenlos schauen. Dafür machen sie glaub ich im Dezember oder so mal 2 Tage kostenlos schauen für alle oder sowas in die Richtung. Aus Geschäfts-Sicht scheint mir das auch vernünftiger. Ich würde sowieso den Kunden nach z.B. einem Jahr, 3 Jahren, 5 Jahren Rabatte geben. Damit haben die eine große Motivation, den Account nicht mal temporär zu kündigen, weil sie sonst wieder ohne Rabatt anfangen müssten. Und wer länger dabei ist und eben das nicht macht, wird belohnt. Schiene mir sinnvoll.

    Auf jeden Fall ist das ziemlich heftig, da müsste schon noch was nachkommen.


    Wenn man mal bei dieser New York Post schaut, sind da auch Fotos mit Biden, Sohn, etc. und eine Mail bei der er klar impliziert, das er Gehalt gegen Einflussmöglichkeit will etc. Um es klarzustellen, ich weiß es nicht, aber wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen es sind Fälschungen. Zumindest diese Mails. Ansonsten ist der einfach unglaublich dumm. Fotos, mei, werden viele gemacht. Aber jedenfalls..


    ..es heißt, seit Monaten warnen amerikanische Geheimdienste, dass russische Geheimdienste die Wahl beeinflussen wollen und genau dieses Szenario wurde schon im September oder früher angenommen. Dass der russische Geheimdienst Mails oder andere Dokumente hackt oder fälscht und dann z.B. über Giuliani in die RightWing-"Presse" verteilen lässt.


    https://www.businessinsider.co…ligence-2020-10?r=DE&IR=T


    https://www.businessinsider.co…urprise-2020-10?r=DE&IR=T


    Übrigens, dieses Outline.com das mal jemand, ich glaube mp, verlinkte hatte. Ich bin ja kein Riesenfan, denn wie mmi sagt, es ist nicht Journalismus-förderlich, aber ich bin auch kein Fan von Cookies bzw. wenn es keine Standardeinstellung für solche ablehnen gibt, und da hilft es schon sehr..


    Auf jeden Fall, will ich sagen, das find ich schon krass. Also egal was die Wahrheit ist, heftig ist es in jedem Fall. Wenn es stimmen würde, oder wenn das jemand gefälscht und gepflanzt hätte.

    Hallo wp,


    da bin ich mal - selten genug - ganz anderer Meinung als Du.


    Ich hab ja weiter oben schon was geschrieben, warum ich (im Mai) bei Netflix eingestiegen bin. Das gilt für mich nach wie vor.


    Ein paar Sachen, bzw. Kommentare zu Deinen Punkten.


    Erst Mal, was die Nutzerzahlen betrifft, darf man sich nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass die nach wie vor massiv wachsen. Netflix hatte ja selbst mit deutlich weniger im 3. Quartal gerechnet (2,2 Mio. waren's; Netflix hatte mit 2,5 Mio. gerechnet; nur manche Analysten hatten deutlich höhere Erwartungen geschürt), Ausgleichseffekt wegen der Vorzieheffekte der beiden Vorquartale. Aber hier z.B. mal über ein paar Jahre:

    https://de.statista.com/statis…n-netflix-quartalszahlen/


    Ich würde argumentieren, dass die ersten beiden Quartale tatsächlich als Ausreißer zu erkennen sind, und man bei der Gesamtzahl an Nutzern im 3. Quartal ziemlich genau auf dem mittelfristigen Graphen liegt.


    Ich stimmt Dir zu, es gibt unglaublich viel Content auf der Welt. Aber ich meine, darum geht es nicht, sondern wer mit seinem Content die Leute erreicht. Und da finde ich Netflix mit seinem Direkt-Modell nach wie vor sehr attraktiv. Und ich habe eher schon das Gefühl, dass sie ihre Preise erhöhen können, sie haben es kürzlich in Kanada gemacht und ich glaube sogar eher, dass sie es auch in den USA recht bald machen werden. Aber das ist gar nicht so sehr meine Priorität, viel mehr das Nutzerwachstum.


    Und da kommen wir dann zum für mich wichtigsten Punkt, Content. Hier sind unsere Einschätzungen wohl am abweichendsten. Für mich ist das nahezu genial, ein unglaublicher Aufbau an IP und Assets. Je mehr sie selbst haben, desto weniger sind sie natürlich auf andere angewiesen. D.h. dass ist für mich der Punkt, wo sie sich wirklich unabhängig gemacht haben. Und wie in meinem ersten Statement erwähnt, ich meine jetzt gar nicht dass die im Schnitt so toll sind, etc., aber sie haben halt sehr, sehr viel und da ist fast für jeden irgendwas dabei. Und vor allem haben sie es halt und es wächst weiter. Für mich ist das eigentlich wie Geld, diese Produktionen sind im Eigenbesitz und für diese Rechte muss man ja was ansetzen. Und ich hab das Gefühl, dass das insgesamt zu wenig gesehen wird. Und das ist ja alles eine Basis. Erfolgreiche Serien können sie ja weiter nutzen, das ist ja das schöne an IP. Investieren werden sie weiter müssen, da stimme ich Dir zu, aber ich denke nicht, dass der Content so schnell veraltet und dann quasi nutzlos ist. Ich glaube, dass der im Schnitt auf viele, viele Jahre nutzbar ist. Und, dann kommen eben wieder die steigenden Nutzerzahlen in's Bild, die Investitionen und Kosten werden auf immer mehr Nutzer umgelegt. Ich würde sagen, die Kostenbasis ist einigermaßen stabil, jeder zusätzliche Nutzer ist überproportional gewinnbringend.


    Es hängt also für mich sehr an der weiteren Entwicklung der Nutzerzahlen, klar. Und da habe ich immer den Eindruck, bzw. in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die "Runway" da oft unterschätzt wird. Die Welt ist groß, ich sehe nicht warum Netflix nicht mal 500 Mio. Nutzer haben könnte. Aber das ist jetzt gar nicht das entscheidende. Lass es 250 Mio. oder 300 Mio. sein, in einigen Jahren anstatt jetzt dann 200 Mio. im 4. Quartal. 25 % oder 50 % mehr Nutzer bei einer annähernd gleichbleibenden Kostenbasis. Und nochmal, bis jetzt wachsen sie einigermaßen gleichbleibend mit ca. 20 % pro Jahr, das erscheint mir also nicht völlig abwägig.


    Nochmal erwähnt, ich finde Netflix nicht unbedingt billig, aber ich find sie auch nicht schreiend teuer. KGV ca. 80, das ist richtig viel, aber wie gesagt, ich sehe da einen wahnsinnigen Hebel um das runter zu bringen, mit jedem zusätzlichen Nutzer. Und, hatte ich ja auch geschrieben, ich hab nur eine kleine Position gekauft, wenn die sich halbieren, dann find ich sie wirklich nicht mehr teuer und kann nachkaufen. Vorausgesetzt die Nutzerzahlen bleiben wachsend, das ist die Grundthese.


    Ich seh das übrigens auf 20, 30, von mir aus 50 Jahre, da ist mir das jetzt relativ egal, ob das KGV jetzt 30, 50 oder 80 ist. Die Richtung muss stimmen.


    Ich könnte Dir also schon eine Gegenposition für eine sinnvolle Wette auf den Absturz von Netflix anbieten :). Je nach Ausgestaltung. Aber möchte ich eigentlich nicht, einer muss ja dann verlieren, das wünsch ich Dir nicht und mir auch nicht ;).


    Und natürlich, alles ist möglich, aber mir scheint die IP, der Content, die Runway und der Hebel werden oft unterschätzt.


    Übrigens, vielleicht witzig, ich selbst hab kein Netflix, würd ich nie bezahlen. Heißt ja manchmal es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen zahlen Netflix und die anderen schmarotzen. Aber nein, würde ich nicht bezahlen, Geld ausgeben um noch mehr vor dem Bildschirm zu hängen, nein danke. Aber das ändert nichts daran, dass ich da immer noch sehr viel Potential sehe.


    Achja, falls das unklar ist, ich erwarte keinesfalls eine Vervielfachung oder irgendsoetwas innerhalb von ein paar Jahren. Aber in z.B. den von Dir genannten 10 Jahren würde ich mir eine Verdoppelung, vielleicht auch eine Verdreifachung vorstellen können (eher eine Verdoppelung). Kann natürlich aber niemand wissen, vielleicht kommt es auch nicht so, aber dann müsste das, meine ich, aber der Bewertung liegen. Also dann dürfte das KGV dann deutlich niedriger sein, mit steigenden Gewinnen würde ich nämlich jedenfalls schon rechnen.


    Hier noch der Letter zum dritten Quartal:

    https://s22.q4cdn.com/95985316…20-Shareholder-Letter.pdf


    Das ist nämlich auch etwas - meiner Meinung nach - Positives. Die Vorhersagen und die Kommunikation ist ziemlich klar und präzise. Das gefällt mir.

    Für einen Populisten find ich den Clown übrigens nicht sonderlich clever.


    Sich mit dem Dr. Fauci anzulegen, das kann doch kaum zielführend sein. Dem vertraut lt. Umfragen doch eine sehr große Mehrheit der Amerikaner.


    https://www.fr.de/politik/coro…74217.html#idAnchComments


    https://www.zeit.de/politik/au…beleidigung-anthony-fauci


    Hier ein kurzes Porträt, das würde ich empfehlen:


    Dr. Fauci 60 Minutes (Zusammenfassung)


    PS:

    Das trifft's denk ich ganz gut,

    https://www.spiegel.de/politik…3d-4c84-9081-c11494815432

    Die Banken haben schon ziemliche Firmenpleiten eingeplant und in den ersten beiden Quartalen teilweise ziemlich massive Rückstellungen gebildet. Nur im Gegensatz zu 2008, scheint es mir, sind die Banken deutlich besser aufgestellt. JP Morgan hat z.B. in den ersten beiden Quartalen fast 20 Mrd. USD Rückstellungen gebildet und trotzdem noch Gewinne ausgewiesen. Aber die Zinsen sind natürlich trotzdem ein großes Thema und insofern wäre ich vor allem für Banken mit mehr Nicht-Zins-Geschäft interessiert. Z.B. eben Investmentbanking, wie Goldman Sachs, JP Morgan oder auch eben die Bank of America mit Merrill Lynch. Oder die Bank of New York Mellon mit Custody Banking.


    Was ich tatsächlich nicht ganz verstehe, ist, warum BofA und nicht JPM.

    Der Li Lu, mit Himalaya Capital, den Charlie Munger immer sehr lobt, investiert ja viel in China sagte Munger ("fish where the fish are"). Ich wollte mal schauen ob ich finden kann, was der da so hat, hätte mich interessiert. Denn ich finde es immer wieder witzig, dass Charlie Munger immer darüber redet, wie schrecklich die Gambling-Mentalität der Chinesen ist, weil das auch genau meine persönlich Erfahrung ist.

    Zitat von der oben verlinkten HV: "In China, the ordinary holding period for the individual investor is short. They love to gamble in stocks. This is really stupid. It’s hard to imagine anything dumber than the way the Chinese hold stocks."


    Und da frage ich mich dann eben, was ein Value Investor in China dann so kauft.


    Jedenfalls, für China hab ich nichts gefunden (nur dass er wohl BYD und CRRC mal toll fand, aber ob er die noch hält, nichts gefunden), aber es gibt Meldungen für US-Aktien und neben Alphabet, FB und Micron hat er da auch massiv Bank of America gekauft, wie ja auch Berkshire und wie ja auch das oben erwähnte Daily Journal (wobei die die schon lange haben und nicht kürzlich gekauft).


    Sprich, für mich zwei Aussagen: Erstens scheint er die USA grad attraktiver zu finden (vorher hatte er scheinbar quasi nichts dort) und zweitens eben unter anderem die BofA.

    Wollt grad sagen, erst mal sollte man die Hintergründe kennen. Wie Al Sting schon schreibt, diese New York Post ist in Murdoch-Eigentum und verbreitet OHNE jegliches Fact-Checking Material, das sogar lt. eigener Aussage nicht legal in ihrem Besitz ist und von Rudy Giuliani kommt. Dann regen sich die Medien, die ebenso in Murdoch-Besitz sind, darüber auf, dass die freie Presse, also ihre verbundenen "Medien", unterdrückt wird.


    https://www.businessinsider.co…rmation-2020-10?r=DE&IR=T


    Mp, Du sagst Du hast da was auf Fox TV gesehen. Ich schau ja auch mal eine MAGA-Rally oder deren "Berichterstattung", weil man natürlich sowas sich mal anschauen sollte, die Lügen der Gegenseite sozusagen. Aber man muss das schon einordnen können, dass das schlicht und einfach kein Journalismus ist, sonder Meinungsmache. Wie oft sieht man bei unabhängigen Medien, dass die Fragesteller die Politiker für deren Aussagen loben und sie bestätigen? Eher selten bis nie würde ich sagen. Bei Fox ist das aber ganz normal.

    Meiner Meinung nach gehört sowas schlicht und einfach verboten, das mal nebenher. Nicht Fox alleine, sondern generell Meinungsmache die sich als Journalismus ausgibt. War ja teilweise auch schon ganz anders geregelt:


    https://en.wikipedia.org/wiki/Mayflower_doctrine


    https://en.wikipedia.org/wiki/FCC_fairness_doctrine


    Was die Einschränkung durch Twitter und FB angeht, das ist tatsächlich nicht so einfach. Denn man könnte ja sagen, selbst wenn alles gelogen ist, müssten sie es weiterverbreiten. Denn es gibt ja eine Unterscheidung zwischen Medien und anderen Firmen. Und manche argumentieren, in dem Moment in dem eine Firma Inhalte in irgendeiner Weise einschränkt, ist es ein Medium und sollte so reguliert werden. Ist nicht ganz einfach die Frage.


    Es gibt auch den Fall, dass einer sagt, Google gibt bei den Suchergebnissen zu sehr die Mainstream-Medien aus und zu wenig die Meinungsmache, also nicht nach Traffic (denn da müsste es mehr Meinungsmache sein), sondern nach Qualität des Inhalts (behaupten manche). Der, der das gesagt hat, hat zwar 2016 Clinton gewählt, die Aussage wird aber von rechten Medien und Personen geliebt und benutzt. Es wird gesagt, dass bei z.B. Yahoo und Bing deutlich mehr alternative, also weniger Mainstream-Medien, bei den Treffern kommen. Google sagt aber sie gehen nach ihrem Schnitt. Es könnte ja auch möglich sein, dass tatsächlich im Durchschnitt Menschen mit höherem IQ Google benutzen und die auch tatsächlich weniger anfällig für alternative Meinungsmache sind.


    Nun, jedenfalls, das eine ist das allgemeine und wie beim Wahl-Prozedere selbst (Stichwort Briefwahl), hätten die Republikaner jetzt fast 4 Jahre gehabt, um die Situation zu verbessern wenn sie meinen da gäbe es Probleme (z.B. Stichwort USPS). Wenn da jetzt vor der Wahl welche sagen, dass würde nicht funktionieren, dann sagen sie damit m.M. nach vor allem, dass sie es selbst nicht hinbekommen haben.


    Übrigens, das noch nebenher, selbst wenn die Emails echt wären und selbst wenn das was drinsteht also stimmt, fände ich das wieder einen total angemessenen Vergleich. Der eine setzt seine halbe Familie in's weiße Haus, schlägt vor, staatliche Veranstaltungen in seinen privaten Immobilien abzuhalten, macht seit Monaten Wahlkampf auf Staatskosten (Ich finde es immer wieder interessant, dass darüber so wenig geredet wird. Das, und auch das Staats-Angestellte wie selbstverständlich für die Republikaner-Seite arbeiten, nicht für den Staat). Aber das scheint schon ganz normal zu sein.


    Um es klar zu sagen, WENN das was in den Emails steht stimmt, ist es nicht astrein (moralisch, rechtlich wäre nichts auszusetzen meine ich). Aber es ist quasi nichts, verglichen mit dem was die letzten fast 4 Jahre läuft, schlicht und simpel.


    Und dann müsste man wie gesagt erst mal sehen, ob es stimmt. Da bringt also jemand einen Laptop mit sensiblen Informationen zum richten und holt ihn dann nicht mehr ab, mhm. Und die Informationen auf diesem Laptop kommen dann ganz zufällig zu Giuliani, mhm. Mhm, mhm, mhm.


    PS:

    Als ich mich vor ein paar Tagen damit beschäftigt habe, hab ich gesehen, dass diese New York Post von Alexander Hamilton gegründet wurde (wie auch die US Coast Guard oder die Bank of New York Mellon). Find ich schon ziemlich fragwürdig, dass eine Zeitung mit solcher Geschichte jetzt ein rechtes Boulevard-Blatt ist.

    Vielen Dank dafür, dann war es also falsch und nicht sein privates Depot. Ja, die Daily Journal hatte ich auch schon mal im Blick, ist ja inzwischen auch so eine Mini-Berkshire-Versammlung. Dort spricht halt Charlie, ohne Warren. Ich hatte mich schon mal damit beschäftigt und gesehen, dass die an so einer Software für Gerichte arbeiten, bzw. sie setzen es auch schon teilweise um.

    Jedenfalls, ich hab mich richtig geärgert gestern, hab gesehen dass die am 12.02. die HV in Los Angeles hatten und da war ich zu der Zeit vor Ort, meine Güte. Hätt ich ein paar oder zumindest eine Aktie kaufen können und hinfahren. Plöd.

    Aber, es gibt eine Aufnahme auf Youtube und auch eine Zusammenschrift bei Junto Investments. Bei der Zusammenschrift stimmt aber nicht immer jedes Wort. Jedenfalls, ich kann die Aufnahme nur empfehlen, ich hab mich teilweise fast niedergelegt vor Lachen. Mein Favorit, wie er zu den hauptsächlich für ihn versammelten Aktionären sagt:

    "I regard you as nerds.." (43:40)


    Oder Tesla: "My thoughts are two: I would never buy it and I would never sell it short."


    Oder wie er Witze macht, dass der Altersschnitt des Vorstands von Daily Journal jetzt gesunken ist, weil sie einen dazu bekommen haben, der gerade erst ins Rentenalter gekommen ist. Ach, es sind ganz viele Sachen, aber auch ernsteres und insgesamt einfach sehr interessant finde ich.


    Ich schätze mal einige hier werden auch "Poor Charlie's Almanack" gelesen haben. Der Charlie Munger beißt sich ja auch eher selten auf die Zunge, wenn man das mag, sollte man sich die HV mal anschauen, ich kann es nur ausdrücklich empfehlen.

    HV-Aufnahme auf Youtube


    https://junto.investments/daily-journal-2020-transcript/

    Nochmal zu JP Morgan übrigens: CEO Jamie Dimon hat sowohl bei den Zahlen zum zweiten als auch kürzlich zum dritten Quartal betont, dass er hofft, dass sie bald wieder Aktien zurückkaufen dürfen. Das ist ist den USA momentan wohl ebenso untersagt wie bei uns, allerdings dürfen die weiterhin Dividenden zahlen.

    Jedenfalls hat er in diesem Zusammenhang seine Hoffnung betont, - und das ist nur ein Beispiel warum mir der so solide wirkt - dass der Aktienkurs bis dahin nicht deutlich anzieht. Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber leider oft nicht. Bei vielen Firmen wird bei Rückkäufen ja doch recht wenig auf den Preis geschaut.

    Ich frage mich natürlich, ob er nicht seinen Kumpel Warren anrufen kann und ihn bitten kann, einen ordentlichen Block für ihn zu kaufen, den er dann - wenn es wieder erlaubt - ist, für eine vorher vereinbarte Marge abnehmen kann.



    Dann was anderes, bin grad zufällig drauf gestoßen, eine Meinung, warum Berkshire mit Wells Fargo inzwischen noch mehr "out of love" ist:


    https://www.bnnbloomberg.ca/bu…arf-sets-course-1.1509170



    Und dann noch etwas, das auch bei Banken passt. Vor ein paar Tagen schon, bin ich über das hier gekommen:


    https://www.finanzen.net/nachr…es-berkshire-vize-9194509


    Also dass die privaten Aktien von Charlie Munger BofA, Wells Fargo, U.S. Bancorp und POSCO wären, was ich ja witzig fände. Das mag aber natürlich ein Käseblatt-Bericht sein, kommt scheinbar von hier (was auch nicht gerade solider wirkt):

    https://www.web24.news/u/2020/…re-runners-portfolio.html


    Aber irgendwo müssen die's ja her haben? Oder erfindet da einer einfach was? Ich finde es nur interessant, weil gerade Charlie Munger doch immer sagt, dass er nur 3 Beteiligungen hat, nämlich an Costco, Berkshire und einer Firma mit Value-Investor Li Lu.

    https://medium.com/omniview/ch…etends-to-be-741926ec16a3


    Falls jemand eine solidere Quelle für das obige hätte. Wenn Charlie Munger's private Aktien nämlich echt 3 US-Banken und eine koreanischer Stahlkocher sind, also naja.. fänd ich schon witzig.

    Ich hab inzwischen beide Townhall-Meetings angeschaut und naja, viel unterschiedlicher hätten sie ja nicht sein können. Der eine wie immer nur am alles Verteidigen, Rechtfertigen, Hinbiegen und einfach Lügen und Biden, naja, das mit dem Court-Packing find ich zwar auch etwas schwierig, aber gut, insgesamt einfach ziemlich "presidential".


    Wie geschrieben, ich gehe inzwischen schon langsam von einem Biden-Sieg aus.


    Wie man liest, haben schon fast 20 Mio. Leute gewählt, also über 10 % der erwarteten Rekord-hohen Wahlbeteiligung von etwa 150 Mio. Und das geht ja laufend weiter. Der Vorsprung von Biden bleibt währenddessen recht stabil bzw. wird sogar teilweise noch größer. Natürlich, man weiß es erst wenn es soweit ist, aber noch weit wahrscheinlicher, heißt es, als ein Republikaner-Sieg, ist ein Landslide-Demokraten-Sieg. Und das glaube ich auch.


    Ja, natürlich, jeder hat 2016 im Hinterkopf, aber man darf nicht vergessen, dass war eine Standard-Abweichung, d.h. es war zwar schockierend für viele, aber bzgl. der Umfragen und Erwartungswerte war das Ergebnis nicht so unerwartet wie man gerne tut.

    Dagegen wäre es jetzt, zumindest wenn die Umfragen sich nicht schnell noch ändern sollten, schon extrem unerwartet, wenn die Demokraten noch verlieren sollten.


    Und langsam hab ich auch das Gefühl dass einige Republikaner selbst nicht mehr daran glauben und sich für die Zeit danach rüsten wollen.


    Z.B.:

    https://www.forbes.com/sites/a…f-town-hall/#5fdf01a53554


    Zwei Sachen seh ich noch. Erstens ist natürlich noch einmal eine Debatte, da kann natürlich immer einer einen Einbruch haben (also Biden, beim anderen gibt's ja keine Erwartungshaltung). Zweitens, wird man vielleicht jetzt dann gerne nach Europa verweisen und sagen dass es doch so schlecht nicht ist, weil bei uns jetzt die Zahlen so anziehen. Obwohl das zwar ein externer Vergleich ist, der mit der Politik wenig zu tun hat, konnte vorher doch fast keiner übersehen, wie schlecht die Entwicklung in den USA war, aber wenn jetzt Europa auch nicht besser ist, wird man sagen..


    Aber trotzdem, naja. Gestern las ich die Chancen stehen 87 % für Biden, das erscheint mir auch wahrscheinlich. Wie gesagt, man darf nicht verkennen, dass schon sehr viel gewählt wird und die Lage sich kaum noch ändern sollte in 2 Wochen.


    PS:


    Das hier, eben gesehen, ist eine m.M. nach sehr interessante Einschätzung, lt. der Biden, sollte er Präsident werden, eine sehr gute Ausgangsposition hätte. Im Sinne von bad cop, good cop, wären die Grundlagen gelegt, d.h. er könnte gut verhandeln, ohne selbst den Druck aufgebaut und damit Sympathien verspielt zu haben.


    PS2:

    Link vom ersten PS vergessen ;):

    https://www.ipg-journal.de/rub…k/artikel/bitte-joe-4715/


    Ist vielleicht nicht unbedingt richtig bei Sondersituationen, weiß nicht.

    Zu Gamestop fällt mir nur ein, hatte sie auch deshalb mal angeschaut letztes Jahr und hätte fast ein paar gekauft, dass der Michael Burry (von "The Big Short") da ziemlich drin ist. Seine Thesa war glaube ich etwa: Sie sind strukturell in Schwierigkeiten, weil der Trend ganz klar zu Digital-Spielen geht. Gleichzeitig war die Marktkapitalisierung schon recht klein und ich glaube fast vom Net Cash abgedeckt, oder es war sogar mehr Net Cash da. Jedenfalls meinte er glaube ich, dass es massive Aktienrückkäufe geben könnte/sollte. Neben dem Net Cash würde nämlich noch einige Jahr trotz struktureller Schwierigkeiten ordentlich Geld verdient werden, weil auch diese Konsolen-Generation angeblich noch ein HardDisk-Drive hätte. Und weil es auch noch den Gebrauchtmarkt gibt. So in etwa, wenn ich mich richtig erinnere. Mir schien es einzuleuchten, sie waren wirklich sehr billig und hatten viel Cash. Fast ein bißchen ärgerlich es nicht gemacht zu haben :)..

    Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, die Sachen so zu verkomplizieren. Man könnte doch festhalten, dass Schweden am Anfang weniger starre Regeln aufgestellt hat, klar kommuniziert damit, dass es sonst eh nicht durchzuhalten sei und langfristig keine Akzeptanz hätte. Dadurch hatten sie, ich glaube das ist unbestritten, leider deutlich höhere Sterberaten.


    Bei uns und in vielen Ländern hat man dagegen den Eindruck vermittelt, dass man die Zahlen auf ein akzeptables Niveau herunterbringen möchte, bei dem 1. die Intensivstationen nicht überlastet werden und 2. eine Nachverfolgung möglich ist. Das hat meiner Meinung nach zumindest bei uns auch recht gut geklappt und über weite Teile des Sommers war ich persönlich z.B. wieder recht entspannt, die Zahlen waren sehr niedrig. Und dann ging's halt los, dass man irgendwann die Zahlen nicht mehr im Griff hatte bzw. andere Prioritäten, z.B. die Tourismus-Branche. Jeder Politiker redet von der exponentiellen Entwicklung, aber ob's wirklich jeder verstanden hat, ist mir nicht ganz klar. Denn dann müsste man doch sehen, dass man da jetzt wahrscheinlich schon viel zu spät dran ist und das mit ein paar Nachjustierungen nicht mehr eingefangen bekommt (ich hoffe ich liege falsch).


    Jeder sagt, einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten. Ok. Aber warum verhält man sich dann nicht entsprechend. Dann hätte man von Anfang an die Zahlen besser im Blick behalten und viel früher einschreiten müssen. Ich sehe nicht, dass man so steigende Zahlen jetzt mit ein paar Verschärfungen im Zaum halten kann.


    Ich finde es insgesamt sehr inkonsequent. Alles was man vorher erreicht hatte setzt man damit auf's Spiel. Entweder man will es mit niedrigen Ansteckungsquoten bis zu einem Impfstoff schaffen (so hatte ich das Ziel im Frühjahr empfunden) oder eben so etwas wie ein schwedischer Weg oder ohne einen Impfstoff einzukalkulieren. Aber erst das eine zu tun und jetzt effektiv das andere (nochmal, ich hoffe ich liege falsch), finde ich fragwürdig.


    Kurzum, ich befürchte, dass (wenn man tatsächlich das erste will) man um einen zweiten Lockdown nicht herumkommt. Einfach weil ich nicht sehe wie man sonst die Zahlen auf ein entsprechendes Niveau herunterbekommen will. Viele Leute zeigen ja, dass sie offensichtlich nicht bereit sind, sich verantwortlich zu verhalten. Um Missverständnissen gleich vorzubeugen, ich meine viele, nicht die Mehrheit etc. Aber wenn man liest (und natürlich sind das auch nur Auszüge), über Corona-Parties und weitere Verstöße, mich ärgert es vor allem, dass da nicht konsequent gestraft wird und das auch in den Medien so kommuniziert wird, als Abschreckung für andere. Grad gestern gelesen, ein paar Geschwister eine Party mit etwa 150 Leuten organisiert, mind. 20 Ansteckungen, vertuschen wollten sie es dann auch noch, gibt Ermittlungen wegen Ordnungswidrigkeit. Mhm, Ordnungswidrigkeit. Also ich bin gegen zu viel staatliche Obrigkeit und sehr liberal würde ich sagen, aber das ist nun mal eine Pandemie und entweder meint man etwas ernst oder nicht. Das ist einfach ein schlechter Witz und vor allem eine Unverschämtheit gegenüber den Leuten, die sich selbst einschränken und aufpassen (dazu zähle ich mich auch, deshalb regt mich sowas auf).


    Jedenfalls, ich glaube fast das beste wäre ein zweiter Lockdown, aber anders als der erste. Zwei Wochen. Private Kontakte etc. voll einschränken, das schon wie im Frühjahr. Aber Geschäfte, Einzelhändler offen lassen, mit Masken aber halt. Man könnte m.M. nach evtl. auch Restaurants offen lassen, da gibt es ja Regeln etc. Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Ansteckungen im privaten Umfeld erfolgen. Wenn die Zahlen aber weiter steigen, müssten evtl. auch Restaurants nochmal zumachen. Aber nochmal, die Betonung ist 2 Wochen (nicht länger). Ich denke das wäre vermittelbar und das ist vor allem ein begrenzter Zeitrahmen und durchzuhalten. Ich weiß nicht wann die nächsten Schulferien sind, aber das wäre evtl. ein guter Rahmen.


    Es ist ja auch scheinbar in dem gestrigen Entschluss etwas verankert, im Sinne von härteren Einschnitten, wenn die gestern getroffenen Maßnahmen innerhalb von 10 Tagen nicht zu einer Stabilisierung der Zahlen führen.


    Ich glaube es ist wirklich naiv zu denken, dass das Virus ein anderes wäre als im Frühjahr oder woanders. Wir waren im Frühjahr nur früher dran, deshalb verlief es verhältnismäßig glimpflich, glaube ich. Und jetzt lässt man es stattdessen laufen. Ja, sicher, im Frühjahr gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viel mehr Fälle, weil die Testkapazitäten da noch nicht so da waren, aber das ist doch nur eine Frage der Zeit wenn man nichts tut (oder nicht mehr als aktuell).

    Manchmal mein ich, ich bin im falschen Film. Natürlich gibt es bei den Demokraten Radikale, genauso wie es bei den Republikanern Radikale gibt. Aber der Biden selbst ist doch ein absoluter Pragmatiker, wie es auch in dem Zitat heißt. Deshalb wählt man ja auch eine Person und keine Partei-Fraktions-Meinung. Und sollen sie sich halt streiten, in 4 Jahren gibt's wieder eine Wahl.


    Ich bin bei einigem bei den Republikanern, im Normalfall. Aber es geht doch konkret um diesen aktuellen Zustand. Ich kann einfach Leute nicht verstehen, die sich da in extremen Idealen oder Grundsatz-Debatten ergehen anstatt einfach das aus ihrer Sicht bessere Übel zu wählen.


    Und tatsächlich, es gibt ja nicht so wenige Republikaner, die offen verkünden dieses Mal Biden zu wählen, weil sie das aktuelle nicht mitmachen können. Das finde ich im Grundsatz sehr respektabel.


    Übrigens finde ich es falsch, so zu tun, als ob es bei den Demokraten nur linke Spinner gäbe. Da wird es auch solche und solche geben und bisher hatte ich noch nie das Gefühl, dass sie eine(n) übermäßig Linke(n) als Präsidentschafts-Kandidaten auserkoren hatten.


    Scheint mir als hätte ich einfach eine andere Einstellung als manche. Für mich kommt da der Anstand und das Verhalten zuerst und dann die Politik, solange es da keine Extreme gibt. Und Joe Biden ist wohl kein Extrem. Insofern hab ich kein Verständnis, wenn jemand da republikanisch wählt und etwa sagt, der Zweck würde die Mittel heiligen.

    Mag sein, aber wie mein Cousin so schön gesagt hat: "Lieber einen Alten, als einen Vollidioten."


    Und falls es zum/zur Vize kommt, ist man da auch besser aufgehoben meine ich.


    Aber das war bei der letzten Wahl schon so, dass da immer mit ganz unterschiedlichem Maß gemessen wurde. Der eine darf lügen, pöbeln, generell eigentlich alles, weil man da ja keine Erwartungshaltung mehr hat. Der andere darf sich nicht versprechen und muss rhetorisch perfekt sein, ok. Ich geh mal davon aus, dass die ziemlich viel sprechen im Wahlkampf, da kann man sich schon mal was rausziehen.


    Die Maske übrigens, das versteh ich aber auch nicht, dass er die bei der Rede selbst dran hat, das schaut komisch aus und ist eh schwer durchzuhalten wie man sieht. Und Abstand muss er doch da sicher eh haben. Die sollen vernünftig sein, aber übertreiben müssen sie's auch nicht.


    Ich muss mir mal anschaun, wie man die Links so einstellt wie Du, nicht immer das ganze Fenster. Das wollt ich eigentlich.