Beiträge von dev

    Nimm nochmal Monster Beverage Corp dazu - die haben noch nie Aktienrückkäufe gemacht und keine Dividende gezahlt.. Das muss wohl der Königsweg sein?

    Ja, der steigende Gewinn ist der Königsweg und ein möglichst preiswerter Erwerb.
    Wenn genug Cashflow vorhanden ist und die Anleihezinsen sehr niedrig sind, kann es sich zusätzlich rechnen, Rückkäufe zu tätigen.

    DaVita ist auch so ein Extrembeispiel. Die haben bisher auch immer nur Aktienrückkäufe gemacht, nie Dividende gezahlt.

    So richtig stark hat sich die Aktienzahl aber auch nicht reduziert:

    https://www.macrotrends.net/st…vita/financial-statements

    (erst seit 2014/2015 geht es merklich runter, von 216m auf 172m [-20%]).

    Und in der selben Zeit ist der Kurs von $80 auf $50 runter [-37%].

    https://www.ariva.de/fundamentaldaten/kompakt.m?secu=10381


    Hier geht der Umsatz und Gewinn bergab, dann helfen scheinbar nicht mal Rückkäufe.

    Das habe ich schon verstanden. Sehe ich halt anders. Was brauch ich Dividende, wenn ich von der Anlage überzeugt bin und den Cashflow nicht heute sondern erst später benötige.

    Wenn du das kannst, bist du sicher einer von ganz wenigen Investoren, viele haben schon bei -10% ein Problem und auch eine Berkshire hatte einen Kursverfall von -40% geschafft.


    Bei Berkshire dürfte es noch viel unruhiger werden, weil jetzt die aktuellen Bewertungen in den Gewinn einfließen müssen und somit der Gewinn sehr stark schwanken wird.


    Um das 30, 40 oder gar 50 Jahre durchzuziehen, da muß man schon ein sehr dickes Fell haben und sehr überzeugt sein und das traue ich nicht sehr vielen Menschen zu.

    Welche sixt Aktie empfehlt ihr?

    Die Stämme wg Stimmrecht, dir vorzugsaktie wg höherer Dividende und niedrigerem Kurs oder die abgespaltete sixt leasing? Die ist letze Woche stark gefallen.

    Es kommt auf dein Anlagehorizont an, kursfritig St - rennen schneller, langfristig Vz - Dividendenrendite ist höher.


    Man bekommt mit den Vz immerhin 30% mehr Aktien und die haben auch noch 2cent mehr Dividende.
    Meine gekauften seit 2012 schon 4cent, wegen den Gratisaktien 2011.


    ( lass dich aber nicht von den 9,09 EUR pro Aktie blenden, diese enthalten fast 4 EUR durch den einmaligen Verkauf von DriveNow )

    Passt perfekt für Rentensparpläne. "Nichts zu tun, damit man das Maximale herausholt" wäre wörtlich genommen bei einer Fa wie Berkshire genau das Richtige über 50 Jahre.


    Du meinst vermutlich das Gegenteil nämlich doch was zu tun, also Markettiming zu versuchen. Da bin ich persönlich leider ziemlich schlecht, daher nahezu immer zu plus/minus 100% investiert.

    Nein, ich meine 50 Jahre durchzuhalten und nur Kurse schwanken zu sehen und nicht mal Dividende zu erhalten.


    Man denke nebenbei auch mal an so etwas wie Enron, Steinhoff, ...

    Das Problem mit der Verlust-Verrechnung taucht natürlich nur bei Losern wie mir auf. Das ist natürlich anders, wenn man die Superaktie im Depot hat und der Schritt zur Zweit-Aktie zwecks Verlust-Ausgleich nicht nötig ist.;)

    Fast jeder hat ein paar Leichen im Keller (-100% Steuerfrei Teilweise ohne Kursfindung bzw. delistet ) und auch Verlustvorträge - spircht man nur nicht so gerne drüber, da ist der Durchschnitt schon besser. ;)

    Das heißt, man zahlt die ganze Zeit Steuern und kann die Verluste nicht verrechnen.

    Aber die Verluste kann ich auch nur bei einem Verkauf verrechnen, aber das Kapital soll sich ja 50 Jahre potenzieren.


    Ich glaube es ist effektiver, die Dividende zu sammeln und auf eine günstige Gelegenheit zu warten. Meist sind die Dividenden bei einem Börsenhoch auch am höchsten. Ab einem Einbruch von 25% läuft es wieder zugunsten der Dividende.


    Und ob der Anleger es 50 Jahre aushält keinen Cashflow zu haben und nichts zu tun damit man das maximale herausholt, bezweifle ich.


    Wie alt ist eure älteste Aktie?

    Wo liegt der Vorteil des Rückkaufes statt Divi für die verbleibenden Aktionäre? Ich kann da nur allgemeine Verknappung des Angebots dieser Aktien sehen und mithin dadurch einen Treiber für eine höhere Bewertung durch den Markt.

    Für Kleinaktionäre lohnt sich das wahrscheinlich weniger.


    Wenn ein Ankeraktionär vor einem langen Rückauf von 50% der Aktien, 20% der Unternehmensaktien besitzt, hat er danach 40% ohne weitere Investitionen und ohne Steuern gezahlt zu haben.


    Selbst wenn der Gewinn der AG stabil bleibt, erhöht sich der Gewinn pro Aktie um 100%, somit dürfte auch der Kurs steigen oder halt das KGV sinken.

    SIXT erzielt 2018 erfolgreichstes Jahr der Firmengeschichte und wird größter europäischer Mobilitätsdienstleister


    Konzernumsatz um 12,6 % auf 2,93 Mrd. Euro gesteigert

    Dividende soll auf 2,15 Euro je Stammaktie und 2,17 Euro je Vorzugsaktie erhöht werden

    Ergebnis je Aktie (in Euro) 9,08 ( incl. DriveNow )

    Aktienrückkauf und negatives Eigenkapital <X.

    Ja, finde ich auch grenzwertig. Aber hier Seite 3 ist das sehr schön erläutert, das dabei sogar zusätzliche Liquidität entsteht.


    Erinnert mich an das Buch Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad, Reich wird man wenn ein anderer deinen Kredit zahlt und dabei weiterer Cashflow entsteht.


    Anleihe => Rückkauf => Dividende gespart => "Anleihe Zinsen" kleiner "gesparte Dividende" => Cashflow

    Mein Problem mit seinem Beispiel "Sixt" ist, dass genau hier Matzes Argument zuzutreffen scheint: Sixt hat schon eine lange Periode kontinuierlichen Wachstums und der Möglichkeit von Dividenden /ARPs hinter sich. Ein ARP wäre für dev deutlich profitabler gewesen als die Dividend

    Bei Sixt habe ich mehrere Argumente die für eine Dividende sprechen:

    - Herr Sixt hat in einem Interview mal gesagt:

    ___ das das Business von Sixt ein Tagesgeschäft ist, man weis nie wieviele Kunden Sixt nutzen
    ___ das schwerste ist, motovierte Mitarbeiter zu finden

    - Kurseinbrüche wie 2007-2009 18,45 > 3,58 - ob man die ohne Dividende durchsteht?


    Mit AutoZone habe ich ein Beispiel bekommen das es möglich war.

    Hier ist das im Prinzip noch relativ harmlos. Beliebt ist das vor allem bei SQL Statements. Beispiele z.B. hier: http://www.unixwiz.net/techtips/sql-injection.html

    Ich muß zugeben das ich auch schon mal ein "Opfer" war.

    Ein Hacker hat bei meinem selbst programmierten Onlineshop, per URL-Paramenter ein Produkt Sicherheitsupdate mit negativen Preis übergeben oder sogar in die Datenbank eingepflegt und diesen dann erworben.


    Ich hatte nicht schlecht gestaunt als die Email mit dieser Bestellung angekommen war!


    Und auch heute gibt es frische Entwickler die solche Lücken bauen.

    Mach doch eine grössere Analyse. Was wäre passiert, wenn Sixt statt Dividenden auszugeben Aktien zurückgekauft hätte? (Ich kann Dir die Antwort in der Tendenz geben)

    Ich hätte noch ein größeres Klumpenrisiko ;-)


    Und wie schon geschrieben, scheinen die bisher gemachten Rückkäufe nicht den gewünschten Erfolg gehabt haben, denn der DriveNow-Verkauf wurde per Sonderdividende verteilt.