Posts by Kantoke

    Hallo!


    ich suche zur Diversifikation einen möglichst weltweit anlegenden ETF der die Länderallokation nach BIP vornimmt. Am gebräuchlichen Welt-Indexes stört mich das hohe US-Gewicht und die zu geringe Abbildung der Emerging Markets. Bin bislang nicht fündig geworden unter den hier zum Vertrieb zugelassenen ETF. Hat jemand eine Idee?


    Alternativ wäre auch ein gleichgewichteter Welt-EFT interessant. Dann würde man zumindest schonmal die Konzentration auf große und meißt schon stark gelaufene Unternehmen reduzieren und nicht Schwerpunkte in zu teuren Aktien setzen.

    Die Emerging Markets werden doch durch westliche Unternehmen abgebildet. Eine Unilever z.B. macht 60% seiner Umsätze außerhalb von den USA und Europa, Coca-Cola fast 50%, 3M auch fast 50% und so weiter und so fort.

    Vorortbesuche v.a. in den USA haben m.E. nur wenig Aussagekraft. Das Gleiche hättest Du 2007 in Arizona auch gesehen.


    Wärst Du durch Detroit oder Buffalo gefahren, wäre Dein Eindruck vermutlich strukturell anders.

    Gebe Dir absolut Recht, in Chicago, St. Louis und etliche Ostküsten Metropolen wirds wahrscheinlich nicht so rosig ausschauen und wär mit einem anderem Bild zurück gekommen. Abgehauste Städte hat es in den USA zur jeder Wirtschaftslage jedoch immer schon gegeben. Wie woodpecker schreibt, habe ich im Gegensatz zur letzten Reise die war vor acht Jahren eine sehr positive Grundstimmung wahrgenommen, auch in anderen Südweststaaten. Bin jedenfalls mit einer anderen Sicht rüber, werden wahrscheinlich auch die europäischen Medien einen Teil beigetragen haben von der ach so gespaltenen amerikanischen Gesellschaft. Überraschend viele wohlhabende Farbige, gemischte Pärchen, sehr freundlicher Umgang der Menschen untereinander.

    Hallo allerseits,

    war nach längerem mal wieder in den USA unterwegs, hauptsächlich Arizona. Mein Eindruck von Rezession in diesem Teil des Landes keine Spur, ein Stellenangebot jagt das Nächste, Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit.

    warum ist Microsoft eigentlich so abgegangen?

    Ich hatte immer so einen Kurs um die $30 im Kopf, ging auch so ca. 10 Jahre nur seitwärts.

    Ich traute gerade meinen Augen nicht als ich sah dass die Aktie bei fast $140 steht und die Marketcap >1 trillion.

    Office365 Abos oder LinkeDin Abos oder Azure Kunden, des weiteren ist das Cloudwachstum weiter sehr stark, sehr gutes Dividendenwachstum.

    Hinzu kommt noch die Cloud für Privatleute (B2C), könnte mit dem Thema Spielestreaming einen ganz neuen Schub bekommen (5G).

    Zu Cryolife, die Plattform steht, die Umstrukturierungen greifen, Margen steigen, Internationalisierung läuft, Jotec mit Toplieferung, pipeline im Plan, so dass es auch in 2019/20 zu Bewegung kommen wird.


    https://seekingalpha.com/artic…-earnings-call-transcript


    hier entsteht ein großer player im Umfeld Herzoperation. Der CEO zieht konsequent durch, was er vor 2 Jahren angekündigt hatte. Divestitionen, neue Produkte, neue Märkte, Direktvertrieb, sinnvolle Übernahmen.




    Cryolife

    ist eines der weltweit führenden Unternehmen für medizinische Geräte und bietet konserviertes menschliches Gewebe für Herz- und Gefäßoperationen, mechanische Herzklappen für den Ersatz von Aorten- oder Mitralklappen, chirurgische Kleb- und Dichtstoffe, Herzlaser zur Behandlung von refraktärer Angina sowie modernste Technologie und chirurgische Ausbildung in der Erwachsenen- und Kinderherzchirurgie an.



    https://www.cryolife.com/


    https://seekingalpha.com/artic…ll-transcript?part=single


    kurz und bündige Argumente für CRY:


    - essentielle Produkte

    - wachsende Nachfrage

    - in allen wichtigen Märkten bereits in Anfängen vertreten

    - Margensteigerungspotential, aussichtsreiche pipeline mit relativ niedrigem Zulassungs-Risiko

    - moat

    Ja schon teuer, habe sie mir kurz nach dem spinoff zugelegt und sehe es als langfrist Invest. Mich reizt die Tochter aus finanzfundamentalen (Entwicklungs-)Gründen mehr, sie beinhaltet die zukunftsrelevante, anwendungsphantasiereiche Bioreaktorensparte.
    Die Mutter bedient zwar darüber hinaus nicht viel minder essentielle, aber z.T. kapitalintensivere und z.T. auch etwas moat-seichtere Geschäftsfelder. Deren fcf-Reihe ist unsteter, in deren Bilanz blieb über die Zeit im EK relativ zum FK wenig hängen, obwohl man ihr eine strategisch schlüssige Aquisitionspolitik und darüber auch weitere spinoff-Phantasie zuschreiben darf. Ohne die Tochter würde die Mutter aber wohl weniger attraktiv aussehen.

    Meine nächste Vorstellung; Sartorius-Stedim ein deutsch-französisches Unternehmen.

    Ein Bioreaktor als quasi geschlossene, für die biopharmazeutische (mikroorganismenbasierte) Synthese unverzichtbare Apparatur muss verschiedene Reaktionsparameter zuverlässig bedienen, ist also nicht mal eben so zu kopieren. Um das zu darzustellen, gibt es verschiedene Wege/Typen, wobei die sichersten die Einweg-Spezies sein dürften (wo sich Reinigungs-/Sterilisatonsfragen gar nicht erst stellen), womit für diese Arten ein kontinuierlicher resp. auch aus demografischen Gründen wachsender Nachfragenachschub zementiert sein sollte. Dito existieren vice versa Anwendungen für Abbauprozesse bspw. in Biogas- oder Kläranlagen. – Offensichtlich können Sartorius-Stedim's Reaktoren das hinreichend gut wenn nicht gar am besten; Verfahrenstechnik ist ja eine gewachsene deutsche Kompetenzdomäne, und der Unternehmenkern fußt darauf. Freilich werden auch deren Margen nicht ewig steigen (können), aber eine gewisse Preissetzungsmacht bei führenden Herstellern (fortschritt)essentieller Produkte darf man unterstellen, zumal der Zielgruppe im Fall eines top Produkts auch unter allgemeinem Preisdruck nachwievor ein Vielfaches ihrer Investitionen winkt. Zupass kommt der sich wohl verstärkende Trend hin zu Biologika und Biosimilars. Zur moat-Absicherung kauft man Nischentechnologien zur Angebotsabrundung in Richtung Labortechnik (filtration), Zellkultivierung und (per se margenstarker) Datenanalytik hinzu. Man ist auf bestem Weg zum one-stop-shop in dieser Schlüsseltechnologie. Der Markt für ihre Produkte funktioniert – Sehr gut, Jahrelange sehr gute Umsatz- plus gute Margensteigerung bis jüngst plus 100 % Krisenresistenz 2008/09 plus Marktanteilsausweitung in USA in den letzten 5y von 27 auf 37 %


    https://www.sartorius.com/sartorius/en/EUR/home//

    Pieris Pharmaceuticals für die Biopharma-Freunde interessant. Eine Ausgründung der TU München. Headquarter unterdessen - wo sonst? - in Boston.


    http://www.pieris.com/anticalin-technology/overview


    Der wird man so es sich darstellt seitens eines noch so aggressiven peers wohl nicht so leicht ans Bein pinkeln können zudem ist der CEO ein Patentschutzexperte.
    Anticaline finde ich sehr spannend-zielführend, wo diese gleich mehrere Vorteile als Hacke+Schaufel im Therapieansatz haben, was eine sehr breite Anwendungsperspektive eröffnet.


    http://d1io3yog0oux5.cloudfron…231_Pieris+Fact+Sheet.pdf