Bei Swatch tut sich was.
Steve Wood, ein aktivistischer Aktionär, ist eingestiegen und versuchte auf der HV in den Verwaltungsrat gewählt zu werden. Die Hayek-Familie konnte dass verhindern - Wood behauptet dies sei nicht rechmäßig.
Da es Inhaber- und Namensaktien gibt ist das ganze etwas vertrackt. Genaueres gibts z.B. hier:
Desweiteren scheint Hayek ein Delisting durchführen zu wollen. ChatGPT schreibt dazu:
Ein wiederkehrendes Thema ist, ob die Hayek-Familie Swatch von der Börse nehmen könnte. CEO Nick Hayek sorgte im Herbst 2024 für Schlagzeilen, als er in einem Medieninterview mitteilte, man habe stets gesagt „es wäre schön, das Unternehmen von der Börse zu nehmen“cash.ch. Tags darauf dementierte er aber einen konkreten Plan (u.a. gegenüber der NZZ). Fakt ist: Die Hayeks kontrollieren rund 26 % des Kapitals und ca. 43 % der Stimmrechtecash.ch. Inoffiziell räumt Analyst Patrik Schwendimann (Zürcher Kantonalbank) ein: „Die Familie Hayek würde die Swatch Group sofort von der Börse nehmen, wenn sie könnte“cash.ch.
In der Praxis blockieren zwei Fakten: Erstens würde eine Privatisierung (ca. CHF 8 Mrd. Kaufpreis) erhebliche Mittel erfordern, die die Familie nicht aufbringen kann oder verschulden willcash.ch. Nicolas Hayek senior hatte in der Vergangenheit mehrfach eigene Aktien zurückgekauft, doch eine vollständige Übernahme ist derzeit zu teuer. Zweitens erscheint die Aussicht, externe Großaktionäre zu gewinnen, gering – Schwendimann schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Delisting-Offerte als „unter 10 %“ eincash.ch.