Posts by Joe

    Lufthansa Gewinne pro Aktie:

    2018: 3,27 Euro

    2019: 1,82 Euro

    2020: -8,93 Euro

    2021: -2,99 Euro

    2022: vielleicht wirds 0,53 Euro


    Na klar, Boni muessen her! Fuer 2020 wurde schon bezahlt?

    Also her mit den Boni fuer 2021 und 2022.

    Zumindest fuer jene, die noch da sind. Denn immerhin waren es 2019 noch 138K angestellte, Ende 2021 waren es nur noch 105K.


    Buchwert aktuell 3,72. Der lag 2019 noch bei 15,14 Euro.

    Verschuldung bis zum Abwinken.

    Natuerlich, warum nur billig Aktien fuer Politiker (wurden weiterverkauft, ich wette zum gleichen superguenstigen Kurs. Also der Steuerzahler hat natuerlich nichts davon)? Warum Nur Boni fuer die obere Etage?




    Hier faellt mir der englische Spruch ein "Quick-looting through the broken window". Falls die Lufthansa all die Boni nicht verkraften kann, dann gibt es wieder Staatsbeteiligung zum super Kurs, und es kann immer so weiter gehen.


    Ich glaube, um diese Aktie macht man besser einen grossen Bogen.


    Momentan hat Lufthansa eine MCap von 9.6 Milliarden (Kurs heute 8.12 Euro). 20% davon sind noch knapp 2 Mrd. Da hat die Bundesregierung aber ganz schoen guenstig eingekauft, wenn sie nur 0.3 Mrd fuer einen 20% Anteil bezahlt hat. Grob 1,25 Euro pro Aktie?


    Ich wittere hier Korruption auf beiden Seiten. Alle bedienen sich, ob nun Bonuszahlung, Sitz im Aufsichtsrat fuer einen Politiker, oder Aktien zu einem Preis verkaufen, der selbst im Corona-Crash-tief nicht erreicht wurde.

    KPV = GKV/UKV

    (KPV = KGV/KUV).


    Wenn man nach Rang sortiert, sieht man, dass margenstarke Unternehmen ein hoeheres KUV haben.

    m.E. filtert O´S nur nach einem teil des heiligen Grals: entweder nach dem Nenner, oder nach dem Zaehler. Wenn zumindest die Haelfte des terms KGV/KUV stimmt (entweder das KGV oder das KUV), dann ist das immerhin etwas und erklaert die Ueberrendite.


    Ich habe auch schon 2-filter strategien gesehen wie "ROE + KBV", was aber "KGV/KBV * KBV" ist, wobei sich dann das KBV rauskuerzt und die Strategie letztlich nur noch eine einfilter-KGV-Strategie ist.


    Und das ist dann auch was winter immer wieder feststellt:


    "man quasi das faire KGV durch das aktuelle KGV teilt" - sowas ist schnell passiert, und wenn es dann so formuliert ist wie KGV/KGV dann wird einem das schnell klar. Ist es in diversen Buechern jedoch nicht, da wird mit beispielsweise mit ROE "getaeuscht", die Autoren taeuschen sich selbst, es ist keine Absicht.

    Leicht kann man dann fehler machen, und auch wenn ich hier jetzt keine Fehler aus dem Kopf heraus konkret nennen kann, weiss ich, dass Fehler dieser Art sehr schnell passieren wenn man mit Marge, ROE und FK hantiert.

    Achtung: Marge = Gewinn/ Umsatz, also KGV/KUV, etc.

    Keine Ahnung ob´s stimmt? Das schiesst ja den Vogel ab, wenn es stimmen wuerde. Was fuer eine Kombination. Brot und Spiele fuer dumme Volk?

    Entertainment.

    Ich halte das fuer Parodie, aber es ist typisch fuer unsere Zeit, dass wir sowas sogar fuer moeglich halten. Es ist schwer Parodie und Wirklichkeit auseinanderzuhalten.

    Alles ist halt manipuliert und "die" koennen das schon ziemlich gut.

    Nur mal als Beispiel was mit Manipulation heute moeglich ist, hier singen Yellen, Zuckerberg, Zelenski, und Cryptoguy im Quartett:

    https://twitter.com/i/status/1593207753144561665


    Erst dieses Video kann man dann wirklich fuer Parodie halten, aber selbst das wuerden noch 1-2% der Bevoelkerung fuer moeglich halten, oder?


    Die Medien verbloeden uns nicht - wir sind laengst verbloedet!

    chfin : Verschwoerungstheorie?, Staat ueberwacht uns? Beispiele etc...?

    Ich moechte an den laengst vergessenen Edward Snowden erinnern. Ja, da war doch was? Ach, eh schon vergessen. Das ist alles schon lange her und gar nicht wahr und nie gewesen.

    Die Aktienanzahl ist unklar. Die Datenanbieter machen sich meist Gedanken, und die Aktienanzahl stimmt dann oft.

    Bei der "wisiexcel" hatte ich Reutersdaten mit Morningstardaten verglichen, und wenn die Angabe zur Aktienanzahl mehr als 3% abweichte, wurde es "blau" gefaerbt, und bei mehr als 10% dann "rot".

    Wenn beide Datenabieter ungefaehr die gleiche Aktienanzahl anzeigen, koennen beide natuerlich falsch liegen. Aber immerhin. Es gilt das Prinzip: "Fehler vermeiden ist wichtiger als die guenstigste Aktien ´nach dem Komma´ zu finden" und "diversifikation".


    Es gibt ja noch andere scheussliche Fehler:

    Betrug (falsche Angabe seitens des Unternehmens), Aktienkurs in pence statt in Pfund (Resultat: Um Faktor 100 falsche KxV Daten), Kursdaten an der falschen Boerse abgefragt (wo letzter handel vor einem Jahr war), "was ist eigentlich der Umsatz einer Bank oder Versicherung?" (betrifft das KUV und das KPV und die Marge und damit auch das KGV), "woraus besteht der Buchwert?" (betriffte EK-quote und KBV), Dividendenangabe (kann auch falsch sein, nicht nur weil die vergangene Dividende angezeigt wird, sondern weil manche Unternehmen 2 mal im Jahr bezahlen, man also jaehrlich mit halbjaehrliche Dividende Vergleicht, wobei letztere oft einmal mehr (Fruehlingsdividende) und einmal weniger (Weihnachtsdividende) sein kann. Und man weiss auch nicht ob es steuerfreie Dividende ist.


    Letztlich - alles kann falsch sein, und fehler werden bevorzugt angefiltert, wenn der Fehler die Aktien um den "Faktor 10" zu guenstig erscheinen laesst (eine Null zuviel oder zuwenig).


    Achja, und dann gibt es IFRS Aenderungen, und historische cashflow Angaben sind dann auch nicht mehr vergleichbar - wenn sie denn je gestimmt haben. Und was ist eigenlich mit "revised" Angaben? Man hatte die Aktie gekauft anhand der guten Zahlen, und ein Jahr spaeter hat der Datenbankanbieter die Angabe "revised" und ploetzlich sind die Zahlen alle viel schlechter. Na toll!


    Die schlimmste Fehlerquelle ist man jedoch selbst: gerne redet man sich etwas schoen, ignoriert Warnungen, und spaeter in der Panik verkauft man dann viel zu billig wider besseren Wissens.

    Ja, Wright's Investor Service, Inc. = WISI


    wisi :

    Ich bin uebrigens immer davon ausgegangen, dass Du Dich nach denen benannt hast, Du also Wright's Investor Service, Inc. als Datenquelle benutzt.

    Also reiner Zufall, ja? Wright's Investor Service, Inc. benutzt wiederum die Thomson Reuters Datenbank, deren Daten als etwas zuverlaessiger gelten.


    Zuverlaessiger heisst nicht 100% fehlerfrei.

    Deshalb: vor dem Kauf immer alles pruefen und in den Geschaeftsbericht gucken. (wenn ich das bloss immer tun wuerde, Seufzer).

    Datenbanken haben Fehler, und wenn eine Zahl beispielsweise eine Null zuviel hat (10 mio Aktien statt 100 mio Aktien), dann kann zum beispiel der Gewinn 10 mal zu hoch angezeigt werden.

    Wenn man dann nach "guenstigen" Aktien filtert, zieht es in der Tendenz ausgerechnet jene Aktien an, wo es eine Fehler in den Daten gibt.

    Insbesondere die Aktienanzahl ist dabei ein schlimmer fehler, da sie ja saemtliche KxV Kennzahlen beeinflusst.

    Also da ist die Hypothese dass ein breiter Aufschwung alle Aktien steigen laesst. Die wird nicht nur, aber u.a. auch von Hussmann vertreten.

    Quote from J.P. Hussman
    Find some reliable measure to gauge whether investors are inclined toward speculative or risk-averse psychology. For us, the best gauge is the uniformity of market internals, because when investors are inclined to speculate, they tend to be indiscriminate about it;


    Das Gegenteil von "uniformity" ist "divergence".

    Nach solchen "Signalen" halte ich ausschau bei Bonitaets-Spreads zwischen Investment-grade und Junk-bonds. Leider hat das nicht sonderlich gut funktioniert - oder doch?


    Kann jeder selber interpretieren. Man sieht eine Divergenz von Ramsch (C-Bonds) vs nicht-Ramsch (alle anderen, die naechst-beste ist B-Bonds, dann BB-, und BBB-Bonds).

    Das war ca. Fruehjahr 2015 so, und haette eine Warnung sein sollen fuer den Verlauf bis Fruehjahr 2016.

    Dann wars 2019 so (Ramsch blieb weit oben), und zum Crash kam es dann 2020 Maerz (Covid-Crash - ein guter Grund, eigentlich, vielleicht also nur Zufall),


    Jetzt ist es wieder so: Ramsch-Anleihe-Rendite geht nach oben, waehrend alles andere (B, BB, BBB) nach unten abdriftet.

    Das ist nicht "uniform".

    https://charts.comdirect.de/ch…e614+ff4c5b&TIME_SPAN=10Y


    Nunja, vielleicht alles auch nur Kaffeesatz leserei.


    Die Zinsen steigen, und auch wenn Inlation sowohl Umsatz als auch Gewinne steigen laesst, ich habe da so meine Zweifel ob es den Firmen mit hoher Schuldenlast dann leicht fallen wird, ihre Schulden zu bedienen.


    Denn die Marge bleibt ja im durchschnitt aehnlich (Gewinn/Umsatz = Marge).

    Wenn der Zins mal eben von 2% auf 6% steigt, die Marge aber 4% betraegt, dann machen hochverschuldet Firmen bei 2% fette Gewinne, aber bei 6% satte Verluste.

    Und hoehere Umsaetze erfordern doch haeufig hoehere Kreditsumme, um den Umsatz zu finanzieren?


    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass man auf margenschwache Geschaeftsbereiche verzichtet, und somit schrumpft.

    Und das wird Entlassungen bedeutet.

    Nichts von alledem sehe ich. Warum nicht?

    Vermutlich kommt das erst noch, also abwarten, und die Gefahr eben jetzt schon erkennen. Somit: es bruellt der Baer.



    (Jetzt noch das "Andererseits": vielleicht erwartet der Markt noch deutlich mehr Inflation a la Tuerkei - einfach alles steigt. Aber wird es so sein? Die Inflation wird moeglicherweise wieder zurueck gehen. Schliesslich kommt vielleicht ein guter Teil der Inflation von der teureren Energie (Gas und Oel). Das koennte sich auch schnell mal drehen, sollte der Krieg in der Ukraine aufhoeren.)


    Man muss reinzoomen, das Bild ist schlechte Qualitaet, aber ist auch schon wurst. Wir wissen es eh alle.

    Es ist nur, Seit ca. Ende Juli/Anfang August (seit dem relativen Tief) sind Zinsen auf 10jaehrige doch noch erstaunlich nach oben gelaufen.

    Dieser Chart geht bis 14. Oktober.


    Als Proxy fue die neuesten 3 Wochen: Die deutsche Umlaufrendite steht ca. dort wo sie Mitte Oktober stand.




    obiger schwarzer Chart vom 18.Oktober. Immerhin - Tiefs sind oft Wendepunkte. Auch diesmal?


    USA: 30-year fixed mortage rates (Housing) - eigentlich sollten jetzt Hauspreise implodieren? Kommt ja vielleicht noch.

    Siehe:

    https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US


    Haus Preise sind gemessen von year-over-year im September 12.x% in den USA gestiegen.

    Vom August auf September ist der Anstieg nur 0.02%, also praktisch nichts. Offenbar macht ein deutlicher Anstieg der Zinsen den Immobilien nichts aus.

    https://www.zillow.com/research/data/

    (man muss runterscrollen um die Querbalken zu sehen. Zwischen den ganzen Staaten gibt es auch den Balken "United States" - um den Durchschnitt zu sehen.)


    Und tatsaechlich, die FED hatte seit ca. mitte 2003 angefagen die Zinsen anzuheben, von 1.0% auf 5% ca. 2006/2007. Der Immobilien crash passierte erst 2008.

    Das ist ein langer Zeitraum, ich frage mich ob es ueberhaupt einen Zusammenhang gibt? Ich nahm das immer an, aber die Daten zeigen bestenfalls eine Verzoegerung von mehreren Jahren.



    Quote from wisi

    Grenke AG, formerly Grenkeleasing AG, is a Germany-based leasing company. The Company divides business activities into three business segments: Leasing, Banking and Factoring. The Leasing segment provides financing to commercial leasing, rental, insurance, service, and maintenance offerings, as well as the disposal of used equipment. The Banking segment comprises the activities of Grenke Bank AG, which is a financing partner particularly to small and medium-sized companies, in addition to the provision of financing in the context of business start-ups, as well as fixed-term deposits with main focus on German customers. The Factoring segment contains the activities of Grenkefactoring GmbH, which performs traditional factoring services, focusing on small-ticket factoring in Germany. The Company operates through various subsidiaries, branch offices and franchises across Europe.

    https://www.grenke.de/


    doch, homepage scheint zu gehen.


    KPV von 8.4 ist nicht teuer, aber (nur mal quick-check) EK-quote ist nur 15% (quick bei consors nachgeguckt, keine ahnung wie verlaesslich hier die Kennzahlen sind).


    Da Grenke eine halbe bank ist (man korrigiere mich wenn ich mich falsch erinnere), muss das nichts heissen, banken haben immer eine niedrige EK, deutlich niedriger als Grenke, aber dafuer ist Grenke halt nur "ein bisschen" banking.

    Ich hoere halt "banking", und da wird man vorsichtig, nein?

    Elliot ist ein "aktivistischer" Investor. Zuerst dachte ich, dass ist mal wieder so ein Unisinnswort wie es mal zu dot-com Zeiten en vogue war "strong buy aggressive" oder "B2B" (Business to Business), aber da ist tatsaechlich was dabei:

    Ein aktivistischer Investor will Kontrolle aufs Management ausueben, will dass sich was aendert. Meist eher ein Dorn im Auge vom Management, die weiter machen wollen wie bisher bzw, schon so ihre Plaene mit der Zukunft des Unternehmens haben.

    Will Elliot gar das Unternehmen zerschlagen? Schon moeglich. Darum wehrt sich ein Management tendenziell gegen solche Uebernahmen. Die Kontrolle uebernehmen ist halt "feindlich" gegenueber dem Management, nicht wahr?

    Muss natuerlich nicht feindlich sein, aber wenn man sich "wehrt" ist es offensichtlich so, das Elliots Plaene fuer die Zukunft von Fresenius nicht willkommen sind.

    Ja, stimmt, Fraport ist nicht so guenstig. Wachstumsphantasie (Globalisierung setzt sich fort) ist durchaus vorhanden, dafuer ist die Aktie nicht so billig.

    Derzeit gibt es billigeres. Hamburger Hafenlogistik, waere vielleicht interessant, wenn man an weitere Globalisierung glaubt (was ja der Hauptgrund ist der fuer Fraport spricht).

    Bei einer Hyperinflation glaube ich schon, dass Gold seinen Wert erhalten wird (Eine Goldmuenze ist immer einen guten Anzug wert).

    Bei Aktien hast Du ziemlich sicher realen wertverlust von heutigen Aktienpreisen ausgesehen. Denn Aktien steigen dann mit der Hyperinflation weniger wegen den tollen Geschaeften, sondern wegen ihres intrensischen harten Buchwertes. Und dieser Buchwert ist bei vielen Aktien weit unterhalb ihres jetzigen Kurses. Selbst wenn Du einzelne Aktien findest wo der Buchwert schon heute den Kurs der Aktie uebersteigt, so wird doch die Masse der Aktien eher fallen und im Crash faellt einfach alles, die guten wie die schlechten.


    Tuerkei und starke inflation: Da sind die Aktien auch so lange gefallen bis Du KGVs von 1-2 hattest.

    Zigaretten, nunja, wieviele kann man denn bunkern? fuer 1000 Euro? Und was wenn die schlimmsten Szenarien ueberraschenderweise doch ausbleiben? Bei solar oder Waermedaemmung hast Du noch eher was davon. Bei Zigaretten, nunja, ich wuerde sagen, dann schon lieber Gold? Beides gammelt vor sich hin, aber Gold ist pflegeleichter (weils nicht gammelt) wenn du es weiter gibst an die naechste Generation.

    Wenn Du selber Raucher bist, machts vielleicht schon eher sinn. Aber das kennt man dann ja: man raucht mehr, weil man mehr vorraetig hat, nicht wahr?

    Dann schon eher die Branche im Auge behalten: was wird benoetigt? Unwichtiges Zeugs wird weniger gekauft: beispielsweise neue LKWs braucht man nicht bei sinkender Warenmenge.

    Wenn man die Inflation nicht an den Kunden weitergeben kann, dann macht das unternehmen doch einfach nur Verluste?

    Hingegen wenn man den Preis anpasst, dann wird weniger gekauft. Es wird weniger umgesetzt, der Umsatz bleibt jedoch der gleiche (wegen inflation). Die Verschuldung wird weiterhin benoetigt, ist halt einfach nur weniger wert (wird nicht "schwerer")

    Wenn aber Schuldner "fein raus" sind, dann macht es doch nichts, Unternehmen mit etwas mehr Verschuldung zu kaufen.

    Hingegen solche Unternehmen mit viel Cash (beispielsweise Bijou) - deren Geld verfaellt im Wert.

    Nun will man auch nicht gerade Unternehmen mit horrender Verschuldung, weil da auch ohne/mit inflationsgedanke ein ganz normales Pleite Risiko sowieso vorhanden ist.

    Darum vielleicht lieber die "goldene Mitte" nehmen, mit Unternehmen die typischerweise bei BBB- oder BB+ liegen?

    Die Realverzinsung ist derzeit (noch) negativ. Gold hat deshalb z.Z. keine Opportunitaetskosten gegenueber den aktuellen nominalen Zinsen.


    Zur Absicherung - da gibt dann eigentlich folgende Dinge: (wer es noch nicht hat) - Solaranlage aufs Dach (mit Batterie) oder Daemmschutz, denn das investierte Geld ist inflationsgeschuetzt, auch nach einer Waehrungsreform bringt das etwas. Die Frage ob es sich lohnt (wann sich das armotisiert) tritt dann in den Hintergrund - es dient ja als absicherung fuer "nach dem System Reset".

    Und wenn man das alles schon hat (oder nicht haben kann, weil man in einer Mietswohnung wohnt), dann sichert Gold immer noch am besten ab. Ich koennte mir vorstellen, auch bei einem positiven Realzins muss Gold nicht unbedingt einbrechen, beispielsweise 12% Zinsen bei 10% Inflation - da fuehlt man sich nicht so sicher, ob die Inflation nicht weiter ansteigen koennte und der Realzins positiv bleibt.

    Also je hoeher die Inflation, desto weniger spielt es fuer Gold eine Rolle, ob der Realzins positiv oder negativ ist. Gold ist doch auch ein Schutz gegen eine Waehrungsreform.


    Kurioserweise faellt Gold und Silber, trotz hoher negativer realverzinsung. Und wenig verschuldete Unternehmen scheinen derzeit besser zu laufen als staerker verschuldete Unternehmen.