Beiträge von Joe

    Zitat von qed1929

    und die ganze AGI Euphorie für eine Seifenblase.

    So sehr Gegenteil ist es gar nicht, denn das Ergebnis ist die gleiche Ansicht: ein Platzen der (Seifen-)Blase, so wie im Crash von 1929-1932 auch.


    Aber GPT-5.4 ist wirklich der Hammer, und mache damit momentan gute Gewinne an der Boerse. Vielleicht nur solange bis alle anderen auch erkennen wie man aus GPT Gewinn schlagen kann. Man muss "nur" die richtigen Fragen stellen, dann gibt GPT die "richtigen" Antworten.

    Es kommt mir so vor als ob GPT ein Tool das gefaehrlich sein kann wie eine Axt - aber nur wenige wissen wie man die Axt schaerft. Dabei, so schwer ist es gar nicht. Ich habe GPT gefragt wie ich bessere Antworten von ihm erhalte und er hat es mir erklaert. Dann habe ich ihn auf die richtige Art gefragt (so wie es mir GPT erklaert hat dass ich ihn fragen soll) und dann hat er mir noch besser erklaeren koennen wie ich bessere Antworten von ihm bekommen kann. Und seitdem frage ich ihn auf seine besondere Art die Fragen zu verstehen. Klappt hervorragend. AI ist ein Tool, aber man muss lernen damit umzugehen.

    Vielleicht ist da ja doch was mit AI-diruption?

    Allerdings: Hotels und Gastronomie? das passt nicht zur AI-disruption, sondern betrifft vielleicht speziell Deutschland.

    Zitat

    Firmenpleiten in Deutschland auf Rekordhoch - Hotels besonders betroffen

    HALLE (dpa-AFX) - Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich keine Entspannung ab. Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften lag laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im April bei 1.776. Das seien drei Prozent mehr als im März und zehn Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte das IWH mit.

    Im Vergleich zu einem durchschnittlichen April der Jahre 2016 bis 2019 - also vor der Corona-Pandemie - liege die Zahl um 82 Prozent höher, hieß es. Damit sei die Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im April so hoch gewesen wie seit Juni 2005 nicht mehr. Damals waren den Angaben zufolge 1.859 Insolvenzen gezählt worden.

    Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen. "Eine regionale Aufschlüsselung zeigt Rekordwerte in Berlin und Bayern, wobei sich der Anstieg der Zahl in Berlin durch ungewöhnlich viele Hotelinsolvenzen erklären lässt." Die Zahl der betroffenen Beschäftigten lag deutlich über der im März und bei mehr als dem Doppelten des April-Durchschnitts der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019 (plus 112 Prozent). Laut IWH-Insolvenztrend waren im April in den größten 10 Prozent der insolventen Unternehmen knapp 20.000 Arbeitsplätze betroffen.

    Das Institut sieht keine Signale für eine Trendumkehr. Es sei davon auszugehen, "dass bis einschließlich Juli mit sehr hohen Insolvenzzahlen zu rechnen ist", sagte der Leiter der Insolvenzforschung, Steffen Müller./cki/DP/jha

    Ich will den halben tag mit GPT-5.5 verbringen. Wer bis ende Mai das teure 100 USD Abo kauft (achtung, je nach land unterschiedliche Preise, also wenn man kauft, dann ueber VPN, und dann billiges Land waehlen. Polen oder Indien oder so.)

    der bekommt bei OpenAI "10x" GPT-5.5 Codex kapazitaet, und nicht (wie normalerweise) nur "5x". Und genau dafuer will ich bezahlen: ich benoetige GPT-5.5 Codex zum reparieren/updaten meiner Datenbank. Die ist kompliziert, locker 5000 zeilen Code, vielleicht auch doppelt soviel Code. Ist schlimm.

    Eventuell, wenn es gar nicht anders geht, behalte ich das Layout, und lasse das Data-runtersaugen komplett neu programmieren, und GPT verteilt mir die Daten dann in die entsprechenden Spalten. Ich erwarte stundenlange diskussionen mit GPT, wie und wo und was, aber am Ende erhoffe ich mir nicht nur eine komplette reparatur, sondern verbessertes Layout, schnellere abfragen.

    Was sind da schon 100 USD verglichen mit dem Mehrwert den ich bekomme?

    Ansonsten genuegt mir Perplexity, dort bekommt man aber nur GPT-5.4. Den upgrade zu GPT-5.5 gaebe es bei Perplexity nur ueber das "max" Abo, und das kostet gleich 200 USD.

    Aufteilung zwischen den Grossen (= die mit unglaublich viel HW im Werte von 3-stelligem USD Betrag):

    84% all AI Nutzer benutzen GPT. Der Rest verteilt sich auf Gemini, Claude, Grok, ich vermute in dieser Reihenfolge.

    Da die HW Investitionen vergleichbar sind, verbleibt mehr HW Kapazitaet pro User bei allen anderen. Somit kann GPT vielleicht die Beste AI sein, der User muss sich jedoch die HW mit 84% aller AI-User teilen, hingegen bei Claude oder Grok mit vielleicht nur 2-3%.

    Ich habe noch keinen geeichten Test gesehen der mir sagt welche AI aus User Sicht die beste pro Minute ist. Also wenn GPT eine Minute nachdenkt versus wenn Claude 1 Minute nachdenkt - wer ist dann besser?

    Ich nutze derzeit GPT und Claude. Wenn es um allgemeineres geht, dann GPT, wenn es verstaerkt um finanzielles geht dann Claude. Was sich nicht so leicht trennen laesst. Wenn es mir wichtig ist, befrage ich beide.

    Ich habe Grok 4.1 gemocht, mehr als GPT-5.1, aber es gab jetzt schon laenger kein update mehr zu Grok, und Perplexity bietet Grok gar nicht an. Wenn Grok nicht bald ein update herausbringt, sieht es so aus als wenn Grok von GPT, Gemini und Claude abgehaengt wird?

    Die Antwort Qualitaet von AI ist mittlerweile sehr gut geworden, ich verstehe gar nicht die Resentiments von "AI erzaehlt Unsinn". Das war vor einem Jahr noch oft der Fall, doch mittlerweile passiert es immer seltener. Vielleicht liegt es an dem allgemeinen Misstrauen gegenueber AI dass die Wirtschaft nur zoegerlich reagiert: also mit Massenentlassungen zoegert, umstellung auf AI passiert kaum. Nehmen wir Interactive Brokers: wenn man ein Ticket erstellt, antwortet der AI-Bot. Die IB-AI ist total schlecht. Useless! Da wundere ich mich, dass IB das nicht schon laengst umgestellt hat, selbst GPT 4.0 waere noch besser.

    Oder beim BZSt, deren Steuer-AI-Bot kann nicht einmal die simpelsten Fragen verstehen, useless!

    Klar gibt selbst GPT-5.5 oder Claude Opus 4.7 vermutlich manchmal noch fehlerhafte Antworten. Aber der menschliche Kundenservice doch auch, und ich glaube sogar, Menschen geben viel oefter Unsinn von sich (dieser Beitrag ist ein gutes Beispiel dafuer), ich wuenschte die haetten eine AI bei der Beantwortung meiner Fragen genutzt.

    Ja, das habe ich erwaehnt. Im Februar, glaube ich? Das ist jetzt auch bald 3 Monate her. Ebenso das mit den HW-Preisen ist schon laenger so.

    Und GPT-5.5 kam rasent schnell, auch weil GPT mittlerweile massgeblich beteiligt daran ist sich selbst zu verbessern. So wurde GPT-5.3-Codex ja mit sich selbst substanziel (erstmalig) hergestellt. Dann kam 5.4 raus, und ist schon wieder:

    GPT-5.5 ist ein Sprung: 40% effizienter bei Token nutzung. Das interpretiere ich so das es so wirkt als ob es nun 40% mehr Token gibt, Konversationen mit GPT-laenger sein koennen bevor es throttelt/stottert/GPT den Ueberblick verliert.

    Bis Ende des Jahres gibt es noch ca. ein verdoppelung der HW gegenueber 2025. Wir haben bereits Mai, ein Teil wurde bereits umgesetzt. Vielleicht erleben wir dennoch eine weitere Verdoppelung von Stand heute.

    Die AI scheint abzuheben. Ich finde 5.4 ist schon deutlich besser als 5.0, und 5.0 hat mich schon umgehauen.

    Das war ca. August 2025 mit GPT-5.0? Jetzt sollte der AI-Disruption Tsunami wirklich anrollen. Oder kommt das noch?

    Derzeit bin ich versucht fuer GPT-5.5 im Monatsabo 100 USD zu bezahlen. 5x mehr Kapazitaet, 40% mehr Token-effizienz gegenueber GPT-5.4 und vermutlich hier und da noch verbesserungen - das ist schon viel, zumal ich dann das Ding mehrere Minuten lang laufen lassen kann.


    Frueher dachte ich Short und Long ist etwas gegensaetzliches. Wenn man leer-verkauft ist es das natuerlich auch. Ich denke jedoch mehr an den urspruenglichen Sinn, aehnlich wie bei Bonds: Kurzfristig laufende Bonds vs langlaufende Bonds.

    Als kurzfristiges Investement gibt es typischerweise Takeover offers. Der Bieter Gamestop bietet 125 USD fuer ebay, und ebay kostet nur 110 USD. Ich kaufe Ebay fuer 110 und verkaufe fuer 125 USD - so einfach laesst sich 125-110 =15 USD (=13.6%) verdienen in kurzer Zeit. Risiko: Gamestop zieht das angebot zurueck, oder bietet eigene Aktien an und nur teilweise 125, kommt also darauf an was dann die Gamestop aktien wert sind, etc.

    Risiken gibt es, aber weniger ein Crash-Risiko wie bei Long.

    Das mit den HW Preisen - da hatte Mobilpage schon vor etlichen Monaten darauf hingewiesen. Mich hat das ziemlich erschreckt, wirtschaftilch ist das der groessere Hammer als der Oel-Preis. HW-Preise waren mit ein Grund, warum ich ins Baerenlager wechselte.

    Und geht Hand in Hand mit meiner Angst vor der AI-Disruption. Allerdings - bis jetzt ist nichts von AI-disruption zu sehen, jedenfalls nichts gravierendes. Sicher, Teleperformance (Call-Center-Betreiber) Aktien Kurs sinkt wie ein Stein im Wasser, aber selbst Teleperformance hat noch keine Massenentlassung veranlasst. Komisch.

    Wie lange soll ich da noch zusehen? Wann kann ich mir sicher sein, dass AI-disruption und teure HW (ja, und meinetwegen hoher Oelpreis) keinen besonderen Effekt auf die Wirtschaft hat? Vielleicht kommt der wirtschaftliche Tsunami ja noch? Ich bezweifele das.

    Da ist es zufaellig bequem fuer mich, dass meine neue Short-Strategie trotzdem funktioniert.

    Zek: Wie kommst Du denn auf einen solch hohen Wert fuer BMW? Automobilbauer sind an der Boerse die letzten 30 Jahre normalerweise mit KGV<10 bewertet. Etliche Diskussionen gab es hierzu, und einen echten Grund der mir einleuchtete hat man m.E. nie gefunden warum Autobauer niedriger bewertet sein sollen als alles andere - sie sind es mittlerweile allerdings schon seit Jahrzehnten: Billiger!

    BMW geniesst hohe Bonitaet (A-Anleihen), und bekam Kredit sogar im Extremfall zu negativ Zinsen (vor ein paar Jahren). Wenn man mir also mit Schulden bei Autobauern kommt, fuer BMW gilt das sicherlich nicht, BMW ist finanziell solide aufgestellt.

    Gesamtschuldnerische Haftung ist Uebel. Da geht es nicht darum ob Essity der "staerkere" ist, sondern man holt es sich wo es am leichtesten geht, das kann auch Hartman sein. Dabei ist es den Glaeubigern doch egal ob Hartman dabei Pleite geht. Wenn Du Glaeubiger waerest, waere es Dir doch auch egal. Pleite heisst ja nicht, dass das Geschaeft sich in Luft aufloest, sondern der Glaeubiger der neue Besitzer wird, die alten Besitzer (Aktionaere) leer ausgehen. Insofern wird "dann sind wir ja pleite" kein Argument um nicht zahlen zu muessen. Hartman kann sich dann das Geld von den anderen Schuldnern holen, ist ja gesamtschuldnerische Haftung, aber wie so oft: die Verantwortlichen haben ihr Geld laengst in Sicherheit gebracht, es liegt hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen... da kommt niemand ran?

    Ich nehme an, eher werden die Iranischen Fuehrer sterben und den Iran und ihre Schergen mit in den Abgrund ziehen als auch nur einen Zentimeter nachzugeben. Die Alternative waere, Uran an Russland abzugeben. Niemand kann dann etwas sagen, schliesslich ist Russland Atom-Macht. Auf diese Weise koennte der Iran sogar Atomwaffen bekommen: russische Rakete stationiert in im Iran. Das ist nicht so toll wie eigene Atomwaffen zu besitzen, aber das ist sowieso ein unrealistisches Ziel gewesen.

    Einziges Problem: der Iran hat ueberhaupt kein Uran, und wollte nie Atomwaffen bauen, und hat radioaktives Material allenfalls in ihren Krankenhaeusern. :-)

    Aber wenn die USA was anderes behaupten, was soll der Iran schon machen?

    Porsche AG haelt 28% Bertrandt Aktien. Damit war Porsche vermutlich einer der Hauptkunden von Bertrandt. Seit es fuer Porsche rapide den Bach heruntergeht, geht es fuer Bertrandt erst recht runter. Da Porsche ja teilweise erheblich in Bertrandt investiert ist, haette ich angenommen, dass Bertrandt Projekte zugesteckt bekommt, Porsche also der sicherste Kunden fuer Bertrandt. Und Porsche lief immer gut; wenn nicht hohe Margen dann mittelgute Margen. Aber nun? Porsche scheint um seine Existenz-Berechtigung zu kaempfen. Ich halte es fuer uebertrieben, Porsche bleibt ein Prestige-Objekt egal ob Verbrennermotor oder Elektromotor. Aber nunja, im Zweifelsfalle ist Porsche das Hemd naeher als die Hose, und bevor man Porsche Mitarbeiter entlaesst, verlaengert man keine Vertraege mehr mit Bertrandt.

    Auch sonst sieht es in der Autobranche schlecht fuer zulieferer aus, der Markt schrumpft. Fuer eine Zeitarbeitsfirma wie Bertrandt es ist, mit ausgeliehenen Ingenieuren ueberwiegend an Autoproduzenten, da sieht die Zukunft schwarz aus.

    Bertrandt muesste etwas anderes finden. Roboter sind noch nicht so weit. Und EV-Cars? Das will die EU lieber von den Chinesen bekommen. Politik enttaeuscht, Schluesselindustrie "Automobil" wird vernichtet, mal gucken. Das ist nicht nur ein Bertrandt Problem, aber insbesondere fuer Bertrandt ist es ein Problem. AI-Disruption gibt vermutlich den Todes-stoss. Wenn es so bleibt, koennen bei Bertrandt die Lichter ausgehen. Takkt ist auch so eine Firma, die billig ist, aber an der Automobilindustry haengt.

    Keine Frage, da gibt es ein paar billige Unternehmen, aber das Risiko das sich hier nichts mehr erholt, das ist durchaus gegeben.

    Was mich angeht, ich kaufe derzeit keine Long-Positionen, mir ist der Weltmarkt durchschnittlich viel zu hoch bewertet. Gestern schon wieder ein historisches hoch beim Buffet-indikator auf Gurufocus gesichtet: 228%. Dot-com ATH war bei ca. 130%, man bezeichnete das als Blase. 2021 ATH war es 195%, man bezeichnete das als Blase. Mir ist das mit der Blase insofern egal, weil ich festgestellt habe, dass man mit Short auch Geld verdienen kann, mich eine Blase also nicht weiter stoert was die Rendite Erwartung angeht. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich nicht alleine auf der Welt lebe, und wenn uns die Truemer um die Ohren fliegen, wird das kein Spass werden, siehe meine vorherigen Beitrag.

    Bertrandt... schade drum: R.I.P.

    It's freaking me out...

    Zitat von Norbert

    Investors who wish to invest globally via the MSCI World Index, for example, currently invest over 73% in the USA


    Die USA hat ca. ein Gewicht von 70% (der MSCI bildet moeglicherweise nicht die komplette Welt ab), dann kommt noch hinzu, dass Indien und eine Menge anderer Laender in den developed Markets ebenfalls eine negative (= schlechte) Prognose haben. D.h. dass vermutlich 90% der Investierten Aktionaere enorme Verluste machen wird.

    Es kann fuer den Individuellen Investor eine Ausnahme geben, er kann ja in billigen Maerkten und/oder billigen Aktien unterwegs sein (norbert kommt auf 13% der Maerkte sind billig). Aber die ganze Welt als solches? Nein, da gibt es kein Entkommen. Irgendwer muss den schwarzen Peter im Depot haben.

    90% der Aktionaere werden empfindliche Verluste erleiden. Weil Aktien ja nur getauscht werden. Und was das fuer Folgen hat? Aktionaere sind vermutlich die Maechtigen in der Welt. Es trifft die Reichen - und sie haben Einfluss, und sie werden "Schuldige" finden. Ich weiss nicht wie und warum, aber wenn man sich anguckt wie saemtliche Laender aufruesten, bewegen wir uns direkt auf den perfekten Sturm zu: Boe(r)sen-Crash und ansch(l)iessende Geopolitische Spannungen die zum dritten Weltkrieg fuehren.

    Hoffentlich irre ich mich, und man nimmt Boersenverluste "gelassen" hin.

    Dem Weltweiten Tumult werde ich mich mit meiner Familie schwerlich entziehen koennen, aber was die Verluste angeht, so habe ich vorerst einen Weg gefunden: gute Rendite, unabhaengig vom Marktgeschehen. Es gibt also einen Exit. Jeder koennte ihn gehen, aber die meisten werden mir nicht folgen: Short-duration investments, oft mit Risiken und teilweise sogar erheblichen Risiken, aber jedenfalls mit sehr wenig Crash-Risiko (ganz eliminieren tun diese Investments es auch nicht).

    und warum sollte Putin das tun? Er kann es natuerlich an die USA verkaufen, wenn er welches uebrig hat.


    Trump ist sowieso der Gewinner, ich wuesste nicht wie er verlieren koennte. Eigentlich hat er laengst gewonnen. und der US-Boersenmarkt steht auf Rekordhoehe. Alles gut fuer ihn.

    Putin schlaegt vor dem Iran all sein angereichertes Uran abzunehmen, anstatt das Uran der USA zu geben. Dann hat der Iran kein Uran mehr und die USA keinen Grund mehr Iran zu bedrohen.

    Das koennte den Iranern den Umstaenden entsprechend gefallen, trauen sie doch den Russen eher als den Amerikanern.

    Russland kann dann offiziel dem Iran im Gegenzug Sicherheitsgarantien bieten. Klar macht sich der Iran dann abhaengig von China und Russland, aber was solls? Autark bleiben geht nicht, und die Beziehungen zu China und Russland sind gut. Wobei China nicht erwaehnt wird, aber vermutlich der Strippenzieher, der Puppet-master ist, Russland und Iran die Versallen Chinas, Europa & Australien die Versallen der USA.

    Das ist interessant, denn Dubai oder andere Steuer-Oasen haben immer den Nachteil, dass sie recht klein sind (Inseln/Halb-inseln) und es recht teuer wird wenn man dort 6 Monate wohnt aber 12 Monate lang Miete zahlt, sowohl in der Steueroase als auch in Deutschland (oder wo auch immer man steuerlich ansaessig ist). Untervermieten fuer 6 Monate ist schwierig, weil man ja auch gerade im Winter weg sein moechte, aber wenn man fuer 6 Monate vermietet bekommt, dann eher die 6 schoenen Monate (minus ein paar Tage) in Deutschland (wenn man die deutsche Wohnung selber benoetigt). Und umgekehrt: im Winter will man in die Tuerkei, den Sommer in Deutschland geniessen. In der Tuerkei ist mehr platz, man kommt guenstiger unter.

    Einzig: auch im Winter ist die Tuerkei nicht so warm. Klar, waermer als Deutschland, aber halt keine 28 Grad Celsius. Dafuer ist die Tuerkei schneller zu erreichen und gut zu erreichen mit verschiedenen economy Fliegern.

    Ich frage mich natuerlich, ob dann die Tuerkei auf die black-list oder grey-list kommt, so wie viele ehemalige kleine Steuer-Oasen, die wohl unter Druck gesetzt wurden. Die Tuerkei ist zu gross und stark als dass man ihr leicht beikommen kann.

    Aber bisher nur eine Ankuendigung von Erdogan - mal gucken wann es ernst wird. Derzeit, aus europaeischer sicht, ist vermutlich Zypern die beste Steueroase.

    Zitat von qed1973

    Liegt möglicherweise an den Verkäufen der Notenbanken in letzter Zeit

    (Türkei, angeblich Polen?, Russland)

    Jedem Verkaeufer steht auch ein Kaeufer gegenueber. Genauso gut koennte ich sagen, eine Aktie faellt moeglicherweise weil ich sie gekauft haben, und sie steigt, weil ich sie verkauft habe. (Zugegeben: Gefuehlt ist das immer so).

    Naturenergie Holding erscheint mir eine Solide gute Aktie zu sein. Herzlichen Glueckwunsch zum Kauf!

    Das sieht nach vielen Aspekten guenstig aus, und die Branche ist ganz klar zukunftsrelevant, und auch AI-Disruption resistent.

    Mich wundert dass man so etwas noch zu diesem Preis bekommt?


    Das einzige Haar in der Suppe (aber was ist schon perfekt?) ist: 2018 war der Gewinn deutlich niedriger. Die Gewinne sind entweder nicht ganz so stabil (aber immerhin immer positiv), und der Gewinn 2025 ist eine Rekord-Marge. Mein Ansatz ist, dass Margen immer um einen Mittelwert pendeln, als mal macht Naturenergie Holding mehr Gewinn, mal weniger. Daher eine Durchschnittsmarge. Die Gewinndurchschnittsmarge (das ist das, wo winter meinte ich kann die nicht vom ROE unterscheiden) hat eine Spanne zwischen 1% und 12%. Sagen wir im Mittel um die 6%.

    Auf der anderen Seite, man muss bei solchen Ueberlegungen auch bedenken was der Grund 2018 fuer eine Rekord-niedirige Marge war? Vielleicht, weil das Ding ja "holding" heisst, wurde es gedrueckt durch Buchwert-Verluste. Ich habe nicht weiter geprueft aus was Gewinn und aus was Verluste bestehen. der Umsatz ist gegenueber 2023 um 25% "eingebrochen", aber s kann sich ja einfach nur um einen Verkauf eines schlechtlaufenden Geschaeftteils handeln, den man erfolgreich los geworden ist und nun ist die Marge dauerhaft hoeher weil ungebremst? Dann ist eine Umsatzverlust eher zu begruessen, man ist die "Bremse" los geworden. Alles ungeprueft, ich spekuliere wild beim Blick auf die Zahlen.

    Aber egal was da im Detail los ist, 33 Franken bei zuletzt ausgewiesenem Gewinn von 5.29 Franken ist wirklich gut. Da kann der Gewinn auf 3.30 Franken einbrechen (da war der Gewinn 2022 und 2023) und es ist immer noch billig, wenn man bedenkt das das eine solides Geschaeft ist, hohe EK-quote, und eine Branche in der man gerne langfristig investiert sein moechte.

    Sollte der VDax auf 40 steigen und der Kurs mir bis dahin nicht davon gelaufen sein, so werde ich die auch kaufen. Bis dahin bei mir auf dem Wunschzettel. Denn Du weisst ja, meine Signatur steht immer noch, ich will Long vermeiden wegen schlechter Prognose der Aktienmaerkte. Aber das sind Gruende die rein gar nix mit Naturenergie Holding zu tun haben. Fuer eine so solide Aktie ist das wirklich ein Schnaeppchen.

    Was sagen die anderen dazu?

    Trends halten oft laenger als man das fuer moeglich haelt. Ich kann nicht sagen wieviel laenger. Statistiken zur relativen Staerke zeigen dass die 7-monats RS am staerkesten funktioniert. Ob ich das dann auf den allgemeinen Trend uebertragen darf? "Nein!" kann man mir entgegen schrein, und mir ist die schwaeche meines Vergleichs durchaus bewusst. Trotzdem, mangels besserem ist das meine Arbeitshypothese. Iran hat angefangen Anfang Maerz, bis September laufen die Menschen den Oilern hinterher, und das schon ein bisschen unabhaengig vom Oelpreis. Einfach nur: wenn Aktien steigen, dann steigen sie.

    "The trend is your friend". Natuerlich kann der Oelpreis den Trend auch stoeren, aber nicht so sehr wie ihr das glaubt. Zu sehr wuerde ich den Oelpreis nicht gewichten bei der Kauf-Entscheidung von Oilern.

    (Was jedoch mich angeht: ich bleibe meinen Short-investments treu. Sie laufen phantastisch gut, und keiner macht mit, guckt sich nicht mal um, und solange das so ist, verdiene ich praechtig. Es ist einfach so, dass sowohl long als auch short komischerweise gut ist, zur Zeit).

    Danke, woodpecker !

    Ein Beweis kann man darin sehen wie es sich bei Covid verhalten hatte. Das Covid-Crash tief war im Maerz 2020, und auch wenn alle danach noch Angst davor hatten, und der Lock-down sogar laenger anhielt als zunaechst gehofft (es blieb nicht bei 2-3 Wochen sondern wurden 7 oder so?) - die Kurse erholten sich, die Vola nahm ab. Covid war noch immer ein Thema als die Kurse laengst ueber dem relativem Allzeit-hoch vor Covid war (sagen wir mal ende 2019, da wusste der Markt noch nix von Covid).

    So kann man zwar zu Iran noch dies und das lesen, aber der "Schreck" laesst nach, und wenn da noch eine Unsicherheit besteht, dann umso besser fuer alle die investiert sind. Somit sehe ich keinen Trigger, nicht einmal ein "vielleicht", sondern einen robusten aufwaertstrend. Das haelt fast schon "garantiert" die naechsten wochen. Eine Garantie gibt es natuerlich nie, alles moegliche kann neu aufpoppen, aber derzeit sind wir einfach nur in einem anti-crash, einem Melt-up, der noch nicht vorbei ist.

    Festhalten, es geht nach oben! Auch jetzt noch. Wie lange? Keine Ahnung, momentan sieht es aber so aus, dass einige leute noch von Covid dem Iran und dem Oel sprechen. Ganz weg ist das nicht, und entsprechend erleben wir an der Boerse "2021 reloaded". Vermute ich.

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    Die Wirtschaft steckt 100 USD weg, es kam nicht zum Wirtschaftkollaps, keine GFC und kein 1929.

    20% Oel fehlt der Weltwirtschaft offenbar auch nicht, da kann man mir kein Baby in den Bauch reden. Ich orientiere mich einfach am Oelpreis, und der sagt mir: "Joe, alles halb so wild".


    Was das Gesamt-Bild angeht, der Iran-Krieg-Zirkus ist uninteressant geworden, ich sehe keinen Trigger, Die befuerchtete AI-Disruption ist auch nicht passiert. Zugegeben, die habe ich geglaubt, und es faellt mir auch jetzt noch schwer anzuerkennen, dass da nichts passiert ist und wohl auch nicht mehr passieren wird, weil es sonst laengst haette passieren sollen.

    Ich vermute man kann weiter long gehen, die naechsten Wochen und Monate.

    Ich koennte Long gehen. Ich glaube damit kann man gut fahren.

    Wir haben bald "Sell in May and go away" und Norberts Laender-Liste zeigt, dass die Prognose fuer fast alles schlecht ist.

    Ich bin stark investiert, aber nicht in Long sondern in short-duration-Investments. Das ist eine ernst zu nehmende Alternative, und schade das ich die nicht schon frueher entdeckt hatte. Beispielsweise habe ich kuerzlich etwas gekauft, dass mir in nur 2-3 Wochen bereits 1.2% Gewinn bringen wird. Aufs Jahr hoch-gerechnet ist das vielleicht 20% p.a. - vorrausgesetzt es geht nie etwas schief. Ein Freund von mir nannte es Penny picking vor der Dampfwalze. Meist geht es gut, aber wenn es nicht gut geht ist der Verlust gleich mal 20% oder 30%. Bis jetzt ist mir eine "Dampfwalze" noch nicht passiert - doch das wird es bestimmt noch, ich fordere mein Schicksal offenbar heraus? Diese Art zu investieren hat seine eigenen Risiken, aber jedenfalls habe ich kein Crash-Risiko. (wobei ich glaube dass die boersen derzeit nicht in Gefahr sind).