Posts by woodpecker

    Es wird immer spannender.

    Soeben dieses Paper hier gefunden.


    Quote

    Highlights

    • •Stocks in 21 advanced markets show significant return seasonality but stocks in 21 emerging markets do not.
    • •Exploiting return seasonality is economically meaningful in advanced markets but not in emerging markets.
    • •Statistical, rational and behavioral reasons, including regression bias, size, risk premiums and January effect, all can partly explain this difference in seasonality between advanced and emerging markets.

    https://www.sciencedirect.com/…abs/pii/S092753981830077X


    Voila, hier kommen wir einer Erklärung näher.


    Falls das so stimmt, und falls man unbedingt optimieren möchte, dann wäre also


    "Sell ADVANCED markets in May and don't go away, but reinvest in EMERGING markets over the summer"


    angesagt.

    Eventuell sollte man auch die Dividendenausschüttungen mit einbeziehen, denn in DE werden die meisten Dividenden in Q2 ausgeschüttet, somit könnte der reine Kursabschlag zu Q3 passen.

    Jein.


    Wie du sagst, die Ausschüttungen sind in Q2, somit auch der Abschlag und somit müsste das Q2 runterziehen, nicht Q3.


    Wobei das sowohl auf den DAX als auch auf mein Depot nicht zutrift.

    Der DAX ist ein Performance Index und enthält Dividenden. Und bei mir ist es so dass ich Dividendenzuflüsse immer sehr schnell wieder reinvestiere. Ich halte es (und die Daten zeigen: zurecht!) nicht lange aus mit Cash auf dem Konto.



    Dass die Saisonalität bei dir, witch, soviel anders ist, ist interessant.


    Vielleicht liegt das wirklich am Segment.

    Mein Betrachtungszeitraum beginnt ja erst 2010, also zu dem Zeitpunkt wo ich zunehmen international investierte.

    Davor war ich wie du v.a. in deutschen small caps. Vielleicht müsste ich diese Zeitraum auch noch mal auswerten, nur leider war damals meine Datenerfassung noch mehr als miserabel.

    Ich kann mir im Gegensatz zu woodpecker vorstellen - ich weiß es aber nicht, bin Laie in der Hinsicht! -, daß das Thema KI noch unterschätzt wird an den Märkten. Das heißt sowohl, daß die eigentliche Übertreibung nach oben bei KI-Aktien erst noch bevorsteht, daß wir sozusagen erst im Jahr 1997 sind, wenn man es mit dem Internetboom vergleicht, aber auch und für uns bedeutender, was die Auswirkung auf die Wirtschaft und die Märkte im allgemeinen angeht. In der Hinsicht ist m.W. nichts eingepreist, außer bei Teleperformance. Und ich würde das Szenario als nicht unwahrscheinlich einschätzen, keine Ahnung, irgendwo in der Mitte um 50%, jedenfalls nicht bei << 5%.

    Mei, auch das kann sein, wir haben ja alle keine Glaskugel.


    Was in jedem Fall klar ist: Momentan herrscht Goldgräberstimmung und es wird investiert und Serverfarmen gebaut als gäbe es kein Morgen mehr.


    Ob die dann Gold finden wird sich zeigen.


    Insofern scheint mir witchdream s Variante am sichersten falls man investieren möchte: Die Schaufelhersteller profitieren unabhängig vom Outcome.


    Einer davon ist übrigens Siemens Energy. OK, die haben zwar das lästige Windräder Legacy Geschäft an der Backe (LOL, also genau das wegen dem sie vor wenigen Jahren noch gefeiert wurden, auch von mir - wie sich die Zeiten doch ändern!).

    Aber momentan besteht die Fantasie bei SE neben ollen Gasturbinen im Gridgeschäft, hier sehen sie in DE enormes Potential weil das Netz fit gemacht werden muss für die erneuerbare Energie, aber spezifisch eben auch in den USA wo das Hauptthema tatsächlich Serverfarmen zu sein scheint.


    Bin selber an Bord, aber mittlerweile sind die derart gelaufen dass sich ein Einstieg wohl nicht mehr aufdrängt.


    Was gäbe es sonst noch?

    Olle, unsexy Versorger mit ollen, unsexy, aber grundlastfähigen fossilen Kraftwerken im Besitz?

    Könnte doch gut sein, weil kann mir nicht vorstellen dass man eine KI-Farm mit unzuverlässigem Solar- und Windstom betreiben will?

    Außerdem dürfte dieser enorme, ursprünglich nicht wirklich erwartete Zusatzstrombedarf die Strompreise, Netzentgelte etc treiben.

    Du hast natürlich Recht, es gibt erhebliche Saisonalität in meinem Depot!


    Nur ist dieses, im Gegensatz zum DAX, siehe unten, jederzeit deutlich über der Nulllinie.


    Die Ursache kann sein:


    (a) Meine Auswahl an Aktien mit oft "komischen" Märkten (gilt Saisonalität weltweit und in alles Segmenten? Gibt er hierzu Untersuchungen?)


    oder


    (b) mein persönliches Alpha


    oder, wahrscheinlich, eine Mischung aus beidem.


    Spannende Übung jedenfalls.


    Da vermutlich / hoffentlich die meisten hier ein positives Alpha generieren sollte man jedenfalls weder vorschnell Strategien implementieren die im Q2 verkaufen und Ende Q3 zurückkaufen oder Cash das in Q1 anfällt zurückhalten.


    Wenn das Muster irgendwie ähnlich ist wie bei mir, dann ist jederzeit All-In die Devise!


    Saisonalität versuchen auszunutzen würde ich erst wenn eine persönliche Quartalsperformance dauerhaft (deutlich?) unter Null ist, weil es gilt ja Kosten, Spread, Steuer auf realisierte Gewinne und Aufwand zu beachten.

    Und selbst dann wäre die eigentlich spannendere Frage warum das eigene Depot so saisonal agiert, oder ob man nicht das persönliche Alpha noch steigern könnte 8o


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    Eine weitere spannende Beobachtung ist, dass meine gesamte Outperformance ausgerechnet im Crashquartal Q3 generiert wird!

    Mein Depot performed also immer dann besondes gut out wenn der Gesamtmarkt sinkt - eine Bestätigung für das Gefühl dass ich schon lange habe, und dass mich immer fast freuen läßt wenn der Gesamtmarkt mal taumelt, wohlwissend das eigene Depot läuft dann oft zumindest relativ gesehen besonders gut.


    4% Unterschied in Q3, jedes Jahr, das ist schon ein Wort.

    Das kann eigentlich nur an der Aktienauswahl liegen, weil warum sollte mein persönliches Alpha sich verändern über die Quartale?


    Man kann also sagen:


    Mein Alpha rührt daher dass ich offenbar Aktien auswähle, die grade im Q3 deutlich besser als der Gesamtmarkt performen, während sie in den anderen Quartalen nur in line oder in Q4 sogar schlechter als der Markt laufen.


    Wirklich sehr, sehr interessant. Wie kann das sein?

    Da muss ich nochmal weiter drüber nachdenken.


    wp

    Habe meinen Portfolioverlauf nun also auf Saisonalität hin untersucht.


    Das war recht einfach, weil ich quartalsmäßig tracke.

    Allerdings entsprechen halt auch nur die Auswertung nach Quartalen, somit nicht präzise 15.Mai - 15.Sept. ablesbar.

    Aber wenn es starke Saisonalität gäbe, müsste man die Sommer-Underperformance wohl auch in der Quartalsauswertung sehen.


    Tun man in meinem Fall nicht.


    Wenn überhaupt etwas auffällig ist, dann der deutliche Ausreißer nach oben im Mittelwert der Q4s.

    Ich könnte also überlegen zu Beginn von Q4 immer voll in den Wertpapierkredit zu gehen ;-).

    Naja, eher als Scherz gemeint, für mich ist das Takeaway:

    Ich kann getrost beim Dauer-All-In bleiben, auch die schlechteste mittlere Quartalsperformance von 1,6% im Q2 werde ich kaum mit Bonds schlagen können. Vom Aufwand ganz zu schweigen.


    Durchschnittliche Performance der letzten 15 Jahre pro Quartal:


    Q1 +2,2%

    Q2 +1,6%

    Q3 +2,5%

    Q4 +3,9%


    ps. Ganz präszise ist das alles nicht, da es auch phyisches Gold und Cash beinhalten (Cash aber praktisch immer unter 5% Anteil bei mir), sowie Wertpapierkredite (auch immer unter 5% Anteil). Reicht aber für meine Zwecke.


    wp

    Über 8% Dividende mit einem defensiven Geschäftsmodell klingt nicht schlecht, und sie zahlten ja relativ konstant, jedoch hält der finnische Staat 51% der Aktien. Genau das sehen ja manche kritisch.

    Guter Punkt.

    Ist der finnische Staat denn in "Aktivistenverdacht"? Also wie (aktuell) der deutsche, oder der brasilianische?

    Ich weiß wenig über die Politik dort, aber zumindest bzgl Atomkraft sind sie deutlich vernünftiger und wollen, zusammen mit Schweden, deutlich ausbauen.

    Diesbezüglich mag Staatsbacking sogar hilfreich sein?

    Aber dann müßte man solche Firmen komplett verstaatlichen, dann kann man damit machen, was man will.

    Ja, das wäre konsequenter.


    Aber du vergisst dass es billiger ist nur die Mehrheit zu kaufen - und dass es genug Dödel gibt die man mit ESG-Propaganda (also "kauft ESG Kram Leute, weil dann tut ihr Gutes, und außerdem bringt das Überrendite!") sogar weiterhin locken kann ihr Geld neben dem Staat in solche Läden zu investieren.


    Ich wurde neulich im Bekanntenkreis gebeten ein Erbendepot begutachten.

    Ratet mal.

    Alles voll mit hochgebührigen ESG-Funds von der Spaßkasse. Die samt und sonders underperformed hatten natürlich.

    Ich habs in Ruhe erleutert was das jährlich kostet und dass imho ein ETF auf den MSCI - oder worauf auch immer - besser wäre, aber die Erben sind dann doch dabei geblieben.

    Nun mei, deren Geld, alles gut.

    Jedenfalls, die Erbtante hätte auch in nen Berliner Semi-Staatsbetrieb investiert wenn der Sparkassenberater das empfohlen hätte, jede Wette.

    Edith: die neue CEO hat schon mal das richtige Geschlecht.

    Die wichtige Frage ist: Hat sie auch die richtige sexuelle Orientierung?!?!


    Falls nicht, und sie - Gott bewahre! - nur eine langweilige nicht vollschwarze CIS-Frau ist, dann ist der nächste Wechsel schon abzusehen. Bis endlich was richtig schön Buntes an der Spitze sitzt - denn nur dann wird alles gut ;-)


    Aber im Ernst: Bislang fuhr man bei Petrobras nicht schlecht möglichst wenig rumzuinterpretieren und einfach zu warten und Divis zu kassieren.

    Dieses ganze Gehampel ist ja dort nix Neues und kann theoretisch jederzeit auch in die andere Richtung wieder gehen.

    Bin nicht up to date politisch in Brasilien, aber falls der Lula mal schwankt würde der Markt das weit vor einer etwaigen Neuwahl honorieren.

    Nochmal Fortum.


    Stehen weiterhin etwa auf dem Kurs von letzten Sommer (=letzer Eintrag).

    Aber mittlerweile chartmäßig gut stabilisiert, und alles was an Unklarheiten durch die Bilanzbereinigung (Uniper Verkauf und Russland Abschreibung) reinkam dürfte mittlerweile bekannt sein?

    Rating zB steigt bereits, jetzt BBB+.


    Kennzahlen lt Simply Wallstreet:

    KGV 8,6

    KUV 1,9

    KBV 1,5

    Enterprise Value / EBITDA 7,8

    Divi 8,3%


    RS3mon positiv, RS6mon noch leicht negativ.


    Tool sieht ca. 70% Potential ausgehend vom heutigen Kurs, 14,00 EUR.


    Als Plus sehe ich dass sie strommäßig den Sweetspot besetzen:
    CO2 frei, aber viel Grundlastfähige Produktion wegen Hydro und Offenheit ggü Nuklear.

    Zudem gefällt mir die Divi-Politik: bis 90% Payout in Jahren mit niedrigen Investments, aber mind 60% auch in Jahren mit hohen Invests.

    Denn das könnte ein "Risiko" sein, dass viel CF benötigt wird für den geplanten Ausbau der Atomkraft in den nordischen Ländern, hier will Fortum nämlich vorne mit dabei sein.

    Andererseits auch eine Chance, denn sie wollen explizit den Export in den deutschen Markt stärken. Und dieser wird künftig immer tiefer in die Tasche greifen (müssen) um Spitzenlasten zu kaufen. Wenn diese auch noch "grün" aus Hydro kommen dürfte das ein no-brainer sein. Während halt Fortum den "bösen" Atomstrom einfach an die eigenen Bevölkerung verkauft die hier keine Scheuklappen hat.

    Aber gut, das ist alles Zukunftsmusik, wer weiß schon wie die Welt in 10 Jahren aussieht.



    Alles in allem ein klassisch defensiver Versorger-Divi-Play der wohl recht robust gegen Konjunkturschwankungen sein dürfte?


    Meinungen?

    Das dürfte eine Wette darauf sein, daß AGI (absehbar) nicht kommt oder sogar, daß der Fortschritt in der KI nicht so hoch ausfällt, wie allgemein befürchtet. Na, woodpecker ?

    Jep, die These halte ich nach wie vor aufrecht dass AI (mal wieder) nicht halten wird was es verspricht.


    Muss mir die Aktie wohl mal ansehen.

    Leider grade ziemlich volle Kaufliste, bis ich dazu komme ist sie vermutlich weggerannt....

    Ein bemerkenswerter grausamer Tag für Autoaktien:

    Du meinst für deutsche / europäische Autoaktien.


    Meine BYD sind schon satt im Plus seit dem Kauf neulich.

    RS6mon ggü DAX allerdings immer noch negativ, also auch möglich dass nur ein Strohfeuer.

    BAIC hat auch angefangen zu laufen, vielleicht bemerkt der Markt langsam dass das "Problem" der deutschen Autobauer die Stärke der chinesischen ist.


    Ansonsten bin ich bei dir, witch, kann auch gute Kaufgelegenheit voraus bedeuten. Die Deutschen sind ja immer gerne etwas extrem (also entweder naiv euphorisch, oder, aktuell eher, total apokalyptisch). So gesehen ist der DAX eigentlich ne gute Spielwiese für Antizykliker. Zumindest für BMW bin ich absolut zuversichtlich dass sie ihren Weg finden werden, wie schon so oft.


    Stellantis ist natürlich bitter der Einbruch. Angeblich ja temporär wegen neuer Modelle. Hoffen wir mal das stimmt.

    Weißt du zufällig, wo die Mess-Station genau steht? Ich tippe ja - wie oben geschrieben - auf die Ampel-Kreuzung zur Nymphenburger Straße (wo der Ring in den Tunnel abtaucht, aber oben für die Abbieger die Ampeln stehen). Die Brücken-Kreuzungen an der Arnulf-Straße oder an der Dachauer Straße kann ich mir weniger vorstellen.

    Ja, guckst du hier:


    https://www.lfu.bayern.de/luft…chen_landshuter_allee.pdf


    Müsstest du mal auf der Karte schauen, Koordinaten sind angegeben.

    Kreuzung ist da jedenfalls nicht, aber auch nicht grade Luftzugverdächtig (Wind aus West hinter Häuserriegel)

    Das war mir noch gar nicht bewusst.


    Dann schrumpt der Kuchen fuer Zulierer hier auch noch. (er schrumpft langfristig, weil EV weniger kompliziert als Verbrenner sind (=haben mehr Teile).)

    Ich denke das Auto wird (und soll) wieder eine Art Luxusgut werden das nur noch der Oberschicht zugänglich ist. Die können die ganzen Zusatzkosten der Politik bezahlen, während die untere Mittelschicht und Unterschicht sich damit immer schwerer tun wird.

    Beim Eigenheim das selbe. Bei Flugreisen auch.


    Interessanterweise sind ja viele Grünenwähler die ich so kenne oft ökonomisch eher nicht so gut situiert. Das war früher mal anders, aber ich glaube bei den gehobenen Angestellten haben die Grünen ordentlich Federn lassen müssen.


    Naja, somit sind es oft Grünenwähler die in Zukunft, wenn sie aus dem ideologischen Traum wieder aufwachen, merken werden: Öh, es bin ja ICH der primär von dieser Gängelung getroffen wurde und nun kein Auto, kein Haus und keine Reisen mehr hat!"


    Das wird dann ein lustiges Erwachen.


    Tatsache ist jedenfalls, nicht nur gebrauchte, sondern auch neue E-Autos will derzeit einfach keiner. Die Verkaufszahl und der Anteil an den Neuzulassungen stagnieren nicht nur, sie schrumpfen!

    https://de.statista.com/statis…ktroautos-in-deutschland/

    https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/

    In Deutschland.

    Und vermutlich einfach weil sie zu teuer sind und man den Markt nicht machen lässt.


    Würde man ihn machen lassen würde BYD &Co im richtig dicken Stil mit ihren Autos hier reindrängen. Und die sind so billig, da würden es sich sicher mehr Leute überlegen.

    Schau mal zu Zulassungen in China, da ist durchaus abzusehen dass das Verbrennerzeitalter zu Ende geht. Kollege war neulich in Shanghai, er sagte Verbrenner sind dort in der Stadt so selten wie E-Autos bei uns.


    ps. BYD klettert wieder, schaut vom Chart nicht schlecht aus, von den Kennzahlen eh. Kann man sich mal ansehen.

    Was die Zone 30 am mittleren Ring in Muenchen betrifft: Ich habe den Eindruck, die deutschen Politiker werden von deutschen gewaehlt, denen es zu gut geht. Ob man den Standort Deutschland noch kaputt kriegt? Bestimmt!

    (und was der Sinn von Tempo 30 soll: Reduzierung der Emissionen. Doch wird das ueberhaupt damit erreicht? Verbrauchen Autos im zweiten Gang auf 100 km weniger als im dritten Gang, selbst dann wenn es nur tempo 30 vs 50 ist? Das ganze kann zu mehr Stau und hoeherer Emission fuehren. Mir erscheint, das ist eine ideologische Massnahmen, keine die von empfehlenden wissenschaftlichen Studien begleitet wird.)

    Wie gesagt, ich glaube nicht dass irgendwer ernsthaft glaubt dass das Tempo 30 dort was bringt.

    Es gab sogar eine Studie vom Umweltreferat München die das wiederlegte.


    Es hat in diesem Fall auch nicht Grün gewollt, sondern Grün hat dagegen gestimmt!


    Weil es im Kern um etwas anderes ging:


    Der Grenzwert wird an dieser Station seit Jahren (und auch jetzt wieder knapp) nicht eingehalten, offenbar tatsächlich weil man die Messstation (absichtlich oder durch Pech?) extrem ungünstig aufgestellt hat vor Jahrzehnten und sie jetzt nicht mehr verschoben werden darf.

    Nun drohen also im Jahrestakt heftige Strafen per Gerichtsurteil. Und im Jahrestakt muss die Stadt was tun um Aufschub zu erlangen.

    Erst (vor vielen Jahren schon) hat man dort das Tempo von 60 auf 50 gesenkt.

    Dann eine Busspur eingeführt.

    Dann die "Umweltzone" eingeführt (Grüner Aufkleber).

    Dann im Stadtgebiet inkl mittlerer Ring Euro4 Diesel verboten. Immer bekam man vom Gericht somit ein weitere Jahr um mal zu schauen.


    Und dieses Jahr stand zur Wahl:

    Ausweitung des Fahrverbots auf Euro5 Diesel.

    Oder halt Tempo 30 in diesem Teilstück des mittleren Rings.


    Grün war natürlich für das Verbot.


    Es waren dann SPD und CSU die von den beiden Varianten die letztlich verträglichere erwirkten.

    So entstand auch die lustige Situation dass der ADAC(!) die Einführung des Tempo 30 begrüßt hat (um das Fahrverbot zu vermeiden).


    Naja, nun wird noch rumgeklagt ob das alles so überhaupt geht. Wenn es kommt wird das schon zu erheblichen Zusatzchaos auf dem Ring führen, der eh schon total dicht ist.


    Ich selber bin bissl hin- und hergerissen.

    Einerseits finde ich schon gut dass bei den Emissionen Druck gemacht wird.

    Ja, die Diesel stinken. Öhem, fiel mir früher nicht so auf als ich einen fuhr, gebe ich zu ;-)

    Und Emissionen reduzieren ist an sich schon gut und ok.


    Aber man kann es halt übertreiben. Und vorallem es sollte nicht zu einer Brechstange werden um Autohass auszuleben. Oder um einfache Leute zu schikanieren die einfach nur zur Arbeit müssen (und durch die unsäglich miese SBahn in München eben auch schlecht bedient werden). Oder eben um schwachsinnie Schildbürgerregelungen einzuführen.

    klingt mich nach: das kommt nie. Zumindest nicht zu meinen Lebzeiten. Genauso wie die Berichte über erfolgreiche Hochtemperatur Supraleitung oder Materialien, die sich für billige Batterien mit großer Stromdichte eignen ..... im Labor. Selbst das Thema Wasserstoffauto gibt es schon seit über 30 Jahren. Ich würde mir ja eine Erfolg dieser ganzen Techniken im großen Maßstab wünschen.

    woodpecker du hast also sehr viel Zeit bis Schnell Brüter einen Impact auf deine KAZ haben.

    Das war was ich zu hören hoffte.

    KAP (das ist der korrekte Ticker) hat qua Divi im Depot sich bereits selber verdient, und qua Kursanstieg noch mal 2x selber verdient on top.

    Wenn der Kurs sich nur hält und die ihre 7% weiter ausschütten, und der Uranpreis grob bleibt wo er ist, bin ich da völlig happy.

    Und danach sieht es aus würde ich sagen...bzw das ist der sehr konservative Schätzer, da kann auch deutlich mehr gehen die nächsten Jahre.

    Außer natürlich "der" Russe und sein Freund Unkle Sam entscheiden sich die nächsten Spielchen in Kasachstan auszutragen.


    "Internation Superpower- Tauziehen, in the past admired in Syria, currently hosted by Ukraine, next time to come to beautiful Kasachstan or Taiwan" oder so ähnlich.


    Das ist weiterhin mit Abstand das Hauptrisiko für die Aktie.


    Könnte man sagen, ok, aber was ist mit der Korruption? Würde ich sagen die "normale" Korruption ist bereits eingepreist, natürlich saugen diverse Oligarchen nach Kräften, aber das ist mehr oder minder "stabil" solange sich nix von außen ändert, und ist abgedeckt durch die enorm niedrige Bewertung im Vergleich zu den Peers.


    Also weiter long.

    Vergesst nicht, dass der Materialnachschub auch durch Schnelle Brüter erledigt werden kann. Die rechnen sich momentan noch nicht besonders, werden aber bei steigenden Uranpreisen irgendwann rentabel. Soll heißen: Der Uran-Preis wird nicht ins Unendliche explodieren.


    edit: https://nukeklaus.net/status-u…rannten-kernbrennstoffen/

    Wie lange dauert es hier signifikant (also mehr als der Bedarf wächst und Angebot - Russland - wegfällt) Kapazität online zu bringen? (erstgemeinte Frage)


    Einsteweilen sind die 7% doch super! Das trotz der Probleme, und bezogen auf den stark gestiegenen Kurs von KAP - deutlich über meiner Erwartung.

    ...Und nicht unerheblich für meinen Cashflow, weil KAP weiterhin einer der dicksten Brocken im Depot.:)

    Apropos ideologische Verbohrtheit:

    https://www.merkur.de/lokales/…tleren-ring-93030609.html

    Tempo 30 auf einer Stadtautobahn! Kann man sich nicht ausdenken...

    Haha, haben die das also echt beschlossen.

    Hätte ich ja nicht gedacht...weil das ist derart absurd...und wird auch reichlich Wähler verärgern. Aber gut, das beides ist ja heute kein Hinderungsgrund mehr für die Politiker ^^


    Ich bin gespannt ob das die erhoffe Wirkung hat. Kann ich mir nicht vorstellen, vermutlich steigen die Werte durch ab jetzt Dauerstau, Stop and Go, untertouriges Fahren sogar noch.


    Allerdings geht es glaube ich auch nicht darum dass jemand denke die Maßnahmen bringen was. Sondern es geht drum Zeit zu gewinnen. Über die Jahre wird die Flotte immer sauberer, weil immer mehr der ältere Stinker durch Neue ausgetauscht werden - somit werden die Messwerte auch an Stationen ohne Maßnahmen über die Jahre langsam besser.

    Und an der Landsberger Allee hat man jetzt erstmal wieder ein Jahr Zeit gewonnen.

    Schoeller Bleckmann habe ich mir heute mal angesehen und ins Tool getan.

    Einfach weil der Name so richtig hardcore unsexy und vorgestrig klingt "Oilfield Equimpent Aktiengesellschaft", Lol.

    Kommen aber lange nicht so gut weg wie Porr oder MOL.


    Ganz interessant könnte noch Wienerberger sein, obwohl die auf deiner Liste nicht auftauchen.


    Und OMV ggf?!