Posts by woodpecker

    Dem stimme ich zu.


    So gesehen vermutlich sogar eine recht gesunde Sorte Korrektur.

    Die Investoren lieben es schließlich, wenn sich ein "Grund" für den Rückgang findet.

    Wenn nicht, werden sie skeptisch und erst recht panisch.


    Hab mich daher entschlossen auch passiv abzuwarten.

    Außer vll ein paar Lufthansa einsammeln sollten die noch weiter runter kommen.


    wp

    wird m.E. so laufen wie bei den Busunternehmen anno dazumal.

    Am Ende wird in der Fläche genau einer überbleiben und ein Großteil der rumstehenden Roller wird wieder aus dem Stadtbild verschwinden.


    Schätze die Preise werden sich dann in einer Region einpendeln in die sie auch gehören: Akzeptabel zur Nutzung als gelegentliches Spaßgerät oder für Touris, aber unökonomisch für den regelmäßigen Einsatz.

    Das Corona-Thema ist nun definitiv im Mainstream angekommen.

    Es ist zu erwarten dass das in den nächsten Tagen/Wochen erheblichen Einfluss auf die Märkte haben wird.


    Was für Folgen sind eurer Meinung nach denkbar?


    M.E.:


    - Dass Flugaktien verprügelt werden werden ist ein No-Brainer. Hier könnte es - wenn die Nacht am dunkelsten ist - zu guten Kaufgelegenheiten kommen


    - Pharma könnte (ggf recht unfundiert) hochgehen. Find ich aber schwierig, da dass doch auf argen Gezocke raus läuft


    - Öl und Schiffe runter wurde genannt


    - Gold hoch scheint mir auch wahrscheinlich


    - Konsum? Agrar? Autos etc? Energie? Gesamtmarkt? Find ich schwierig.
    Kann mit aber gut vorstellen dass der Virus den "Grund" für die eh überfällige Korrektur liefert.
    Aber deswegen unfundiert verkaufen...hm, tendiere zu Nein, bei meinem nachweislich schlechten Gespür für Markettiming


    Wie seht ihr das?

    Bei dem Thema, ob man Wasserstoff unbedingt aus fossilen Brennstoffen herstellen muss, tendiere ich persönlich aufgrund fehlender Nachhaltigkeit deutlich zu nein. Trotzdem die Vorteile, die man sehen könnte:

    • Bei der Umwandlung von Erdgas nach Wasserstoff - so wie Gazprom und andere das wohl vor haben - entsteht kein CO2 sondern fester Kohlenstoff, der wenig Auswirkungen auf die Umwelt aufweist solange man damit nichts anstellt..



    Wie hat man sich das vorzustellen?

    Fällt der Kohlenstoff da als Feststoff an und es wird quasi eine Halde davon aufgehäuft neben der Raffinerie?

    Könnte man verbuddeln, und in 1.000.000 Jahren graben dass dann unsere Nachfahren aus als Kohleflötz ;-)


    Das klingt auf Dauer in der Tat wenig sinnvoll.

    Es könnte aber Sinn machen, um die H2-Wirtschaft schnell auf ein ordentliches Volumen zu bringen, solange H2 aus Erneuerbaren noch nicht im ganz großen Stil produziert wird.

    Wobei für mich nach wie vor der Transport offen ist. Ich meine mich zu erinnern dass ein Problem mit H2 die kleine Molekülgröße ist, so dass es beim Transport schnell entweicht / verloren geht. Kann man da Gaspipelines überhaupt für verwenden? Oder kann man die aufrüsten?


    Eine Wasserstofferzeugung aus Klärschlamm würde ich eher als umwelttechnisches Nullsummenspiel zwischen heutiger alleiniger Verbrennung und zwischen Wasserstoffextraktion vor einer Verbrennung sehen.

    Wird denn das H2 heute bereits bei der Verbrennung verstromt? Oder einfach nur abgefackelt, bzw. entweicht ungenutzt?

    Letztere schien mir zumindest bei einer Kläranlagenbesichtigung der Fall zu sein die ich mal gemacht habe...aber vielleicht täusche ich mich auch.

    Persönlich halte ich Forschung zu diesen Themen für spannend, vermute jedoch, eine wirtschaftliche Anwendung der Wasserstofferzeugung läuft entweder auf die Nutzung von Wind und Sonne oder die nicht nachhaltige Nutzung fossiler Ressourcen hinaus. Mit Sonne und Wind bin ich gerne einverstanden.

    Hierfür spräche dass die Kosten zur Stromherstellung durch Wind und Solar konstant fallen und (weltweit gesehen, zB auf Wüstenflächen) praktisch unbegrenzt Kapazität bereit gestellt werden kann.


    Im Gegensatz zum damals gescheiterten Deserttec-Ansatz könnte man die H2-Herstellung dezentraler organisieren, es könnte sich ähnlich dem Öl heute ein echter Weltmarkt dafür bilden mit allen Vorteilen die ein Markt ggü. der doch rigiden Struktur bei zB Desertec hat. Und das Speicherproblem wäre gelöst.


    Für mich ist noch die Frage wie effizient eben die Speicherung / Transport gelingt, wie es um die Sicherheit steht etc.

    Von diesen Feststoffspeichern hört man immer wieder mal was, scheint mir aber noch keineswegs spruchreif zu sein dass das wirklich praktisch und wirtschaftlich funktioniert?


    Wie auch immer.

    Wenn ich zB die Saudis wäre, dann würde ich da richtig Kohle reinbuttern.

    Um mit etwas Glück später mal meine Ölexporte durch H2 Exporte zu ersetzen.

    Das wäre m.E. klüger als die 100ste Kopie von Dubai in den Sand zu knallen in der Hoffnung auf Touristen.

    Ich kann das technisch nicht beurteilen.

    Gehe davon aus dass das auf absehbare Zeit erstmal eine Nische ist, bzw. ein Marketing-Ding.

    Aber dennoch interessant was alles möglich ist / wäre:


    Quote

    Gazprom entwickelt CO2-freies Produktionsverfahren für Wasserstoff

    https://www.welt.de/wirtschaft…Produktionsverfahren.html


    Meinung der technisch versierten Foristen dazu würde mich interessieren.

    Im Gegensatz zu Tabak kann ich aber mit Öl-Investments gut leben, denn wie ich zu Kritikern immer sage, "wer tankt schafft die Nachfrage", nicht wer investiert.

    Hi buccaneer ,


    ich denke wir verstehen uns gut genug dass du es nicht falsch verstehst.

    Aber ich dachte ich greife diesen Punkt mal auf da du es nun selber angesprochen hast und das ein Thema ist über das auch ich in letzter Zeit vermehrt nachgedacht habe (ein Luxusproblem quasi, vermutlich bedingt durch weniger Rendite-"Zwang" nach Jahren guter Aktiengewinne).


    Das Argument mit der Nachfrage ist bekannt, und naja, sagen wir mal halb richtig. Egal, das ist garnicht mein Punkt.

    M.E. kommt nämlich noch eine Schwierigkeit hinzu wenn man "ethisch" investieren will:


    Und das ist der Zielkonflikt.


    Als Shell-Aktionär musste ich bis vor einigen Monaten letztlich hoffen dass der Öldurst der Menschheit steigt, ich musste eigentlich auch hoffen dass Trump & Konsorten sich durchsetzen und Massnahmen zur Reduktion des Öl-Verbrauch auf die lange Bank geschoben werden. Ich konnte mir eigentlich nicht wünschen dass Öl schneller als erwartet als Energieträger abgelöst wird und somit meine Assets an Wert verlieren.

    Aus Bürger-Sicht wünsche ich mir nun aber genau das Gegenteil - und mehr sogar, mir persönlich ist der Kampf gegen CO2 sogar ein recht wichtiges Anliegen.

    Das alles erzeugt imho (und ich nehme an es gibt Experten die das bestätigen und besser ausdrücken können als ich) eine kognitive Dissonanz.

    Kognitive Dissonanzen führen wiederum zu einer geringeren - hm, wie soll ich sagen - ethischen Standfestigkeit, zu weniger persönlicher Integrität, und - als Folge in Summe und auf Dauer auch zu einer latenten, unterschwelligen psychischen Belastung, einem Ungleichgewicht, mit entsprechender verminderter Lebensqualität. ("Es gibt kein richtiges Leben im Falschen").


    Es gibt verschiedene Wege kognitive Dissonanzen aufzulösen.

    Aber für mich war dieser Punkt der Grund meine Ölinvestments zu überprüfen. Ich gebe offen zu dass meine Entscheidung dadurch erleichtert wurde, dass ich Ölinvestments eben nur für bedingt aussichtsreich halte, bzw. genug Alternativen am Markt sehe aktuell.


    Meine drei Russen (Lukoil, Gazprom, Surgutneftegaz) habe ich übrigens bisher behalten.

    Hier ist der Zielkonflikt (für mich persönlich) geringer:

    Denn meine Investmentthese dort ist dass der Aktienpreis weniger von einem steigenden ÖL/Gas-Preis oder steigender Nachfrage abhängt (denn die Gewinne würden auch bei etwas niedrigeren Preisen hinreichend sprudeln), sondern er hängt eher von einem Auftauen des Nato-Russlandverhältnisses ab. Und das wiederum wünsche ich mir durchaus auch als Bürger.

    Zudem sehe ich Gas als sinnige Brückentechnologie zu Kohle an. Wobei Al's Punkt mit den Methanemissionen hier auch einen neuen Aspekt reingebraucht hat...dazu habe ich meine Meinung aber noch nicht abschließend gebildet...


    Wie gesagt soll kein moralischer Zeigefinger sein, nur ein Denkanstoss.


    Gruß,

    Woodpecker

    Nochmal Lufthansa...puh schwierige Kiste finde ich.


    Hatte mich letzte Woche - mechanisch sozusagen, da mein Tool trotz diversen Abschlägen hohes Potential sieht und die RS da noch ok aussah - dann doch zu einer halben Position hinreißen lassen.


    Gestern dann schon wieder mit Verlust geschmissen, da die Aktie nicht positiv auf die Absage des Streiks reagierte.

    Der Grund ist m.E. die nun langsam in den Mainstream vordringende Sorge bzgl. des neuen SARS-Ausbruch (oder was auch immer das ist) in China.

    Die Folgen davon auf Airlines in 2002 habe ich dann doch noch zu gut in Erinnerung - und der Markt offenbar auch.


    Normal versuche ich derlei ja mechanisch auszublenden, aber in diesem Fall habe ich einfach das Gefühl die Nacht ist noch nicht am Dunkelsten.

    Sie bleiben auf jeden Fall auf der Watchlist.


    wp

    Der "Wellenreiter" zum Thema Stromproduktion in Deutschland: https://www.wellenreiter-inves…n/kohlekraftwerke-squeeze

    Spannend.


    Ist eigentlich cool, wie einfach man das CO2 Problem marktwirtschaftlich lösen kann...externe Kosten internalisieren und fertig.


    Richtig cool wäre wenn man Privatpersonen erlauben würde dezentral mit Strom zu handeln.

    Wäre ja mit Smartmetern technisch möglich.

    Die Schwierigkeit ist m.E. dass durch die Fracking-Technologie die "Eintrittsbarriere" in die Ölproduktion stark gesunken ist.

    Vor dem Fracking waren die Onshore-Reserven in entwickelten Ländern ziemlich ausgeschöpft.

    Man brauchte damals also entweder die Ressourcen im Ausland (meist unsichere Drittweltländer) zu explorieren, oder offshore, in der Arktis, Ölsande etc.

    Alles sehr, sehr kostenintensiv. Aber auch auskömmlich wenn es denn mal lief.

    In diesem Umfeld waren die Mulits super aufgestellt. Sie hatten das Kapital, die Verbindungen und auch das nötige Gewicht.


    In der "neuen" Ölwelt sieht es aber eher wieder so aus wie schon mal in den goldenen Anfangszeiten vor >100 Jahren:

    Mit relativ wenig CAPEX kann man einen Frack-Job in einem (es dürften in den USA mehr als 1/2 Mio sein !!) der bereits existierenden, alten wells starten und online gehen.

    Da muss man kein Multi mehr für sein, bzw. sind die kleinen und mittleren Player vor Ort vielleicht sogar agiler, kostengünstiger etc.


    Ich habs ja auch viele Jahre versucht mit Aktien von Ölmultis, aber mittlerweile denke ich das ist der Grund warum die Multis die letzten Jahre nicht aus dem Quark kamen, trotz einer Verdopplung des Ölpreis.


    Und das Fracking hat ja bislang erst in den USA im großen Stil eingesetzt. Hat aber dort seinen peak noch nicht erreicht - die großen Multis geben ja jetzt erst richtig Gas dort, auch BP, Shell und andere.

    Zudem ist Fracking ohne weiteres auch in allen möglichen anderen Locations möglich, mit entsprechender Schwemme am Markt.


    Ich befürchte daher dass die Ölmultis den Weg der Versorger in Deutschland gehen.

    Der Irak etc sind in dieser Analogie die alten Atomkraftwerke.

    Wehe die werden abgeschaltet, weil zB die USA sich militärisch aus der Region zurück ziehen (was sie imho tun werden).



    wp

    Ich bin auf mittlere Sicht bekanntlich skeptisch was das Batterie-Auto angeht.

    Aus Gründen der Speicherdichte und Praktikabilität halte ich es eher für wahrscheinlich dass sich letztlich synthetischer Fuel oder Wasserstoff durchsetzen.


    Wasserstoffaktien (Ballard, ITM etc) haben die letzten Wochen einen ziemlichen Hype erlebt, so dass hier ein Investment nicht mehr sinnvoll erscheint.

    Ich frage mich aber schon ob es nicht (etwas indirekter) Aktien gibt, die von einem Aufschwung im Segment Wasserstoff profitieren könnten. Denn dort passiert real aktuell ja einiges und ich erwarte hier starke Investitionen / Fördermittel in naher Zukunft.


    Was mir spontan einfällt wären zB Linde oder Aggreko (mobile Kraftwerke, aber auch Miet-Speicher). Beide sind noch halbwegs attraktiv bewertet.


    Meinungen?

    Danke fürs Update jerobeam .

    Hatte mich schon gewundert warum die nach Monaten des Schlummerns plötzlich so heftig ansprangen.


    Die "Russen" im Depot machen ja allgemein Spaß aktuell :-)

    Nornickel hat das ATH im Herbst überschritten und jagt von Hoch zu Hoch.

    Sberbank ebenso im Ralleymodus und nahe an ATH.

    Lukoil dito.


    Im Quervergleich sieht Gazprom fast etwas lahm aus ;-)


    Wird langsam Zeit mental auf Verkauf umzuschalten.

    Jetzt nicht aktut oder so. Aber ewig kann es in dem Tempo nicht weiter gehen.


    wp

    Hat jJemand von Euch ne Meinung zu Carrs?

    Ist ein UK Agrar-Wert, ich hatte den vor einigen Jahren schon mal auf dem Radar, dann aber wegen Brexit beiseite gelegt.

    Das GBP Risiko ist m.E. mittlerweile gebannt, Stichwort fait accompli.

    Und Carrs hat sich ganz gut entwickelt....


    Zudem hab ich (mal wieder) Agrana auf dem Schirm.

    Die sind auch wieder angesprungen.

    U.a. vermutlich durch die Bioethanol-Phantasie. Die niedrigen Preise hier waren in den Vorjahren mitverantwortlich für Enttäuschungen.

    Langsam sickert es sogar in den Mainstream vor, dass auch der Konsum runter muss wenn man es ernst meint mit der CO2 Reduktion.

    Hier schön illustriert anhand des immer schnelleren Modewahnsinns der offenbar erheblich zur CO2 Emission beiträgt:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…-hilft-kaum-16565225.html


    Der Clou dabei ist ja: Da geht (wie bei der Mobilität auch) viel Verzicht ohne auch nur ein Jota an Lebensqualität einzubüßen.

    Denn der Klamottenverkauf hat sich offenbar seit 2000 verdoppelt und 40% der Klamotten werden gar nicht getragen! Absurd.


    wp


    Jede Erdgasleckage von der Produktion über den Pipelinetransport bis zur Endnutzung diffundiert und zählt also deutlich auf dieses Konto ein, während ein aus dem LKW fallender Kohlebrocken ein Kohlebrocken bleibt.

    Bedenke aber dass bei der Kohleförderung auch Methan freigesetzt wird, und zwar nicht zu knapp (Flötzgas, Grubengas, und das kommt teils noch jahrzehnte nach der Stilllegung aus dem Schacht gewabert).

    Grade beim Tagebau kann das auch auf keine Weise eingefangen oder verwertet werden.


    Hinzu kommt auch die träge Reaktionszeit von Kohlekraftwerken.

    Wenn man eines vom Netz nimmt, gehen die Emissionen noch stunden oder tagelang weiter. Auch mal eben anfahren ist nicht.

    Hier ist Gas deutlich flexibler.

    Ausserdem fallen bei der Kohleverbrennung noch jede Menge andere giftige Gase an die man nicht haben will.

    Auch der Transport von Kohle kostet (deutlich) mehr Energie als Gas (vorallem pipeline gas) und setzt somit zusätzlich CO2 frei.


    Unter dem Strich kann man daher sicher sagen, jedes Kohlekraftwerk das durch Gas ersetzt wird ist ein Segen.

    Ich bin aber natürlich bei dir dass Leckagen strenger überwacht gehören. Das ist in schlecht regulierten Ländern sicher ein riesen Problem (Russland, aber auch die USA, wo Trump diesbezüglich die Gesetze eben erst gelockert hat).


    wp

    Quote

    +++ Newsblog zur Nahost-Krise +++ Bericht: US-geführte Truppen ziehen zeitnah aus dem Irak ab

    Nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani hat der Irak den Abzug ausländischer Truppen gefordert. Dem kommen die USA wohl nach. Der Newsblog.

    https://www.handelsblatt.com/p…dem-irak-ab/25385990.html


    Wenn das stimmt, dann ist das schon ne beachtliche Schlappe.

    25 Jahre, 3 Golfkriege, eine Billionen Kosten. Nur um den Irak (und Syrien) letztlich wohl in die Hände des Iran zu treiben.

    Eines Iran wo man jedes Aufkeimen einer Demokratiebewegung durch wütendes Draufschlagen auf das ganze Land immer wieder im Kaim erstickt hat.

    Das zarte Pflänzchen des Atomdeals ist gekillt und die Verbündeten (Kurden etc) verprellt zurück gelassen.


    Alter Schwede. Es scheint als sei es den Amis nicht möglich zu wiederholen was einmal in Europa klappte, nämlich eine Region zu befrieden und an sich zu binden.


    Vermutlich also unter dem Strich besser wenn sie gehen.

    Ein planloser und ungeschickter Akteur weniger in der Region.

    Das Chaos wird davon natürlich kurzfristig nicht geringer werden.

    Ich werde allerdings auch das dumme Gefühl nicht los dass der Trump eigentlich will dass in der Region ein möglichst großes Chaos zurück bleibt. Bissl weiter zündeln und schließlich "Sanktionen" auch gegen den Irak, z.B. Verbot von Ölausfuhr, das wäre doch was für die heimischen Fracker.

    Der Typ ist zynisch genug, das traue ich ihm zu.

    Hoffe ich täusche mich da.


    wp

    Gute Nachrichten:

    Überraschend erfreulich starke Reduktion der CO2 Emissionen in Deutschland 2019.


    https://www.comdirect.de/inf/n…ebe4274184ddc3dd73&RANGE=

    Quote

    Die Erneuerbaren Energien - also Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse - hätten einen Rekordanteil von 42,6 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt, heißt es in der Auswertung weiter. Der gestiegene CO2-Preis der EU für die Energiewirtschaft habe die klimaschädliche Stromgewinnung aus Stein- und Braunkohle weniger rentabel gemacht, sie sei deswegen stark zurückgegangen. Die Stromproduktion aus Erdgas habe deutlich zugelegt. Erdgas ist zwar auch ein fossiler Brennstoff, aber weniger klimaschädlich als Kohle.


    Wenn man bedenkt, dass hierzulande parallel auch noch der Atomausstieg läuft, ist das schon beeindruckend.

    Kann Deutschland finde ich auch mal stolz sein drauf.


    Und was wurde - auch hier im Forum - vor 10 Jahren nicht geunkt dass durch die Energiewende nun ein Blackout den nächsten jagen wird und wir dauernd im Dunkeln sitzen würden.

    Also hier in München habe ich seitdem nicht einen (!) Stromausfall erlebt.


    wp

    Bin bzgl. LH eher bei nixda . LH ist so zyklisch, die würde ich sowieso nur auf Sicht 1-2 Jahre halten wollen.


    Zu dem kommt ja auch noch dass die Ergebnisentwicklung eine hohe Rolle spielt.

    Will sagen, wenn das Unternehmen stramm wächst, sind die Pensionen - zumal kurzfristig - natürlich ein kleineres Problem.


    Richtig unschön wird es vorallem wenn ein Unternehmen anderweitig unter Druck kommt, dauerhaft schrumpft UND nen Pensionsberg vor sich her schiebt.

    Oder aber - das wäre die Kehrseite von nixdas Einwurf - wenn der Markt plötzlich beschließt genauer auf Pensionen zu schauen. Dann könnte auch innerhalb kurzer Frist schnell ein kräftiger Abschlag im Kurs eingepreist werden.

    Hm...im HB war dazu letzte Woche ein großer Artikel...das Thema rückt also in der Wahrnehmung nach oben...?


    wp

    Beim Öl nicht.

    Beim Gas allerdings (das beim Ölfracking quasi als "Nebenprodukt" mit anfällt) schon. Nicht dass die Russen dann am Ende diese Lücke füllen ;-)