Beiträge von woodpecker

    Ja das ist anzunehmen. Die Amis haben doch heute erst wieder dem Scholz gescholten für das zu niedrige Militärbudget.


    Zudem wie gesagt hoher Nachholbedarf im O&G Sektor.

    z.B. in den USA, wo überall in den boomenden Frackingregionen aktuell neue Pipelines gebaut werden.

    Weiß jetzt nicht wieviel das bei Salzgitter konkret ausmacht, aber im Ausblick wird es erwähnt.


    Aurubis schaut auch schön günstig aus.

    Hat die jemand auf dem Schirm?

    Ich kann mich dazu wie immer nur von der Kennzahlenseite her äußern.


    Hab sie mal durchs Tool gejagt.

    Und da finde ich sie zu aktuellen Kursen sogar sehr interessant!

    Danke dass Du sie erwähnt hast, ich hatte sie nicht mehr auf dem Schirm obwohl ich sie schon öfter im Depot hatte.

    Das letzte mal bin ich Feb 2018 ausgestiegen wegen damals zu hoher Mulitples...zur Abwechslung mal zu einem richtig guten Zeitpunkt bei 46 EUR.


    Aktuell bei Kurs 27,50:

    KUV 0.16

    KBV um 50% Goodwill bereinigt 0.5

    KGV5 bei 3.00

    KPV5 bei 7.60

    EKQ 28%

    Divi 1,6%


    Famose Werte.

    Nicht so toll ist aktuell die relative Stärke, aber obwohl das zu starken Abschlägen in meinem Modell führt kommt noch ein Potential von ca +75% raus.

    Kommt somit direkt auf die Watchlist.

    Was ich mich frage: was hat den Einbruch 2018 ausgelöst?

    Sind die Zukunftsaussichten so robust wie im GB genannt? Es spricht einiges dafür, u.a. der Nachholbedarf im O&G Sektor.


    Und @al, vielleicht kannst du mal prof aus deinem anderen Forum zum Chart interviewen, seine Meinung würde mich interessieren.


    Vg

    woodpecker

    Aber klar, ein Angestellter Redakteur beim Deutschen Landwirtschaftsverlag ist 10x glaubwürdiger als so ein paar blöde Schüler die gefälligst die Fresse halten sollen und für die Rente der anderen arbeiten sollen.


    Zitat

    Ganz im Ernst, mich nervt es unglaublich dass es Leute gibt die so einen Schwachsinn nicht mal ansatzweise hinterfragen.


    Zweimal Touché.

    Dem will ich hier explizit zustimmen.

    Um das 30, 40 oder gar 50 Jahre durchzuziehen, da muß man schon ein sehr dickes Fell haben und sehr überzeugt sein und das traue ich nicht sehr vielen Menschen zu.

    Ich find das hängt eben auch vom Anlagestil ab.

    Wenn man das Traumunternehmen findet dass man still compounden lassen will, traue ich das schon einigen hier im Board zu.


    Aber,

    immerhin heißt es antizyklisches Forum. Das impliziert dass viele hier davon ausgehen dass so was wie ein Zyklus existiert, auch bei der Aktienbewertung.

    In diesem Fall gehört es (zum Beispiel bei mir) durchaus zur Strategie, Sektoren und Aktien zu rotieren.

    Lange Haltedauer also für mich prinzipiell schön und gut, aber wohl sehr selten mehr als 10 Jahre.

    Und bei zB meiner Strategie ist ein kontinuierlicher Cash-Flow auch vorteilhaft, weil es immer irgendeinen Sektor gibt der grad antizyklisch günstig ist und den man daher aufstocken möchte.

    Zumindest für mich ist das der Grund dass ich Divis durchaus mag.

    Aber Rückkäufe sind schon auch ok wenn sie zu günstigen Kursen erfolgen und bei der Bodenbildung helfen :).


    wp

    Wir reden also von etwa 1% per anno inklusive Zinseszinseffekt?
    Sorry, aber nach meiner Erfahrung ist das zumindest bei zyklischen Aktien ein kleiner Betrag im Vergleich zu all den anderen Risiken und Negativeffekten.

    Das scheint mir der entscheidende Punkt.

    Und da reden wir von Vollausschüttung.

    Typischerweise wird die Ausschüttung unter 50% liegen. Was bleibt dann von dem Effekt? <0,5% pa?


    Fazit für mich:

    Ob Divi oder Rückkauf spielt eine so kleine Rolle, das kann man ignorieren als Auswahlkriterium.


    wp

    ...

    Eigentlich merk ich da - im Vergleich - eher wie stark Arcelor ist, find ich zumindest. Und Voestalpine würd mich dauern reizen, wenn ich nicht schon so Stahl-lastig wäre. Und die Österreicher mit der Quellensteuer, eigenes Thema..

    Hallo Bucc,


    hab mir grad mal Voestalpine angesehen.

    Danke fürs hochbringen, gefällt mir sehr gut kennzahlenmäßig.

    Da Du Dich damit beschäftigt zu haben scheinst, was reizt dich denn an denen?

    Und wie erklärst du dir den brutalen Kursrutsch in 2018?

    Ich meine so schlecht war der Geschäftsverlauf doch nun auch wieder nicht...


    Danke und Gruß,

    wp

    Hm, ich bin jetzt wirklich nicht so tief drin in der Thematik, also letztlich kann ich das nicht beurteilen.


    Aber kurzes Googeln zeigt:

    U.a. die Welt, der Spiegel, die Zeit, ZDF, Handelsblatt verwenden durchaus das Wort Terror.


    http://www.spiegel.de/politik/…ne-bekannt-a-1257990.html

    https://www.zeit.de/gesellscha…roranschlag-hintergruende

    https://www.welt.de/politik/au…a-Sophia-in-Istanbul.html

    https://www.zdf.de/nachrichten…ehr-viele-videos-100.html

    https://www.handelsblatt.com/p…-vlzMFVKnJZ7fbG3N5iW2-ap6


    Natürlich wird derlei von allerlei Gruppen in deren Richtung versucht zu instrumentalisieren.

    Erdogan wird es hochspielen um Islamfeindlichkeit zu beweisen, Trump wird es eher versuchen zu relativieren.


    Wäre aber etwas vorsichtig vorschnell der gesamten westlichen Gesellschaft pauschal Framing etc zu unterstellen, denn auch das kann Gräben vertiefen weil eben auch diese Unterstellung ein "Wir/Die Anderen" entlang der Linie der Religionszugehörigkeit konstruiert.


    Denke die Reaktionen zu dem Thema sind recht vielfältig und sollten unabhängig von der Religionszugehörigkeit gewürdigt oder verurteilt werden.

    Es wäre also m.E. besser zu sagen "Toll wieviele Menschen hier mitfühlen", egal ob in Ost oder West.

    Und auch zu sagen "Schade dass es überall Idioten gibt die derlei Anschläge politisch ausschlachten wollen", egal ob in Ost oder West.


    wp

    Ist das echt deine Wahrnehmung? (ernstgemeinte Frage)


    Ist mir jetzt nämlich nicht so aufgefallen.

    Alle Medien die ich die letzten Tage las sind doch voll mit Christchurch gewesen.

    Auch haben sich doch fast alle Politiker sofort und sehr klar schockiert gezeigt.

    Also in meiner Wahrnehmung genauso wie sagen wir mal beim Breviek Fall oder der Schießerei auf dem US Konzert letztes Jahr, o.ä.

    Und definitiv ist die Betroffenheit sogar höher als z.B. nach den Anschlägen auf koptische Christen-Kirchen in Ägypten 2017. Was aber weniger an den Religionen liegen dürfte, sondern mehr daran dass NZ halt westliche Welt ist und Ägypten nicht.


    Eine Aussage des Autors stimmt natürlich:


    In den westlichen Ländern wird ein Anschlag durch einen Muslim schnell verallgemeinert und führt unter bestimmten Gruppen zu verstärkter Ablehnung von Moslems. Allerdings doch v.a. von den Gruppen die eh schon gegen Muslime eingestellt waren, es handelt sich dann also um eine Instrumentalisierung eines Attentats, was im Fall eines christilichen Attentäters in westlichen Ländern natürlich schwieriger möglich ist.

    Aber wie ist das in islamischen Ländern?

    Ich würde annehmen das gibt es dort umgekehrt auch? Also dass anti-christliche Gruppen sich nun bestätigt fühlen und ihre Ablehnung gegen Christen noch offener zeigen?
    Ich weiß es allerdings nicht...

    Wie ist denn die Stimmung dazu in der Türkei?


    wp

    Ist es nicht letztlich eine Frage der marginales Profitabilität?


    Also ob die zusätzlich re-investierten Dollars (1) genausoviel Ertrag bringen können wie das bestehende Geschäft?

    Oder ob die Dollars nicht (2) in anderen Firmen, denen es stärker an Kapital mangelt und die in weniger gesättigten Märkten unterwegs sind einen höheren Grenzertrag bringen?


    Falls (1) zutrifft, macht Investition ins Geschäft mehr Sinn

    Falls (2) zutrifft, Dividende.


    Nehmen wir Gazprom (oder andere Öl-Läden): Das sind für mich eher Cashcows. Geschäft läuft und wirft recht konstant massig Cash ab, aber eine weitere Ausweitung muss nicht unbedingt profitabel sein. Da nehm ich doch gerne die hoffentlich noch lange plätschernde Dividende.

    zB bei den meisten Rückversicherer: Das selbe.

    Man könnte auch sagen hier hat man eher einen Anleihencharakter, plus eben potentielle Upside durch den Kurs.


    Bei einem Wachstumswert schaut da es dagegen anders aus.

    Da will ich natürlich dass alles ins Geschäft gesteckt wird wenn ich vom Geschäftsmodell überzeugt bin.


    wp

    Eine Anmerkung dazu: M.E. hat "Hochbegabung" bezüglich Wissenschaftlicher /Universitärer Anforderungen nicht immer was mit tatsächlcihem Erfolg im beruf zu tun. Ich kenne einige "hochbegabte" Harvard/MIT etc. Leute die aufgrund mangelndem Social IP leider nicht besonders weit im Berufsleben gekommen sind.

    Das habe ich auch nie behauptet.

    Im Gegenteil schrieb ich explizit, dass nicht immer der Intelligentere für jeden Job besser geeignet ist. Und natürlich auch nicht immer der am besten akademisch gebildete.

    In vielen Wirtschaftsjobs sind unterschiedliche Dinge wie Ellenbogen, Netzwerke, Intuition, Pragmatismus, Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Fleiß, Frustrationstoleranz neben der Ausbildung, formaler Bildung und Intelligenz mehr als wichtig.


    Hochbegabung ist doch erstmal nur ein Potential in einer bestimmten Richtung wie Größe oder sportliche Veranlagung auch.

    Ob das Potential sich entfaltet oder am richtigen Punkt eingesetzt wird, und selbst ob es im Mehrwert oder gar Schaden stiftet zeigt sich dann im Einzelfall.


    Ich denke keiner wird aber leugnen dass für die Gesamtgesellschaft die Förderung und richtige Allokation dieser Talente von enormen Wert sein kann.

    Und dass Institutionen wie das MIT und Harvard auf lange Sicht einen enormen Beitrag zum Fortschritt leisten können...so sie denn integer betrieben werden.


    ps.

    Wobei das Gleichsetzen von mangelder sozialer IP mit Hochbegabung (ich kenn auch viele Nicht-Hochbegabter mit mangelder sozialer IP), und "Hochbegabung" in Hochkommata auch ein wenig auf potentielle Vorurteile deinerseits hindeuten könnte. Soll kein Vorwurf sein und ich kann mich natürlich auch täuschen.


    zum Thema Elite:

    Elite und Hochbagabung würde ich klar trennen.

    Denn von einer Elite kann man sowieso nicht sprechen. Normalerweise ist Elite doch für ein bestimmtes Feld definiert.

    zB Wirtschaftselite, Bildungselite, Machtelite usw.

    Sind erstmal ganz unterschiedliche Gruppen.

    In Harvard und co vermischen und überlappen die sich natürlich, das macht diese Institutionen so schlagkräftig.


    wp

    Ich glaube die Diskussion geht ein wenig am eigentlichen Vorteil der Eliteuniversitäten vorbei. Und der ist das Netzwerk.


    Wer z.B. einen Harvard MBA oder Wharton MBA macht ist nicht intelligenter, aber diese Unis haben das Netzwerken institutionalisiert.

    Da ist teilweise was dran. Aber komplett richtig ist es auch nicht.


    Eine gute Hochbegabtenuni wäre eine, wo die Leute sich ausschließlich dadurch auszeichen, dass sie tatsächlich intelligenter und begabter sind, und eben nur aufgrund dieser Kriterien als Studenten gewählt werden.

    Der Erfolg bei der Jobsuche sollten natürlich ebenfalls nur von Eignung abhängen (u.a. ist nicht auf jedem Job automatisch der intelligentere geeigneter) und nicht vom Netzwerk.


    Dann wäre das Signal dass ein Eltie/Hochbegabtenuni-Abschluss aussendet nützlich, fair und brauchbar.


    Was momentan passiert ist dass sich beide Dinge vermischen:


    Zumindest an den prinzipiell für die breite Masse offenen Eliteunis (also k.A. wie das bei eton etc ist) sind durchaus sehr viele wirklich intelligente Leute.
    Ich bin sogar sicher (Achtung Tabubruch, darf man in DE eigentlich GARNICHT nicht sagen), dass auch im Durchschnitt die Leute dort etwas intelligenter sind als an anderen Unis.

    Das liegt einfach daran dass eben nicht alle über Bestechung da rein kommen, und für die "normalen" Anwärter hohe Intelligenz nötig ist um aufgenommen zu werden.

    Man kann sich z.B. mal den analytical test der LSE ansehen, bei dem mal im 95% Quantil oder so scoren muss für die admission. Das ist mehr oder weniger ein mathematischer Intelligenztest.


    Leider sind dort eben auch viele arrogante Dampfplauderer unterwegs (und das sind oft die die eben gekauft reingekommen sind), die versuchen vom Nimbus der Intelligenz zu profitieren den die wirklich Intelligenten geschaffen haben. Das sind dann auch die die bevorzugt aufs Netzwerk zurückgreifen aus Mangel an echten Fähigkeiten.


    Und grade deswegen halte ich das "Kaufen" von Studienplätzen unter Umgehung der eigentlichen Zulassungsregeln für schwer verwerflich. Es beschädigt das korrekte Funktionieren einer m.E. der ansich sehr sinnvollen Institution Hochbegabtenunis.


    wp

    Ich bin auch der Meinung dass die Förderung von Hochbegabten und Spitzentalenten für eine Gesellschaft von Vorteil ist.

    Hochbegabte können einen entscheidenden Beitrag in Punkto Innovation, Forschung und auch Gründungen liefern und werden (leider) hierzulander aus historischen Gründen weniger anerkannt und zur Entfaltung gebracht als zum Beispiel im Anglo-Raum.

    Typischerweise sind echte Hochbegabte auch nicht primär geldgetrieben, sondern oft eher idealistisch unterwegs bzw. intrinsisch motiviert.


    Ich finde es daher korrekt dass auch Deutschland (zaghaft) hier was tut, statt, wie bislang ausschließlich üblich, sich nur um die Zurückgebliebenen zu kümmern (nicht falsch verstehen, dieses ist natürlich nicht verkehrt, aber sollte eben jenes nicht ausschließen). Dass das nicht immer optimal läuft, und auch an deutschen Hochschulen gewisse Arten der Korruption lauern, ist leider klar.


    Das alles macht aber den aktuellen Skandal an den US Unis nur um so schlimmer.

    Denn was garnicht geht ist dass eben letztlich unfähige Kandidaten aus reinen Prestige- oder Karrieregründen via Korruption Titel erwerben können, die eben explizit eine andere Dimension der Qualifikation auszeichnen sollen (nämlich die der Begabung).

    Das nimmt den wirklich Begabten Plätze weg und schlimmer noch verwässert diesen Titel für diejenigen die ihn sich vielleicht wirklich durch Arbeit und Befähigung verdient haben.

    Und diese Superreichen brauchen den nicht mal wirklich. Die machen dank ihres Vermögens schon auch so ihren Weg, ob zum Nutzen der Gesellschaft oder nicht sei dahingestellt.


    Aber nur zum Polieren des eh schon großen Egos einen der raren Plätze in der Nähe extrem kompetenter und knapper wissenschaftlichen Ressourcen zu belegen: Absurde Fehlallokation.

    Find ich arm wenn eine Gesellschaft das schulterzuckend hinnehmen würde.
    Dann sollen diese Unis lieber Ehrendoktoren transparent verkaufen für 1mio USD each, oder so.


    Das alles sind übrigens nach dem Autor von "The fall of rome" (sein Name fällt mir grad nicht ein) typische Erscheinungen von Zivilisationen im Spätstadium.

    Ämter, Titel, Rechte usw werden zunehmend käuflich, während sie in der Blütephase (relativ) sinnvoll und integer verteilt werden.

    Hoffe das ist nur Zufall. Aber bin da nicht so sicher.


    wp

    ...Offensichtlich bin ich nicht in der Lage, meine Gedanken so zu formulieren, dass sie diskussionswürdig oder wenigstens verständlich sind. Da muss ich wohl noch dran arbeiten.

    Ich habe auch seit geraumer Zeit (also seit 10 Jahren ;)) den Eindruck, wir reden bei diesem Thema aneinander vorbei.


    Gleichzeitig fände ich es schade, wenn du, nun wieder aus dem Forum abtauchen würdest.

    Daher anderes Thema (gern in anderen Threads weiterführen):

    Was sagst du zur Lage?

    Der Rutsch vom Winter hat ja abrupt gestoppt, von den ganzen Sorgen damals scheint der Markt nichts mehr wahrzunehmen.

    Liegt das wirklich nur an den veränderten Zinsaussichten?

    Deine Meinung als (wenn ich das so sagen darf) eingefleischter Bär (zu aktuellen Preisen) würde mich interessieren.


    Auch deine Meinung zur weiteren Gültigkeit mechanischer Modelle im veränderten Umfeld (i.e. Wachstum, sehr niedrige Zinsen UND kein inflationsdruck).


    wp

    Das Auge Saurons wendet seinen Blick nun woanders hin.

    Offenbar sind auch nicht alle Benziner toll was Stickoxide & Co betrifft.


    https://www.tagesschau.de/inla…sator-stickoxide-101.html


    LOL, ich würd mich ja weghauen wenn jetzt plötzlich diejenigen, die panikartig ihren Diesel in einen Benziner tauschten, mit Fahrverboten für Benziner belohnt werden.


    Ich hab ja selber drüber nachgedacht, da unser Diesel 9 Jahre alt ist. Allerdings fährt der super, bis auf ein kleines charakteristisches blaues Wölkchen immer morgens. Werd den runterfahren und vielleicht gibts bis dann vernünftige Auto-Abos. In München kommt eh niemals ein Fahrverbot.


    wp

    Thema Ölaktien:


    Hat sich jemand von euch mal Chevron angesehen?

    Die sehen kennzahlenmäßig recht interessant aus.

    Zahlen 3,6% Divi (steigt seit 31 Jahren) und der Chart sieht (für eine Ölaktie) auch passabel aus.


    Hintergrund:

    Ich denke darüber nach meine TGS in Chevron zu tauschen.

    Der neuerliche Absturz von TGS letztes Jahr hat mir doch etwas zu denken gegeben.

    Nicht falsch verstehen, ich bin durchaus der Meinung dass TGS eine gute Firma ist.

    Ich frage mich nur wann die aus dem Quark kommen wollen wenn nicht jetzt.

    Befürchte langsam, dass die dicken Profits, die grade durch den enormen Fortschritt der Fracking-(und allgemein Drill-) Technik entstehen, an TGS vorbei gehen könnten.

    Grund: Fast alle der neuen frack-job Bohrungen werden als "infill drills" oder "child wells" in bereits erschlossenen Feldern niedergebracht. Halte es für möglich dass die Nachfrage nach Geo-Daten dort teils niedriger ist als eben in neuen, explorativen Feldern.

    TGS Backlog ist übrigens in Q4 auch deutlich gefallen.


    Die Kurse von NOV und NOW hängen ebenfalls übel hinterher.

    Schaufeln laufen offenbar nicht so doll im aktuellen Goldrausch.


    Meinungen?


    wp


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    Heute war in der NZZ ein längerer Artikel zu russischen Aktien.


    U.a. wurde auf Rusal eingegangen.

    Die hätten sich mit den Amis geeinigt, wollen 2019 wieder Divi zahlen, und alleine der Anteil an Nornickel sei mehr wert als die aktuelle MKap von Rusal.



    https://www.nzz.ch/wirtschaft/…t-neue-strafen-ld.1465710



    Klingt interessant, aber ist natürlich bekanntlich nix für Warmduscher...


    Hat jemand ne Meinung?


    wp