Stimmt das? Hast du Zahlen dazu?
Nur aus Unternehmenspräsentationen: Zum Beispiel von Torm (aus dem Jahr 2024):
Stimmt das? Hast du Zahlen dazu?
Nur aus Unternehmenspräsentationen: Zum Beispiel von Torm (aus dem Jahr 2024):
Die Raffineriekapazitäten in Europa werden abgebaut, die in Russland werden abgefackelt, die Raffinerien im nahen Osten sind im Fadenkreuz der Iraner. Gut, dass es da noch freie Kapazitäten in Indien und in China gibt, sowie große Schiffe, die das alles transportieren: Torm, Teekay, Scorpio, International Seaways.
GKP startet am 18. Februar mit dem Listing Oslo im Euronext Growth Segment. Danach will man versuchen in das OSE’s Main Market Segment zu kommen.
Kennt sich jemand mit dem Doppellisting aus? Wird es neben den BMG Aktien dann auch Aktien mit NO geben (analog zu damals bei Shell oder Unilever mit NL und UK)? Und falls ja, wird es auf die NO-Aktien die norwegische Quellensteuer geben während die BMG-Aktien nach wievor quellensteuerfrei sind?
Hafnia hat ein Doppellisting in Oslo und New York; die ISIN lautet hier wie dort BMG4233B1090; es wird keine norwegische Quellensteuer abgezogen.
2020 Bulkers hat einzig ein Listing in Oslo. Die ISIN lautet BMG9156K1018. Es wird norwegische Quellensteuer abgezogen. Die Quellensteuerrückerstattung kann nicht beantragt werden, da es nur für NO-ISINs eine Quellensteuerbescheinigung gibt. ![]()
Die thesaurierende Version heißt LU2575877977.
Von den drei von Tante_Nr_9 aufgeführten Fonds könnte ich den LU0625107734 (Emittent Goldman Sachs) nicht handeln, da angeblich für Privatkunden nicht erlaubt. Der BNP Paribas Fonds (FR0010216804) hat seit 2023 sogar eine etwas bessere Wertentwicklung als der Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF und hätte den Vorteil, dass bei der comdirect Direkthandel möglich ist. Allerdings kostet ein Anteil über 600.000 EUR. So viel Geld habe ich dann doch nicht zur Verfügung
Der gebührenfreie LU0052221412 kostet pro Anteil knappe 50 € und wird von comdirect als Kundenfavorit bezeichnet. Laufende Kosten 0,16%. Die 5-Jahrescharts dieses Fonds und des FR0010216804 sind nahezu deckungsgleich. Die gehaltenen Wertpapiere sind alles Kurzläufer (2 Jahre scheint das Maximum zu sein). Mehr als die Hälfte der Einnahmen aus Zinsen stammen allerdings aus Swapgeschäften. Trotzdem erscheint mir dieser Fonds im Vergleich mit dem von Winter genannten IE00BFZMJT78 als deutlich seriöser. Auch wenn ihn weniger Morgensterne schmücken.
Tante_Nr_9: Normalerweise ist der Fondskauf nicht ohne Brokergebühren. Bei der DKB fällt zwar kein handelsplatzabhängiges Ausführungsentgelt an, wohl aber das übliche Orderentgelt. Ab 20.000€ beträgt dieses feste 30€. Für 100.000€ ergeben sich somit jeweils 0,03% Kosten. Bei knapp 1% Zinsdifferenz zum kostenlosen und stets sofort verfügbaren Extrakonto bedeutet das, daß man erst nach 22 Tagen bei +/-0 ist. Die Überweisung zu einer anderen Bank hat bisher auch noch Zeit in Anspruch genommen, aber seitdem die Echtzeitüberweisung kostenlos zur Verfügung stehen muß, ist das eigentlich kein Argument mehr. Für Interactive Brokers habe ich das noch nicht ausprobiert, da wird es wahrscheinlich weiter Tage dauern, bis das Geld gutgeschrieben wurde?
Du spielst wohl swapbasierte Fonds an, die versuchen, bestimmte Zinssätze wie die oben genannten exakt nachzubilden, teils für Tagesgeld. Es gibt aber auch noch Geldmarktfonds, die tatsächlich in kurzlaufende Anleihen investieren. Deren Rendite weicht natürlich etwas ab und kann minimal höher schwanken. Einer der besten (5 Sterne) hat hohe 0,3% laufende Gebühren (IE00B29LM231, oder IE00BFZMJT78 mit 0,26%). 0,1% ist natürlich besser.
Winter Die Rechnung kann ich nachvollziehen. Null Euro Gebühren vereinfachen die Rechnung. Du hast offenbar kein Depot bei der comdirect.
Der von Dir aufgeführte IE00BFZMJT78 bestand übrigens laut Jahresbericht zum Jahresende 2024 zu 14,7% aus ABS-Anleihen. Ein Großteil der im Bestand aufgeführten Unternehmensanleihen sind Langläufer. Genau so sahen die Bestände der in der Finanzkrise gefloppten Geldmarktfonds aus. Die hatten damals auch ganz viele Sterne.
Vor der großen Finanzkrise hatte ich öfters Geldmarktfonds ge- und verkauft, manchmal sogar nur für ein oder zwei Tage. Die Comdirect verlangte beim Handel direkt bei der Fondsgesellschaft keine Gebühren oder Aufschläge. Das Procedere hat sich, wie mir Onkel 9 versichert, nicht geändert: Du kaufst zum nächsten Ausgabekurs der Fondsgesellschaft und verkaufst ebenfalls zum nächsten Rücknahmekurs der Fondsgesellschaft.
Beispiele sind ISIN LU0625107734 oder DE0009761684 oder FR0010216804 (es gilt wie immer: Caveat Emptor).
Comdirect listet mir insgesamt 236 Geldmarktfonds ohne Brokergebühren oder Ausgabeaufschläge. cktest Warum handelt man solche Fonds über die Börse, wenn es auch ohne Brokergebühren geht?
Seit der Finanzkrise habe ich gerade bei Geldmarktfonds das Bild des "Picking up Pennies in front of a steamroller" vor Augen und meide sie. Onkel 9 meint, das sei altersbedingte Paranoia.
Berkshire Hathaway vs S&P 500 im Zeitraum 1997-2005 (jeweils heutiges Datum)
Anlass: NZZ-Artikel von heute (Warren Buffett weiß nicht, wohin mit seinem Geld; Berkshire hat Cashbestand von über 380 Mrd USD). Ich erinnere mich noch an damals; es hieß, der Alte (Buffett wurde 70 im Jahr 2000) ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit, er bringt es nicht mehr.
PS: Im zweiten Chart kann man auch genau erkennen, zu welchem Zeitpunkt Berkshire mit dem Rückkauf der eigenen Aktien aufgehört hat.
Der Quartalsbericht ist hier. Die NYSE öffnet in einer Stunde.
Wenn meine Daten richtig sind hat ZIM derzeit eine Nettoverschuldung i.H.v. 4 Mrd. USD. EK-Quote unter 30%.
In 5 der letzten 10 Jahren waren sie defizitär. Sollte sich die Überkapazität mittelfristig wirklich so stark auf die Frachtraten auswirken, wird ZIM zu den ersten gehören die das zeitlich segnen werden. Für mich wären sie selbst ein kurzfristigen Zock nicht wert.
Acheron Ich habe wohl meinen Warnhinweis nicht deutlich und drastisch genug formuliert. Hiermit schließe ich mich explizit dem Warnhinweis von Acheron an, auch wenn ich den einen oder anderen kurzfristigen Zock für mich persönlich nicht ausschließe.
Im Übrigen gilt für meine Aktienempfehlungen der generelle Warnhinweis sowie meine exklusive Geld-zurück-Garantie:
Aktiengeschäfte können sowohl kurz- als auch langfristig zu erheblichen Kapitalverlusten führen! Für etwaige Verluste aus von mir geäußerten Aktienempfehlungen hafte ich bis zur Höhe des Betrages, den Sie mir für meine Aktienempfehlung gezahlt haben.
gezeichnet
Tante Nr 9
ZIM veröffentlicht morgen seine Q3-Zahlen. Die Konsensschätzung für den Quartalsgewinn pro Aktie liegt bei knapp über 7 USD. Der Kurs liegt derzeit bei etwa 26,5 USD. Das hochgerechnete KGV liegt also bei unter 1.
Ich will mich nicht festlegen, ob ZIM die Erwartungen erfüllen wird oder nicht. Jedoch verspricht die Aktie, morgen sehr volatil zu werden. Spekulativ veranlagte Foristen mögen ein Auge auf die Aktie werfen wollen. Innerhalb des letzten Monats ist sie bereits um knapp 50% gestiegen.
Zu den langfristigen Aussichten hinsichtlich dieser Firma hatte ich oben bereits meine Meinung erläutert. Diese hat sich nicht geändert.
Oder noch einfacher argentinische Staatsanleihen (z.B. ISIN ARARGE3209YA).
Wir sind - absolut selbst verschuldet - in einfach jeder Hinsicht im Sack der Amis.
Besser als im Sack der Ruskis.
Bei den Container-Reedereien gibt es ein großes Problem. Die Überrenditen während der Corona-Zeit haben zu einem übergroßen Orderbuch geführt. Wenn die georderten Schiffe ausgeliefert sein werden, spätestens so in drei, vier Jahren, werden die Container-Reeder wohl einige harte Jahre durchmachen müssen. Mærsk wird die Baisse gut überstehen können; die Finanzen sind tiptop und Mærsk hat sich bei seinen Orders zurückgehalten. Sie rechnen wohl damit, in der Baisse ihre Flotte billiger durch Übernahmen von insolventen Konkurrenten erneuern zu können. Dennoch steht zu erwarten, dass mittelfristig der Kurs von Mærsk nach oben beschränkt sein wird, so lange es ein übervolles Orderbuch gibt.
Jede Störung der Taktung der Containerlinien führt zu höheren Preisen. Aktuell sind dies die Angriffe der Houthis im Roten Meer. Das läuft aber schon seit Herbst letzten Jahres. Ein längerer Streik der Häfen an der amerikanischen Ostküste wäre deutlich disruptiver und käme oben drauf. Diese Störungen sind jedoch vergleichsweise kurzfristig. Solange das Orderbuch noch nicht abgearbeitet ist, halten solche Störungen die Gewinnmargen der Container-Reedereien über Wasser. Längerfristig, d.h. so über die nächsten 5-10 Jahre wird man in der Branche voraussichtlich nicht viel Gewinn machen.
Die Reederei ZIM hat eine deutlich riskantere Finanzstruktur als Mærsk. Bei ZIM ist es nicht so klar, dass es diese Firma nach einer längeren Baisse noch geben wird. Das macht die Aktien sehr volatil: Im Jahr 2022, als die Containerschiffe höchste Margen einfuhren, lag der Kurs bei knapp unter 90 USD. Im Herbst 2023, bevor die Hammas das Massaker an den Israelis beging, war der Kurs unter 7 USD gefallen. Wegen des Containerschiff-Orderbuches und der schlechten Finanzen der Firma. Die Houthis-Attacken im Roten Meer, zusammen mit der Erwartung des Streiks in den USA, hatten den Kurs von ZIM zwischenzeitlich wieder bis 24 USD getrieben. Nach Abblasen des Streiks liegt der Kurs nun wieder bei 18 USD. Würde es Anfang nächsten Jahres wieder zu einem, diesmal längeren Streik kommen, so würde das den Kurs von ZIM deutlich stärker befeuern, als den Kurs von Mæarsk.
Bei den Japanern NYK, MOL und K-Line ist die Situation etwas anders: Diese sind diversifiziert, jede der drei Firmen auf andere Weise. Die Container-Sparte macht nur einen vergleichsweise geringen Teil ihres Umsatzes aus.
Ich kann nicht erkennen, dass da irgendein Katalysator in Sicht ist, der das Geschäft ähnlich wie die Pandemie ankurbelt.
Nicht wie die Pandemie, aber der Hafenarbeiterstreik an der Ostküste der USA ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben: Die Laufzeit des derzeitigen Vertrages wurde bis zum 15. Januar 2025 verlängert. Die Gewerkschaften wollen offenbar verhindern, dass der Streik und die damit verbundenen Preissteigerungen für amerikanische Importe die Präsidentenwahl im November 2024 beeinflussen.
Der nächste amerikanische Präsident w/m/d tritt am 20. Januar 2025 sein Amt an und hat sofort eine prächtige Stinkbombe im Foyer.
Ein Streik, vor allem ein länger dauernder, würde den internationalen Containerverkehr ordentlich durcheinander wirbeln und wäre aus meiner Sicht ein ausgezeichneter Katalysator.
PS: Die israelische Container-Reederei ZIM, wie auch die japanischen Reedereien Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK, 9101.T), Mitsui O.S.K. Lines (MOL, 9104.T) und Kawasaki Kisen Kaisha (K-Line, 9107.T), die zusammen die sechstgrößte Containerreederei Ocean Network Express (ONE) besitzen, sollte man vielleicht ebenso in Betracht ziehen.
PPS: A.P. Møller-Mærsk steht bei mir ganz oben auf der Beobachtungsliste.
Was ich hingegen nicht verstehe, sind Leute, die nur wegen der Steuern auswandern. Ist es das wirklich wert, die Heimat zu verlassen und in einem Land mit fremder Sprache zu leben, nur um etwas weniger Steuern zu zahlen? Das sind ja Gutverdiener und in fast allen Fällen geht es da nicht um die Existenz. Aber zurück zum Thema: Es stimmt, daß es zusätzlicher Aufwand und Streß ist.
Naja, wenn ich sehe, mit welcher Missgunst und mit welchem Hass manche der betuchteren Landsleute hier in Deutschland bedacht werden, und zwar nur aus dem Grund weil sie über mehr Geld verfügen, dann kann ich schon nachvollziehen, wenn diese dann lieber dort Steuern zahlen, wo sie dafür nicht angegiftet werden. Heimat ist eben da, wo man sich wohl fühlt.
Interactive Brokers ist der schlimmste von allen Brokern. Was soll diese Schxxxe?
Ich will bitte selbst bestimmen, zu welchem Limitkurs meine Order an die Börse geht. Wohlgemerkt, hier ist mein Limit zwischen aktuellem Geld- und Briefkurs, und zwar habe ich ein Marktdatenabo, das sind also aktuelle Kurse. Unfaßbar.
Hast Du die Order an derselben Börse aufgegeben, von der auch die aktuellen Kurse des Maktdatenabos abgerufen werden?
Um die steuerliche Sophisterei noch weiter zu treiben: Gab es eigentlich zu Zeiten negativer Zinsen auch Steuererstattungen auf die gezahlten Zinsen?
Wie sagte Frau Thatcher doch so treffend: The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.
Scholz positioniert sich wohl für die Zeit nach der nächsten Wahl, die er offenbar für die SPD schon als verloren ansieht.