Posts by witchdream

    mal was ganz anderes. Steuerlast in Deutschland...

    https://www.welt.de/wirtschaft…hland-zur-Weltspitze.html


    Danke für das Link. Nur schon die über 1.100 Kommentare sind eine soziologische Fundgrube.


    Viele Kommentare erinnern in ihrer Umschiffung der Moderations-Kontrolle an politische Witze in der DDR oder der Sowjet-Union. Zum Beispiel dieser:


    "Fütterung und Pflege des rosaroten Elefanten ist teuer, da bleibt für marode Straßen, Schulen oder die Sicherheit für den Normalbürger nichts mehr über."


    Zum Vergleich ein Original Radio-Eriwan-Witz:

    • Ist es möglich, auch in einem hochindustrialisierten Land den Sozialismus einzuführen?
      – Im Prinzip ja, aber es wäre schade um die Industrie.

    Die selben Wohnungs-Baukonzerne, die "auf dem Land" die Mieten im Rahmen der Inflation halten, sind in Berlin also Blutsauger, die man enteignen muss? Das statist. Bundesamt liefert eine andere Erklärung:

    https://www.destatis.de/DE/Ser…tenreport-2018-kap-6.html


    Zitat: "Auch in den Stadtstaaten wuchs die insgesamt verfügbare Wohnfläche. Die Fläche pro Person nahm hier allerdings um durchschnittlich 0,6 Quadratmeter ab, was die – verglichen mit den Flächenländern – ohnehin schon geringe ProKopf-Wohnfläche weiter reduzierte. Eine wahrscheinliche Ursache ist die gestiegene Bevölkerungszahl."


    Das äußert sich auch in einer Abnehme der Wohnungsversorgung in den Stadtstaaten:


    Wohnung Bedarf.PNG


    Das würde heißen, dass überproportionaler Zuzug in die Stadtstaaten (HH, B, HB) für die Wohnungsknappheit und für die stark steigenden Mieten (bei Neuvermietung) verantwortlich sind. Da fragt man sich, warum alle ausgerechnet dahin ziehen wollen, wo die Wohnungen am stärksten umkämpft sind.


    Als Studi z.B. hätte man ein deutlich entspannteres Leben, wenn man in Leipzig statt an der FU Berlin studieren würde.

    Es gibt auch kein Menschenrecht darauf, justament in München Schwabing oder in Berlin Zehlendorf wohnen zu dürfen. Da würde ich eher in den Speckgürtel ziehen und pendeln, statt Enteignungen zu fordern - wenn man denn unbedingt nach Berlin oder München umsiedeln muss.


    Aber klar, andere, die in München Grünwald wohnen wollen, fordern vielleicht die Enteignung der Villenbesitzer. In Hamburg in der Hafenstraße und in der Roten Flora hat das ja auch geklappt - das ist vermutlich die Blaupause für die Berliner Demos.

    tststs, selbst bei der OECD machen sich nun schon die Kommunisten breit !!

    Und sogar bei der NZZ !!

    Wann verstehen diese Schnarcher endlich dass es besser so für alle ist wenn es vielen schlechter geht?!?!


    https://www.nzz.ch/wirtschaft/…beim-einkommen-ld.1474157


    Interessanter Artikel. Als Mittelstand gelten bei OECD alle, die zwischen 75% und 200% des Medianlohnes verdienen.


    Meine erste Frage: Wie hoch ist der Median-Lohn in DE? Antwort vom statistischen Bundesamt im ARD-Interview: Ca. 3.000 € brutto. Mittelstand hat also einen Verdienst zwischen 2.250 € und 6.000 € brutto.

    https://www.daserste.de/inform…isches-bundesamt-100.html


    Interessantes Detail: Der Mittelstand in DE blieb die letzten Jahre stabil, die Zahl der Geringverdiener nahm ab, und die Zahl der Besserverdienenden nahm zu:


    Zitat: "Der eine Trend hält nach wie vor ungebrochen an. Wir beobachten immer noch, dass es mehr Beschäftigte gibt, die sehr gut verdienen. Dieser Trend hält an. Aber es gab eine Umkehr beim Trend in der gering bezahlten Beschäftigung. Wir stellten fest, dass zwischen 2010 und 2014 ein kleinerer Anteil der Menschen gering bezahlt wurde, was dazu führte, dass die Mitte insgesamt stabil blieb."


    Klingt gut.


    Nachtrag: Hier noch die Entwicklung von verschiedenen Kostenblöcken in DE, direkt vom Statist. Bundesamt

    https://www.destatis.de/DE/Ser…tenreport-2018-kap-6.html


    Die Kostensteigerungen für Nettokaltmieten sind hier punktgenau auf Höhe der allgemeinen Inflation.


    Mieten-Inflation.PNG

    Also kein goldener Handschlag, aber schon faire Vergütung. Für die öffentliche Hand immer noch zu teuer für zigtausende Wohnungen, aber als politisches Drohbild nicht verkehrt.

    Wenn man das Ziel hat, den privaten Mietwohnungsbau abzuwürgen, dann bin ich absolut deiner Meinung.

    Enteignungen sind laut GG zulässig, aber nur gegen finanzielle Auszahlung des aktuell gestgestellten Wertes.

    Sorry, im Grundgesetz ist die Faktenlage für Enteignung eine andere. Relevant ist zunächst mal Artikel15:

    "Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend."


    Artikel 14 lautet folgendermaßen:

    "(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

    (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen."


    Kurz gesagt: Die Entschädigung entspricht keineswegs automatisch dem aktuellen Verkehrswert, sondern wird per Gesetz festgelegt, und die Entschädigung steht qua Grundgesetz unter juristischem Vorbehalt (soll heißen: Kann juristisch angefochten werden).


    Dass die öffentliche Hand bei einer Enteignung die Immobilien-Besitzer mit einem goldenen Handschlag verabschieden würde, kannst du schon deshalb vergessen, weil das nicht "zum Wohle der Allgemeinheit" wäre. Ein Entschädigungs-Konflikt wäre also vorprogrammiert, und genau solche Konflikte scheuen Privatinvestoren wie der Teufel das Weihwasser. Aus meiner Sicht: Verständlicherweise.

    Vielleicht wissen viele der bedürftigen Mitbürger nicht, welche Hilfen ihnen die Gesellschaft bereits anbietet:


    https://www.betanet.de/sozialhilfe-miete-und-heizung.html

    https://www.betanet.de/mietschulden.html

    https://www.wohngeld.org/wohngeldgesetz-wogg.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialer_Wohnungsbau

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mieterschutz

    https://www.baufoerderer.de/


    Ich fände es sinnvoller, hier Aufklärung zu leisten, statt Enteignungen zu fordern. Enteignungen würden nämlich vor allem eines bewirken: Dass private Bauherren in Deutschland sich komplett vom Mietwohnungsbau zurück ziehen. Um das zu verstehen, muss man keinen Schulabschluss haben.


    Man könnte auch darüber nachdenken, warum die Eigentums-Quote in Deutschland so niedrig ist. Oder warum Bauen in Deutschland so teuer ist. Oder warum man in einem hochpreisigen Miet-Umfeld wohnen muss. Oder warum "das Kapital" in Deutschland so wenige Mietwohnungen vermietet, obwohl man sich da doch angeblich eine goldene Nase verdienen kann.


    Da kämen dann vielleicht Forderungen an die Politik heraus, die nichts mehr mit Enteignung zu tun haben.


    Disclaimer: Ich selbst bin nach einem vierjährigen Selbstversuch für alle Zeiten von der Idee geheilt, eine Eigentumswohnung zu vermieten.

    @ Donglengcha: Wie oben geschrieben, habe ich keine Lust, mich zum Thema Kernkraft zu zoffen. Das Thema ist dermaßen emotional, dass auch mir die Zeit zu schade ist, auch nur den Versuch zu unternehmen, jemand von meiner Meinung überzeugen zu wollen. Ansonsten setz mich doch bitte einfach auf die Ignore-Liste, dann musst du dich nicht über unliebsame Meinungen ärgern.


    @ cktest: Wenn du schreibst:

    "DNA-Schäden sind ab einem bestimmten Schädigungsgrad dagegen irreversibel."

    dann impliziert das m.E., dass unterhalb dieses bestimmten Schädigungsgrades die Schäden reversibel sind. Das würde ich als Biologe auch so sehen. Wenn der Schädigungsgrad Dosis-abhängig ist, dann impliziert das wiederum, dass bis zu einer bestimmten Dosis keine relevante Schädigung auftritt. Das wäre also das exakte Gegenteil der LNT-Hypothese. Interessant wäre es jetzt, ab welcher Dosis experimentelle irreversible Schäden nachweisbar sind. Die klinisch nachweisbare Grenze für strahlenbedingten Krebs liegt bei 100 Milli-Sievert. (Zum Vergleich: Die natürliche Hintergrundstrahlung ist etwa 2,4 mSv pro Jahr.)


    Soweit meine 2 cents zu dem Thema, und damit genug. Ich will ja niemand die Zeit stehlen, lol.

    Ich habe gerade die ganze Diskussion hier über die letzten zwei Wochen nachgelesen. Meine zwei cents dazu:


    Der große Elefant im Raum wird höchstens indirekt angedeutet ("verstärkte Nachfrage"). Der große Elefant: Das sind:

    - zwei bis drei Millionen Migranten (also ca. 3% zusätzliche Bevölkerung), die hier zugezogen sind,

    - welche Bleiberecht oder Duldung erhalten haben

    - das alles in kürzester Zeit (in den letzten vier Jahren)

    - die mehrheitlich von den Sozialämtern finanziert werden (gerade im Hinblick auf Wohnraum)

    - was in der Summe einen extremen Run auf Wohnungen im unteren Preissegment bewirkt hat.


    Ich kenne im Hamburger Speckgürtel in unserer Kleinstadt zufällig eine Sozialdezernentin im Rathaus. Die Stadt zahlt Vermietern buchstäblich jeden Preis, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Neubürger unterzubringen, die nicht für sich selbst sorgen können. Eine andere Bekannte von uns hatte bereits einen Vorvertrag mit einem Vermieter, um in eine familiengerechte Wohnung umzuziehen. Das wurde leider von der Stadt vereitelt, welche ihr die Wohnung mit einem um 30% höheren Mietgebot vor der Nase weggeschnappt hat.


    Mieten-Treiber - gerade im unteren Preissegment - sind die Gemeinden selbst. Finanziert wird das vom Steuerzahler. Die Immobiliengesellschaften, die realiter Wohnungen besitzen und bauen, zum Sündenbock zu stempeln, ist schlichtweg perfide. Ich persönlich habe gerade ne Menge Geld auf dem Konto. Angesichts der Enteignungs-Diskussion, weiß ich genau, was ich 100%ig damit NICHT machen werde: Ich werde keine Miet-Wohnungen bauen. Ich bin doch nicht blöd.

    Allerdings geht es nicht den Klimawandel einerseits zu leugnen, und ihn dann als Argument pro KK einzusetzen.

    Nun, ich war früher auch gegen Kernkraft, aber nicht auf Grundlage von Faktenwissen, sondern einfach, weil es Mainstream unter Grünen war. Heute ist mir mein Mitläufertum peinlich, nachdem ich angefangen habe, mich ein bisschen mit dem Thema zu beschäftigen.


    Anstoß war natürlich die Klimawandel-Diskussion, und ich habe mich gefragt, warum offensichtliche Lösungsansätze zur CO2-Vermeidung, wie z.B. ein Tempolimit oder eben Kernkraft so rundum abgelehnt werden.


    Bei Kernkraft bin ich schnell auf (für mich) völlig überraschende Befunde gestoßen. Z.B. dass es die sicherste Energieversorgung ist, gemessen in Tote je Terawattstunde: https://de.wikipedia.org/wiki/…it_anderer_Energiequellen

    Nach der Forbes-Studie kostet z.B. Solarenergie 5x so viele Todesopfer / TWh wie Kernkraft - inklusive Tschernobyl und Fukushima. Das alleine wäre Rechtfertigung für einen "Klima-Leugner" genug, pro Kernenergie zu sein.


    Oder wie schwachsinnig die LNT-Hypothese (Linear-No-Threshold) ist: https://www.novo-argumente.com/artikel/atomangst_nein_danke

    (Der gleichen LNT-Hypothese bei Stickoxiden verdanken wir die Fahrverbote für Diesel...)


    Oder dass man Atom-Müll eigentlich als wertvollen Rohstoff betrachten kann, der 1. wiederverwendbar ist, und der 2. bei passender Aufarbeitung nur eine Halbwertszeit komplette Zerfalls-Zeit von 300 Jahren hat:

    http://www.nukeklaus.net/2018/…uer-atommuell/adminklaus/

    http://www.nukeklaus.net/2016/…ich-atommuell/adminklaus/


    Kurz gesagt: Wenn man ein bisschen an der Oberfläche kratzt, stellt man fest, dass bei Atomkraft unglaublich viel Panikmache betrieben wird. Unvergessen Claudia Roth, die die 18.000 Tsunami-Opfer in Fukushima mal eben zu Opfern des Reaktor-GAU umdefiniert hat.


    Für mich sind das alles gute Nachrichten, denn sie belegen, dass sich die Menschheit für die nächsten Jahrtausende keine Sorgen um ihre Energieversorgung machen muss. Wenn das nebenbei auch noch CO2-frei stattfindet, soll's mir als Klima-Skeptiker recht sein - für Klima-Besorgte könnte das dagegen ein zentrales Argument pro Kernkraft sein. Das nur mal kurz als Denkanstoß - ich habe nicht vor, mich jetzt hier zum Thema Kernkraft zu zoffen.

    Nachdem du in deinem 2. Edit noch ein Link gepostet hast, dachte ich, du könntest nachvollziehen, was mich umtreibt. Falls noch nicht geschehen, kann ich dir die Lektüre wärmstens ans Herz legen. Jedenfalls danke dafür - eine wunderbare Material- und Gedankensammlung:

    http://lv-twk.oekosys.tu-berli…lv-twk/02-intro-3-twk.htm


    Warum lenkst Du mit der überspitzten Fokussierung auf CO2 von allen anderen damit zusammenhängenden Problemen ab?

    Die Probleme sind Ressourcenverbrauch, Luft- und Trinkwasserverschmutzung, Artensterben, effektiv messbare Klimaveränderungen, Ausbreitung von Krankheiten.

    Sorry, aber das ist ziemlich starker "Whataboutism". Natürlich gibt es diese Probleme, und natürlich sollten wir uns um sie kümmern. Einige davon sind nicht mal Klima-bedingt, sondern eher Demographie-bedingt (Stichwort: Bevölkerungs-Explosion). Durch das direkte Angehen dieser Probleme lässt sich vermutlich mehr erreichen als durch den Versuch, die Welt-Temperatur zu fixieren. Um die Luftverschmutzung zu reduzieren, musst du nicht den CO2-Gehalt der Luft senken.


    Das Link in meinem Posting 1.022 dürfte ganz in deinem Sinn sein: Die Probleme direkt angehen und sie nicht irgendwelchen Ideologen überlassen.


    Edit: Ich zieh mich dann auch erst mal wieder aus dem Thread zurück. Offensichtlich bin ich nicht in der Lage, meine Gedanken so zu formulieren, dass sie diskussionswürdig oder wenigstens verständlich sind. Da muss ich wohl noch dran arbeiten.

    ja gut, aber was ist dann Anlass, für Deine ganzen Postings rund um CO2?

    Mir erschließen sich Deine Beweggründe wirklich nicht, nur immer wieder kommst Du auf CO2 zurück.


    Ist das so schwer zu verstehen? Es ist doch das Mantra der Klimapolitik (nicht zu verwechseln mit der Klimaforschung), dass "wir", also die gesamte Menschheit, den Ausstoß von CO2 auf vorindustrielle Konzentrationen senken müssen, um "das Klima zu retten". Das ist der zentrale Kernpunkt jedes Klimaabkommens.


    Wenn dieses Ziel im Handumdrehen zu erreichen wäre, dann würde ich sagen: Ja, ok, macht mal - schadet ja nix. So ist es aber nicht. In der Realität würde eine weitgehende Dekarbonisierung auf einen weitgehenden Rückbau der gesamten Wirtschaft hinaus laufen. Jedenfalls so lange man nicht alternative CO2-freie Energien einsetzt, die auch noch zuverlässig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Da fällt mir momentan nur Kernkraft ein, die wir in DE aber gerade abschalten. Weiterhin kostet der laufende Industrie-Umbau Aber-Milliarden - von CO2-Zertifikaten über EEG-Umlagen über neue Elektrogeräte bis hin zu Wärmedämm-Vorschriften.


    Da ist doch durchaus die Frage erlaubt, ob das sinnvolle Maßnahmen sind, oder? Um das zu beantworten, führt kein Weg am CO2 vorbei - eben weil das im Mittelpunkt der gesamten Klima-Politik steht. Da findet man dann in der Klima-Forschung, dass CO2 keineswegs zu allen Zeiten mit dem Klima korreliert hat; dass es eine ganze Reihe alternativer Erklärungen fürs Klima gibt; dass die Klima-Sensitivität von CO2 vermutlich nicht so hoch ist wie anfangs angenommen; und und und.


    Ich finde das spannend - ich würde das Thema mal als Hobby bezeichnen. Vor allem finde ich, dass etliche Befunde der Klimaforschung geeignet sind, die aktuelle Klima-Politik in Frage zu stellen. Warum sollten wir die gesamte Gesellschaft dekarbonisieren - bis hin zum Katzenfutter - , wenn CO2 nicht die verheerenden Folgen hat, mit denen IPCC und die Medien seit den 90er Jahren den Leuten Angst einjagt (siehe unten). Wenn es euch nervt, kann ich das gerne privat im stillen Kämmerlein fortsetzen.


    Kölner Dom Spiegel.jpg

    Hallo Donglengcha,


    ich bin 100% bei dir, dass die Klimaschwankungen nicht ausschließlich an CO2 gekoppelt sind. Sonst wären ja Erdepochen, in denen Temperatur und CO2 sich gegenläufig entwickeln, gar nicht denkbar. Dem IPCC kann man nicht vorwerfen, dass sie nicht alle denkbaren anthropogenen Spurengase unter die Lupe genommen hätten. Die sogenannten WMGHG (well-mixed green-house-gases) - inclusive CO2 - beinhalten mehr als 25 verschiedene Substanzen - siehe Tab. 8.2 vom 5. IPCC-Bericht (AR5):


    WMGHG well-mixed Greenhousegases AR5 Tab 8.2.PNG


    In der Zusammenfassung aller anthropogenen Faktoren zeigt sich aber, dass alle Faktoren jenseits von CO2 sich mehr oder weniger gegenseitig herausmitteln - inclusive der Aerosole usw.

    CO2 wird vom IPCC deshalb häufig als Proxy für den gesamtmenschlichen Einfluss genommen. Die Relation von CO2 zum gesamten Rest sieht beim IPCC so aus, in Abb. 8.20:



    Radiative Forcing AR 5 Abb 8.20.PNG

    Im Artikel heißt es:


    "Über das gesamte Jahr hinweg wurde allerdings Kapital aus europäischen Aktienfonds abgezogen.

    Inzwischen summieren sich die sequenziellen Wochen mit negativer Nettobilanz auf fünfzig. Wie der obige Chart von Morgan Stanley illustriert, entspricht das der längsten Negativserie seit mindestens zehn Jahren."


    Also wohl einfach der Mittel-Zufluss bzw. Abfluss bei Aktienfonds.