Posts by caedmon

    mein Verständnis nach - wenn man "Flug und Hotel" zusammen über Booking bucht.


    "Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer reinen Flugbuchung (ohne Zusatzleistungen) mit einer Billigfluggesellschaft (zum Beispiel easyJet, Ryanair, Vueling, Wizzair, etc.) die Rückerstattung direkt über die Website der Fluggesellschaft beantragen müssen."


    "Bitte beachten Sie, dass wir im Falle von Last Minute- und Pauschalreisen, die nicht von BravoNext SA angeboten werden, lediglich als Vermittler fungieren. Insofern Sie eine Reise mit einem anderen Reiseveranstalter gebucht haben und diese stornieren möchten, können Sie dies zu den Bedingungen des Reiseveranstalters tun, denen Sie zum Zeitpunkt der Buchung zugestimmt haben."


    Da ist also auch nicht alles Gold was glänzt.

    Plattform ist nicht Plattform und nicht jede Plattform kann oder möchte Kulanz für den Kunden durchsetzen. Bei der HRS habe ich bei Schwierigkeiten mit dem Hotel mehrfach die Erfahrung gemacht, dass sich die Plattform tendentiell eher auf die Seite des Hotels schlägt. Bei booking.com hingegen hatte ich nie das Gefühl, dass eine von beiden Seiten ungerecht behandelt wird und buche bei hrs selbst dann nicht mehr, wenn es dort preiswerter ist.

    booking.com verbietet den Hotels, Zimmer auf der eigenen(!) Website günstiger anzubieten (Bestpreisgarantie). booking.com verlangt kostenfreie Stornierungen wegen Corona von den Hotels. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Frag mal im Hotelgewerbe nach zum Thema booking.com und gerechte Behandlung nach. Der Amazon Vergleich ist schon ganz gut...


    Mal davon abgesehen ging es ja darum, dass "diese Art von Reisen" (TUI) in Zukunft nicht mehr funktionieren soll. Dazu muss man mal festhalten, dass booking.com im Gegensatz zu TUI ja überhaupt keine Reisen anbietet. Und ich glaube dass es weiterhin genug bequeme Kunden geben wird die einfach nur eine Urlaub buchen und sich nicht um alles selbst kümmern wollen.

    Umso beeindruckender was booking bewirken kann obwohl nur Vermittler.

    Habe da mehrfach tolle Erfahrungen gemacht was Kulanz bei Stornierungen etc betrifft und andere ja hier auch.

    Na ja, das übliche Plattform-Modell in Verbindung mit Marktmacht halt. Da kann man von den Hotels was man will und dann als eigene Kulanz verkaufen.

    Bin ich nicht so sicher. Genau diese Art von mangelnder Serviceorientierung hat Amazon & Co. den Weg geebnet. Ich habe keinen Zweifel, dass sich Booking.com besser entwickeln wird als TUI.

    Der Vergleich hinkt insofern, dass Booking.com im Gegensatz zu TUI nur Vermittler und nicht Veranstalter ist.

    Ich denke kurzfristig mag TUI damit durchkommen, aber der Kunde ist nicht dumm und wird sich das merken.

    Somit würde ich behaupten, dass diese Art der Reise in Zukunft, dank diesem Verhalten nicht mehr funktionieren wird.

    "Den Kunden" gibt es nicht und das Gedächtnis der Verbraucher ist schwach. Das Geschäftsmodell wird auch in Zukunft funktionieren (das würde ich behaupten).

    • Sto Vz (4,46%) wurden ja bereits genannt
    • Eurokai Vz (6,10%) zahlen in diesem Jahr sogar trotz erheblicher Auswirkungen der Coronakrise die Dividende, wobei fraglich ist, ob in diesem Jahr das Geld für eine Dividende in gleicher Höhe verdient wird
    • Defama (2,68%)

    Wenn ich wirklich auf die Einnahmen aus den Dividende angewiesen wäre, würde ich möglichst Unternehmen wählen, die ein ähnlich robustes Geschäftsmodell wie Defama haben, trotz der aktuell vergleichweise niedrigen Rendite.

    Wie im verlinkten Artikel weiter unten zu lesen ist, haben die anderen Player (vor allem Microsoft) stark aufgeholt und sind mit Amazon auf Augenhöhe. Aber die Markteintrittsbarieren sind schon hoch. Ich sehe da keine Gefahr, dass eine Flut an "Studenten-StartUps" auf den Markt drängen werden, die das Konzept kopieren und Kunden abjagen. Das ist ein Spiel für die großen Jungs, die die Power / Kapital / Infrastruktur für solche gigantischen Projekte / Produkte haben. Google, Oracle, Microsoft, ... ich sehe da eine Art Oligopol in einem Bereich mit relativ geringer Personal-Quote, die hoch skaliert und schöne Margen abwirft.

    Wäre ich Amazon-Aktionär, würde mir besonders Microsoft mit Azure Sorgen machen...

    Man darf halt Amazon nicht (mehr) sehen wie einen Online Händler, sondern eher als Technologiekonzern. Ich meine mich zu erinnern, dass das profitableste Segment (wenn es ein eigenes Segment wäre) der Marketplace mit den Seller Services und Amazon Advertising wäre (also die Dienstleistungen für Drittanbieter, die die Plattform Amazon nutzen). Amazon schürft also nicht nur selbst Gold, sondern verkauft auch die Schaufeln an die anderen Goldsucher. Zu dem Online-Handel kommen noch Amazon Prime, Amazon Music oder Kindle Unlimited und nicht zu vergessen AWS. Netflix läuft z.B. auf AWS Infrastruktur, obwohl Konkurrent zu Amazon Prime.

    Ja investiert um Gewinne in der Zukunft zu generieren die also der Inflation unterliegen.

    Ist dann halt die Frage kann Amazon besser mit der Inflation umgehen oder ich.

    Einfaches Beispiel: als Bäcker investiere ich meine Gewinne in einen größeren Ofen um größere Mengen Brot zu backen. Aktuell verkaufe ich den Laib Brot für 3 Euro. In 10 Jahren nach hoher Inflation verkaufe ich den Laib Brot halt für 30 Euro. Wo ist das Problem?

    2)

    Beim Story-Stock (viel Wachstum) liegt das große Gewicht der diskontierten Gewinne weit in der Zukunft.

    Somit viel Unsicherheit bzgl. Diskontfaktor.

    Beispiel: In 10 Jahren kommt die Hyperinflatipon? Bei Amazon ein riesen Problem! Die haben heute nen Haufen investiert, aber im Kurs sind sehr viele Gewinne enthalten die erst in >10 Jahren anfallen. Und die werden dann plötzlich alle wertlos durch die Hyperinflation.

    Die einbehaltenen Gewinne werden doch investiert und liegen nicht als Barmittel irgendwo rum.

    Trotz der Vorteile in Coronazeiten bleiben die Nachteile beim Camper bestehen. Ich vermute daher, dass eine erhöhte Nachfrage eher vorübergehender Natur ist, so es denn überhaupt eine gibt.


    Aber letztendlich kann man das nicht seriös prognostizieren, da es immer sehr subjektive Beobachtungen sind. Ich kenne niemanden, der Kreuzfahrten toll fand - und trotzdem hatten sie in den letzten Jahren einen enormen Boom.

    Ich bin mit meiner Regenhose von Endura sehr zufrieden. Wasserdicht, leicht, geringes Packmaß, Reflektoren, im Sitzbereich verstärkt. Angenehm zu tragen. Unten durch eine Kombination aus Reißverschluss, Klettverschluss und Knöpfen in Weite und Länge variierbar.

    Für Containerschiffe gibt es soweit ich weiss keinen vergleichbaren Index.

    Es gibt den HARPEX (https://harpex.harperpetersen.com/harpexVP.do), den World Container Index (https://www.drewry.co.uk/suppl…-index-assessed-by-drewry) oder den Shanghai Containerized Freight Index (https://en.sse.net.cn/indices/scfinew.jsp).


    Es gibt auch einen Umschlagsindex: http://www.rwi-essen.de/forsch…e/containerumschlagindex/

    Wenn Adidas nun ausziehen wuerde - an wen kann ein Vermieter denn vermieten, wenn der Mieter den Laden dann nicht oeffnen darf? Das ist schon ein erheblicher Mangel, ehrlich!

    Adidas kann einem leid tun.


    Und wenn Adidas nun keine Miete zahlen würde, kann der Vermieter dann verlangen, dass Adidas die gesamte Ladenausstattung ausräumt und die Schlüssel abgibt, bis wieder Miete gezahlt wird?

    Kann man auch sehr gut an den Wohnungen , welche nach dem 2.Weltkrieg gebaut wurden, erkennen. Diese alten Wohnungen hatte alle einen Vorratsraum bzw. ein Gewölbekeller. Die Bewohner dieser Wohnungen haben eine schwere Zeit mit Hungersnöten durchgemacht und hatten daher immer etwas Vorrat aufgebaut . Genauso die zig tausend Einmachgläsern in den Kellern


    Hamburg hat ja aufgrund der schweren Bombardierungen viele Nachkriegsbauten, von den ich auch schon mehrere bewohnen durfte. Von denen hatte nicht eine einen Vorratsraum. Die einzige Wohnung mit klassischem Vorratsraum, die ich im Bekannten-/Freundeskreis kenne, ist ein (Vorkriegs-)Altbau.

    Ich finde es echt befremdlich das man etwas als Job bezeichnen darf, das nur eine Beschäftigungsmaßnahme ist ohne das man davon eigenständig ( ohne Zuschüsse ) davon Leben kann!


    Aus Ausbeutersicht mag das alles Sinn machen, da kann man noch mehr Marge machen oder die Mindestlohnkonkurrenz minimieren.
    Nur am Ende scheidet sich der Staat sein Steueraufkommen weg und darf sogar noch mehr Sozialleistungen zahlen!


    Ein-Euro-Jobs sind für ALG-II Empfänger gedacht. Sie müssen im öffentlichen Interesse liegen und dürfen keine regulären Arbeitsplätze verdrängen. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob das Harken von Parkanlagen eine sinnvolle Integrationsmassnahme ist, aber dass Ein-Euro-Jobs dazu dienen, die raffgierige deutsche Industrie mit billigen Arbeitssklaven zu versorgen, ist ein Mythos.