Wohin mit dem Cash?

  • hallo,


    so sicher, wie es immer heisst, sind Anleihen auch nicht. Es sei denn, der Schuldner ist von erstklassiger Bonität und das Papier kann bis zum Fristende gehalten werden.


    Aber in einer Zeit hoher Anleihenkurse/tiefer Anleihenrenditen ebensolche zu empfehlen, ist mir ein völliges Rätsel. Man muss sich vorstellen, wir sind nun im dritten Jahr satter zweistelliger Verluste und sollen nun in Anleihen mit mageren einstelligen Renditen einsteigen. Die Logik dieses Gedankenganges ist für mich nicht nachvollziehbar.


    Etwas anderes: Ich habe mir kürzlich das O'Shaughnessy Buch "What works on Wall Street" gekauft. Ich muss alles zurücknehmen, was ich über den vermeintlichen Zahlenfetischisten O'Shaughnessy geschrieben habe. Eine methodisch äusserst gelungene Aufbereitung, die einige überraschende Erkenntnisse birgt. Doch dazu später mehr.


    Grüsse,


    deaf ear

  • Das einzige was dieser "Moderator" kann
    (zur Erinnerung fuers Forumsarchiv: er nannte sich DAQel)
    ist Andersdenkende aus Norbert's ehemals tollem Forum zu ekeln.
    Unser "Moderator" ist ein Troll
    und das finden wir ganz toll!

  • Du wirst ja nicht gezwungen, es zu lesen.


    Du hast das Recht, meine Beiträge nicht zu mögen, so wie ich das Recht habe, Deine Beiträge nicht zu mögen. Wir haben alle unsere Rechte.


    deaf ear

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  • Ihr beide müsst Euch auch immer angiften.
    Beobachter hat doch gar nichts gegen die Empfehlung des Buchs gesagt, sondern sich auf die Empfehlungen von Meister Fugger bezogen.


    Und dann die popeligen Renditen, die mit den von HF empfohlenen Anleihen zu erzielen sind. Da bekommt man mehr Zinsen für ein Tagesgeldkonto bei höherer Flexibilität.
    Was ist denn hier das Motto? Doof und Sorgenfrei, oder wie?
    (Entschuldige, Horst)


    Schwarzgeld

  • Hallo SG,


    Motto ist nicht doof=sorgenfrei, Motto ist, wer nicht wagt, der nicht gewinnt...Haben wir jetzt die Muffe bekommen?(Schon spät, ich weiss.)


    Grüsse


    deaf ear

  • Bezüglich des FTD-Artikels von HF muß ich sagen, daß ich in den letzten Jahren mit meinem Deka EuropaBond TF ertragstechnisch deutlich besser gefahren bin. In diesem Geschäftsjahr gab es immerhin 10% Rendite, die Durchschnittsrendite über 3 Jahre liegt bei ca. 7%. Natürlich liegt das Risiko höher als bei Bundesschätzchen (schließlich investiert der Fonds ca. 1/3 seines Vermögens in Anleihen von EU-Beitrittskandidaten), aber als Alternative zu den letztes Jahr angepriesenen Indexfonds oder -zertifikaten gar nicht übel ;-)

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

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  • Hallo zusammen


    Wer noch Cash hat kann es bei der SEB anlegen. Die Bank bietet vier Prozent mit einer Zinsgarantie bis 30. Juni 2003.


    Grüße Sam

  • Von den 4% für Festgeldkonten kann man inzwischen ja nur noch träumen. 2,5% bei der DiBa sind wohl derzeit das Maximum.


    Wo bzw. wie parkt ihr denn zur Zeit eure Cash-Bestände???

  • Cash ist doch auch einfach mal gut, oder?


    Alternative: Discountzertifikate mit kurzer Laufzeit, die ganz weit im Geld sind.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Quote

    Original von value
    Cash ist doch auch einfach mal gut, oder?

    Klar! Sonst würde ich ja nicht danach fragen, wie ich es parken kann, sondern gleich wieder einkaufen gehen...


    Interessante Idee mit den Diskount-Zertifikaten. Danke.


    Sonst noch jemand 'ne Idee?

  • Hallo,


    meine Aktien sind in den letzten Jahren sehr gut gelaufen und teilweise (bspw. Tatneft) im MACD jenseits von gut und böse.


    Ich denke, dass es für mich als Milchmädchen (angesichts der euphorischen Stimmung, der Entwicklung an den Börsen und des derzeit etwas kritischen politischen Umfeldes) Zeit wird, etwas konservativer meinen Aktienanteil im Depot auf ca. 30%, höchstens 40% zu reduzieren. Bloss: Wohin nun mit dem lieben Geld? Auf dem Tagesgeldkonto bekomme ich nur 2,3%...


    Ich möchte die Knete so schnell wieder verfügbar haben (sagen wir mal: in Quartalsfrist), dass ich wieder nach einer (vermutlich) anstehenden Korrektur auf 70% Aktienquote hochgehen kann.


    Kann mir jemand einen Tip (oder gerne auch mehr :) ) geben, womit ich bessere Rendite als mit einem Tagesgeldkonto (bei gleichzeitig relativ kurzer Zugriffszeit und keinem ZZZ-Rating) erzielen kann? Ich bin vollkommen unerfahren mit Anleihen und Zertifikaten und habe bislang ausschliesslich in Aktien, Fonds und Optionsscheine investiert (letztere aber nur dann, wenn ich mir in der Entwicklung ziemlich sicher war).


    Wer weiss Rat? Tausend Dank schon einmal im voraus.

  • Hier ein Tip, den die Masse dennoch bisher nicht befolgt hat, sonst wäre die Anleihe nicht noch so relativ günstig:
    Curanum Wandelgenussschein. risiko sehe ich keins.
    Curanum erwirtschaftet solide Gewinne, zahlt Dividende ihr Geschäft ist die Pflege von Alten Menschen.
    Die Rentner werden schon nicht ausgehen, denke ich mal.
    Die Aktie ist bereits sehr teuer geworden, aber das braucht Dich als Genussscheininhaber nicht zu stören.


    7,5% Kupon gibt es, ausschüttung halbjährlich.
    Ab Februar noch 1,5 Jahre Laufzeit.
    ca. 5-6% gibt es rechnerisch für den Schein beim derzeitigen Kurs. Da die Laufzeit kurz ist, geht man kein großes Zinsänderungsrisiko ein.
    "GenusSschein" klingt irreführend. Verlustbeteiligung ist nämlich nicht. Anders als bei Anleihen ist hier nur zu beachten, dass die Zinsen im Kurs entahlen sind, es gibt also Ex-Div nach der Zinszahlung.
    Auch ist der Genussschein ein Wandelgenussschein, allerdings ist die Wandlung erst ab 20 Euro interessant, vorher ist diese Option wertlos und damit utopisch.
    Jedenfalls dieser schein gibt noch etwas mehr Zinsen als die sonst üblichen 2,3%.
    Innerhalb von einem Quartal solltest Du auch relativ gut wieder aussteigen können.
    Gruß, Joe

  • Hallo,
    ich habe vor ein paar Wochen. als der Dollar bei 1,20 stand mir einige Hebelzertis Euro/Dollar Long gekauft (auf steigenden Euro).
    Zur Zeit bin ich ca. 30% im Minus und trage mich mit dem Gedanken nachzukaufen (leider sehr hoher Cashbestand).
    Zahlreiche "Experten" und Analysten glauben ja an einen schwächeren Dollar.
    Das haben sie aber schon Anfang 2005 getan und nicht Recht behalten.
    Von daher möchte ich gerne eure Meinung einholen, wie Ihr zu dem Thema steht.
    Euer evergreen
    PS.: Bitte schreibt mir doch, wenn möglich, noch etwas zu Givag (bez. meiner Frage, diese Aktie als Immofonds zubetrachten (mit ähnlicher Sicherheit, die zwar zur Zeit nicht vorhanden ist, aaber normalerweise die stetigen Erträge einer vermieteten Immobilie mitsich bringen.

  • Put oder Call auf Währungen ist m.E. einfach nur Zockerei.
    Wie will man denn ernsthaft so etwas wie Eur/USD bewerten können? (zumal nur ca. 2% der Tauschaktionen an der Börse aufgrund von längerfristigen Überlegungen getätigt werden - länger als 24 Stunden! Mit realität nur wenig zu tun)
    Dann schon lieber in Dinge investieren die man bewerten kann.
    Ein Put auf google, solarwolrd, Abacho oder sonstiges - da kann man zumindest fundamental argumentieren, daas die möglicherweise um x-Fatoren zu hoch stehen.
    Beim Dollar zu Euro Verhältnis, da kann man realistisch gesehen erst einmal nur von einer 50%-Abwertung ausgehen. Das Put-Potential ist also sehr klein.


    Willy : ja, ja ich weiß. Nach Gold/Dollar Parität wäre der Dollar u.U. evtl. nur ein 10tel wert. Hier gehts aber um Grüne Murmeln im verhältnis zu blauen Murmeln.


    Das einzige wo ich einen Währungsoptionsschein befürworten würde, ist aus privaten Gründen wenn man ein kleinen Import/exportgeschäft hat und sich gegenüber Schwankungen absichern will. (man also zu den 2% der realwirtschaft gehört, für die diese Konstruktionen auch mal gedacht waren.)


    Gruß, Joe