Welcher Online-Broker?

  • Wenn ich bei Captrader eine Order für Trilogiq (WKN: A0LFJ3) setzen will, bekomme ich die Fehlermeldung

    Quote

    Trading at Last phase: Invalid Price

    Ich habe beim Limit 5,70 bzw 5,80 probiert und bin mir recht sicher, dass es kein Eingabefehler ist.

  • Ich habe gerade bei der Consorsbank den Posteingang durchgegangen


    Quote from Änderung Allgemeine Geschäftsbedingungen und Preis- und Leistungsverzeichnisse zum 07.06.2022
    Verwahrung und Auslieferung kostenintensiver Wertpapiere:
    > Verwahrung von XETRA-Gold, DE000A0S9GB0

    0,0298% / Monat
    inkl. USt. (des Bestandwertes) dies entspricht 0,025% / Monat zzgl. USt.


    Sehe ich das richtig, dass ich 0,3576% Verwahrentgeld pro Jahr auf mein Xetra-Gold zahlen soll?
    Ist das eine Eigenart der Consorsbank oder machen das andere Broker genauso?

    Edith würde sich auch über eine kurze (für doofe verständliche ^^) Erklärung freuen, was ein "kostenintensives Wertpapier" ist :saint:

  • Ich habe gerade bei der Consorsbank den Posteingang durchgegangen



    Sehe ich das richtig, dass ich 0,3576% Verwahrentgeld pro Jahr auf mein Xetra-Gold zahlen soll?
    Ist das eine Eigenart der Consorsbank oder machen das andere Broker genauso?

    Edith würde sich auch über eine kurze (für doofe verständliche ^^) Erklärung freuen, was ein "kostenintensives Wertpapier" ist :saint:

    Ist normal, siehe Seite 2 unter b)


    "b) Für die Verwahrung fallen Entgelte an, die von

    Clearstream monatlich im Rahmen der Depotentgelt-Berechnung in Abzug gebracht werden.
    Monatlich sind dies 0,025 Prozent des Bestandswerts, im Jahr demzufolge 0,3 Prozent, zzgl.
    gesetzlicher Mehrwertsteuer. Welche Entgelte an den Anleger weiterbelastet werden, hängt
    von dem Vertragsverhältnis zwischen dem Käufer von Xetra-Gold® und seiner depotführenden Bank ab."


    https://www.xetra-gold.com/fil…ren/Xetra-Gold_FAQ_de.pdf

  • Also nach einigen Jahren hat man den Spread der Goldmünzen/Barren aufgeholt. Je nach Spread - das ist nicht identisch mit dem Aufgeld zum Spotpreis. Bei Xetra-Gold kommen noch die Transaktionskosten für Kauf und Verkauf dazu, vielleicht auch 2 * 0,25%, bei den Münzen beidesmal die Versandkosten (prozentuale Höhe abhängig von der Summe, aktuell 29€ und 25€ beim günstigsten Anbieter).

    Problem ist wohl, daß nur die Kaufpreise verlässlich sind für eine ausreichende Stückzahl. Beim Ankauf weiß man nicht, ob sie u.U. nur wenige Münzen abnehmen und ob dann Abschläge herausgemäkelt werden wegen der Qualität. Ansonsten, mit Krügerrand als gängigste Münze: Für Jahrgang 2022 aktuell 1.879,60€ zu 1.849,07€, d.h. 1,6%. Bei 11 Münzen 1,85% inkl. Versand. Damit wäre man nach vier Jahren günstiger mit den Münzen.


    Mein Fehler bei Verkäufen via Ebay war, daß Ebay ja 10% (oder mittlerweile mehr?) an Gebühren verlangt. Bei Ebay-Kleinanzeigen kann man nicht vergleichen, wie hoch die gezahlten Preise waren und man kann auch auf kein Bewertungssystem vertrauen, also wohl schwierig.

    „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht." – Benedikt Lux, Grüne Berlin

  • Das ist normal.

    Die ING hatte den Verkauf von Xtra Gold vor vielen Jahren aus diesem Grund eingestellt, weil sie aus Vereinfachungsgründen dem Kunden keine Gebühr in Rechnung stellen wollten. Sie wollten aber verständlicherweise die monatlichen Kosten nicht selber tragen.

    Ob es jetzt wieder gegen eine Gebühr anbieten weiss ich nicht.

  • Also nach einigen Jahren hat man den Spread der Goldmünzen/Barren aufgeholt. Je nach Spread - das ist nicht identisch mit dem Aufgeld zum Spotpreis. Bei Xetra-Gold kommen noch die Transaktionskosten für Kauf und Verkauf dazu, vielleicht auch 2 * 0,25%, bei den Münzen beidesmal die Versandkosten (prozentuale Höhe abhängig von der Summe, aktuell 29€ und 25€ beim günstigsten Anbieter).

    Problem ist wohl, daß nur die Kaufpreise verlässlich sind für eine ausreichende Stückzahl. Beim Ankauf weiß man nicht, ob sie u.U. nur wenige Münzen abnehmen und ob dann Abschläge herausgemäkelt werden wegen der Qualität. Ansonsten, mit Krügerrand als gängigste Münze: Für Jahrgang 2022 aktuell 1.879,60€ zu 1.849,07€, d.h. 1,6%. Bei 11 Münzen 1,85% inkl. Versand. Damit wäre man nach vier Jahren günstiger mit den Münzen.


    Mein Fehler bei Verkäufen via Ebay war, daß Ebay ja 10% (oder mittlerweile mehr?) an Gebühren verlangt. Bei Ebay-Kleinanzeigen kann man nicht vergleichen, wie hoch die gezahlten Preise waren und man kann auch auf kein Bewertungssystem vertrauen, also wohl schwierig.

    Ich denke dabei auch immer noch ans Thema Sicherheit:

    • Ebay Kleinanzeigen und Edelmetalle?? Mit irgendwelchen Gestalten treffen um vermeintlich Kosten zu sparen?? NO WAY!
    • Und das Thema Versicherung nicht vergessen. Wenn man es nicht der Bank anvertrauen will, sondern selbst im Zugriff haben möchte, stößt man schnell an Limits der Hausrat.
  • Ich meinte den Verkauf bei Ebay Kleinanzeigen, ob man da mehr erlösen kann als bei den Banken. Da könnte es einem egal sein, wer es kauft, oder? Für den Käufer könnte es zwar attraktiv sein, mehr zu bezahlen als die Ankaufspreise der Banken, weil es noch günstiger ist als deren Verkaufspreise, aber es fehlt ihm ja auch die Sicherheit.


    Ja, die Lagerung kann ein Problem sein. Wenn man es in der Wohnung lagert, solltest Du es halt niemandem erzählen. Im Garten zu vergraben wäre möglich, sofern man einen hat, aber dabei fühlt man sich sicherlich auch nicht wohl. Bankschließfächer kosten auch, und vor allem ist das - nach Xetra-Gold - der dümmste Ort, wenn man sich vor einem Zugriff des Staates wehren will (und in einem Katastrophenszenario ist es auch fraglich). Na, zumindest vor einer Konfiszierung; wenn es lediglich um die Wertermittlung für einen Lastenausgleich geht, weiß ich nicht, ob man so weit gehen würde, die öffnen zu lassen.

    „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht." – Benedikt Lux, Grüne Berlin

  • Ich denke, wenn Du es zuhause gut versteckst, oder im Garten vergraebst, dann ist das schon ziemlich sicher.

    Es niemandem zu sagen riskiert allerdings, dass wenn Du mal stirbst, es erst tausende Jahre spaeter wieder gefunden wird - und man weiss ja nicht von wem. (so geschehen mit diversen Schaetzen aus der Roemerzeit - da findet sich immer wieder mal ein kleiner Schatz).


    Die Geschichte lehrt, dass der Staat und die Banken am meisten zu fuerchten sind. Darum, wenn Du ihn hast, erscheint mir der eigene Garten am sichersten. Am zweitsichersten (auch noch sehr sicher) ein gutes Versteck im Haus. Evtl. ein zugemauerter ehemaliger Kamin? Das finden Einbrecher nicht so schnell.


    80% der Bevoelkerung glaubt uebrigens dass eine Pizza-Schachtel im Gefrierfach ein gutes Versteck waere - also egal wo Du es versteckst, es ist besser nicht der Kuehlschrank, denn da wuerde ich als Einbrecher sofort als erstes suchen.

    “It’s the little things that matter. It’s one thing to tell someone they look like the first day of spring. It’s another thing to tell them they look like the last day of a long, hard winter.” - Zig Ziglar

  • Da muß ich immer an Edgar Allen Poe denken: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_entwendete_Brief

    Wenn ein Bankschließfach z.B. 60 Euro im Jahr kostet, sind das bei 16.700 Euro Anlagesumme, also 9 Unzen Gold, ebenfalls die 0,3576% Lagergebühren (darüber weniger, darunter mehr). Immerhin kann man dort noch andere Dinge lagern, z.B. die Versicherungspolice für eine Gebäudeversicherung im Falle des Hausbrandes oder andere Dokumente im Original.

    Ob aber die Schließfächer im Falle des Atomkrieges als erstes geplündert werden?

    „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht." – Benedikt Lux, Grüne Berlin

  • Ich meinte den Verkauf bei Ebay Kleinanzeigen, ob man da mehr erlösen kann als bei den Banken.

    Ich bin dazu übergegangen die günstigen Artikel lieber zu verschenken, anstatt mir den Stress mit dem Klientel von Kleinanzeigen zu geben. Du hast tendenziell bei niedrigen Beträgen unverschämtes, unpünktliches Klientel und bei hohen Beträgen (Apple Produkte, Autos, etc) Betrüger an der Hacke. Laut meinen Erfahrungen waren ~1-2/10 Übergaben mit Leuten, die ich angenehm fand.

    Und 4stellige Beträge in der Stadt übergeben (Falschgeld? Überfall? Falschgold?) oder jemanden in meine Wohnung lassen???

    Ebay scheidet auch aus, bei nun 11% Provision!!!!


    Der Typ im Video hat nun auch nicht unbedingt einen Preis in Sympathie verdient, aber man sieht wie es z.B. bei Iphones abgeht:

    eBay Kleinanzeigen - Betrüger verarschen und ärgern - YouTube


    Edith trifft sich nur noch mit Leuten, die sich vorher ausweisen und Referenzen haben, zum Beispiel durch andere persönliche Übergaben. Letzten Monat kam ein netter Herr zum Kaffee vorbei, brachte eine wunderschöne Uhr im Gegenwert von 2 Unzen Gold mit und hat nicht mal das Geld im Umschlag gezählt :thumbsup:

  • wobei Du Brand nicht fuerchten musst, was das Gold angeht. Es brennt naemlich nicht, und kann die Temperaturen eines Hausbrands gut ueberstehen. Und selbst wenn Du geschmolzenes Gold hast - auch das erhaelt grossteils seinen Wert.

    Schwieriger ist es, wenn bei einem Atomkrieg die A-Bombe in Deinen Garten faellt: nicht nur, dass das Gold vermutlich verdunstet sonstwohin verschwindet, sondern selbst wenn Du noch was davon wiederfindent wuerdest, dann waere es ja contaminiert? (wegen der Strahlung).


    Allerdings spricht auch das nicht fuer ein Bankschliessfach, denn nachdem eine Banke eine A-Bombe abbekommt siehts in den Schliessfaechern auch nicht so gut aus. Und ob in diesem Szenario noch eine Hausratsversicherung steht, die einen entschaedigen koennte? Ich weiss nicht so recht.

    “It’s the little things that matter. It’s one thing to tell someone they look like the first day of spring. It’s another thing to tell them they look like the last day of a long, hard winter.” - Zig Ziglar

  • Und ob in diesem Szenario noch eine Hausratsversicherung steht, die einen entschaedigen koennte? Ich weiss nicht so recht.

    in genau diesem Szenario nicht. Denn nach Atombombe brauchst du das Gold nicht mehr.

    Aber im trivialen und vermutlich wahrscheinlicheren Fall eines Einbruchs wäre eine Versicherung nicht ganz ungelegen, oder?

  • Wenn man auf dem Land lebt, ist es nicht wahrscheinlich, daß man von einer Atombombe unmittelbar getroffen werden wird. Weder das eigene Haus, noch die Bank, darum geht es mir nicht. Es wird wahrscheinlich ein "danach" geben. Ob das - wegen der zerstörten Städte und Infrastruktur und allem, was damit zusammenhängt, möglicherweise auch wegen der Strahlenbelastung (ich war mal in Hiroshima - keine Ahnung, ob die heutigen Bomben damit vergleichbar sind und ob es eine Rolle spielt, ob die Bombe über der Stadt explodiert oder erst am Boden) -, also ob das dann für die nächsten Jahre in Deutschland noch erstrebenswert ist, ist eine andere Frage. Ich kann mir vorstellen, daß viele Leute zumindest für einige Zeit z.B. ins nicht betroffene Australien auswandern wollen würden, und ich vermute weiter, daß dafür etwas Geld vorteilhaft sein wird. Erstens um den Flieger bezahlen zu können (Interkontinental geht nicht anders, vielleicht ab Istanbul oder so), und vielleicht auch als Voraussetzung, überhaupt ins Land zu kommen.


    Die Sache mit dem Hausbrand war unabhängig davon zu sehen. Ich meinte: mit dem Haus verbrennt auch die Versicherungsurkunde. Ich kann dann nicht mehr beweisen, daß ich überhaupt eine Versicherung hatte. Ich habe mal gelesen, man müsse dann das Original der Police einsenden. Ist aber unplausibel, denn es wird doch sicherlich auch ohne gehen, sonst würde ja kaum jemand entschädigt werden. Zeugnisse im Original können für viele Leute auch wichtig sein (für mich nicht mehr). Auch so etwas Trivial erscheinendes wie eine Datensicherung (Festplatte). Möbel etc. lassen sich leichter ersetzen als die alten Urlaubsbilder, die Onlinepasswörter oder eine Aktiendatenbank. Das wäre dann der Vorteil eines Bankschließfaches; die fehlende Versicherung ist der Nachteil gegenüber Xetra-Gold.


    Die Händler kaufen schon 10 Stück pro Woche oder so an, und es gibt ja nicht nur einen. Etwas Preisaufschlag gibt es nur jeweils für den aktuellen Jahrgang, aber für die älteren sollte es ein konstanter Preis sein, der z.B. von gold.de ausgewiesen wird.

    „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht." – Benedikt Lux, Grüne Berlin

  • Ich habe mal gelesen, man müsse dann das Original der Police einsenden. Ist aber unplausibel, denn es wird doch sicherlich auch ohne gehen,

    Im Schadensfall Hausrat braucht man lediglich die Versicherungsnummer. Schadensaufstellung einreichen. Irgendwelche Nachweise sind von Vorteil, dass du das, was da geklaut, verbrannt, beschädigt wurde auch tatsächlich bessen hast. Also z.B. Fotos, Rechnungen auch ins Bankschließfach. Oder Scans auf einem USB Stick.

  • Bei Xetra-Gold liegen ja echte Barren in Frankfurt. Die müssen gelagert, bewacht und versichert werden. Außerdem kostet es Geld, bei einem Wachsen des Volumens von Umicore weiteres Gold liefern zu lassen.


    Jeder Anteil wird aber zum Preis von 1 Gramm in EUR gehandelt.


    Irgendwie müssen sie ja ihre Kosten bestreiten. Daher ziehen sie die 0.375% wie bei einem Fonds als Bestandsprovision ein.

  • Konnte von euch jemand bei IB über die MOEX verkaufen?

    Ich bekomme diesen Fehler beim Einstellen einer Test-Order für GAZP

    Quote

    No Trading Permission, Regulatory Restriction. Please contact customer service for assistance.

    Your account is eligible to upgrade to margin account.

  • Nein, es geht immer noch nicht, auch mit sog. "margin account" - liegt wohl nicht an IB, sondern daran, daß es für Ausländer nach wie vor verboten ist.


    Quote

    The order on MOEX was rejected with reason: 'No Trading Permission, Regulatory Restriction. Please contact customer service for assistance.'

    „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht." – Benedikt Lux, Grüne Berlin