• Wir waren bei der International Value Investing Conference in Luxembourg und haben einige Videos produziert. Zwei davon sind schon in unserem Kanal zu finden. Weitere folgen in den nächsten Wochen jeweils am Dienstag und Freitag. Abonniert gerne den Kanal, dann bekommt ihr alle Updates: https://www.youtube.com/valueDACH


    Starcapital hat gerade auch einige interessante Videos vom Börsenseminar eingestellt: https://www.youtube.com/user/StarCapitalAG

    Habe mir gerade das Video von Norbert Kaimling angesehen, habe dazu zwei Anmerkungen/Fragen. (Das ist der Norbert aus diesem Forum, oder?)


    Die einfachen Bewertungen die Märkte mit CAPE Ratio schließt ja das jeweilige Zinsniveau zu derzeit nicht ein, beachtet ihr das auch in irgendeiner weise?


    Amerika ist zwar nur circa 25 % des weltweiten BIP, der Aktienmarkt deutlich mehr. Aber ich wage mal zu behaupten, dass amerikanische Firmen überdurchschnittlich viel im Ausland engagiert sind, findet dieser Gedanke bei euch Beachtung?

  • Nassim Nicholas Taleb neulich. Zum Einstieg bspw. ab 47:36 ein paar Minuten



    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.

  • Ein interessantes Video über Milliardäre in Deutschland:


    "Video: Die Story im Ersten: Ganz oben - Die diskrete Welt der Milliardäre"


    https://www.daserste.de/inform…lliardaere-video-102.html


    Interessant fand ich zum Beispiel auch (Minute 39:15) , wie ein Herr Rossmann mit Gazprom Aktien "zockt". Von Recherche ist überhaupt nicht die Rede, nur dass er glaubt der Kurs "geht wieder Richtung 4€"


    Herr Schaller von McFit ist auch als Interviewpartner im Film dabei.

    (Ich wusste gar nicht, dass McFit bis 2004 eine Ausländerquote von 17% in seinen Studios hatte. Das Magazin Klartext hat das aufgedeckt und danach wurde die Quote aufgehoben.

    Der kann froh sein, dass die Ausländer da sind. Mittlerweile sind das fast 90% der Kunden von Mcfit Ausländer. Das Schlimme ist, wie ich finde, dass dieser Herr Schallenderer diese Denke in sich hat und das ganze auch kulturell im Unternehmen gelebt wird. )


    https://www.rbb-online.de/klar…ss_nur_fuer_deutsche.html

  • Die wohlhabendsten Regionen Europas, von 1900 bis 2010.

    https://twitter.com/NaomiOhReally/status/1107959920630984706


    (Animiertes Video, in Twitter eingebettet. Ich weiß leider nicht, wie ich das Video ohne den Tweet direkt posten oder einbinden kann, um es direkt anzuzeigen und zu animieren.

    Gibt icher noch bessere Fäden dafür als diesen, vielleicht postet jemand dort das Video alleine)

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • Google liefert den Artikel dazu. Interessant sind insbesondere die Tabellen auf pp 26-28, sowie die graphischen Darstellungen am Schluss des Artikels.


    Die größten Gewinner-Regionen in der Zeit von 1900-2010 waren: Das Baskenland und Südtirol, knapp dahinter Süd-Norwegen und finnische Ostsee-Inseln.

    Wallonien liefert die vier größten Verlierer und zwei angrenzende Regionen in Nord-Frankreich weitere 2 der zehn größten Verlierer-Regionen; die anderen vier sind Chemnitz, Leipzig, Dresden in Deutschland und Wales.


    Aus den graphischen Darstellungen am Schluss des Artikels beleuchtet einen wichtigen Aspekt des Brexit: 1900 war Großbritannien nicht nur das reichste Land Europas, der Reichtum war darüber hinaus sehr homogen über das ganze Land verteilt. Beides ist nun nicht mehr der Fall.

  • Cool, danke!
    Dann binde ich es dem Faden entsprechend mal auch als Video ein

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • Die wohlhabendsten Regionen Europas, von 1900 bis 2010.

    https://twitter.com/NaomiOhReally/status/1107959920630984706


    (Animiertes Video, in Twitter eingebettet. Ich weiß leider nicht, wie ich das Video ohne den Tweet direkt posten oder einbinden kann, um es direkt anzuzeigen und zu animieren.

    Gibt icher noch bessere Fäden dafür als diesen, vielleicht postet jemand dort das Video alleine)

    Witzig!


    Was mich wundert:
    Dass in DE Hamburg so weit vor Oberbayern liegen soll.

    Das ist m.E. nur mit dem Zuschnitt der Regionen zu erklären, der bei HH eben nur den Großraum umfasst, bei Oberbayern aber nicht auf den Großraum München beschränkt ist sondern alle mögliche Pampa mit einschließt.

    Ich gehe davon aus dass dieser Effekt allgemein stark verzerrend wirkt.

  • Das BIP pro Kopf ist so etwas ein Näherungswert für den "Reichtum", aber kein direkter Messwert.


    Dem BIP würde in der Betriebswirtschaft etwa dem Umsatz entsprechen. Das dürfe im eine Handelsstadt wie Hamburg, oder auch an Bankenplätzen wie Luxemburg, vergleichsweise hoch ausfallen. Zwischen Umsatz und Gewinn stehen aber auch noch solche Größen wie die Marge. Dem betriebswirtschaftliche Gewinn würde eher so etwas wie das Zahlungsbilanzsaldo entsprechen. Das wird aber für solche kleinen Regionen nicht erfasst



  • Kaufkraft ist vielleicht eher als Reichtumsindikator geeignet als BIP. GfK Daten hier


    Auch Kaufkraft ist nicht so einfach, man müsste ja auch noch das lokale Preisniveau berücksichtigen, insbesondere für Mieten.


    Auch hat der Bergriff "Reich" auch immer zwei verschiedene Bedeutungen: Erstens wie viel Waren und Dienstleistungen ich konsumiert habe (wie groß ist mein Auto?) und wie viel Vermögenswerte ich besitze.

  • Auch Kaufkraft ist nicht so einfach, man müsste ja auch noch das lokale Preisniveau berücksichtigen, insbesondere für Mieten.


    Auch hat der Bergriff "Reich" auch immer zwei verschiedene Bedeutungen: Erstens wie viel Waren und Dienstleistungen ich konsumiert habe (wie groß ist mein Auto?) und wie viel Vermögenswerte ich besitze.

    Guter Punkt mit den Mieten.

    GfK schreibt dazu: [die allgemeine Kaufkraft] "zeigt die regionale Verteilung des verfügbaren Einkommens der Bevölkerung." "Neben der allgemeinen Kaufkraft weisen wir auch die Einzelhandelskaufkraft aus." "Die GfK Einzelhandelskaufkraft ist der Teil der allgemeinen Kaufkraft, der für den Einzelhandel zur Verfügung steht - nach Abzug von Ausgaben für Mieten, Hypothekenzinsen, Versicherung, Kraftfahrzeuge, für Reisen oder Dienstleistungen."


    So wie ich das verstehe, geht es nicht darum, wieviel "ich konsumiert habe", sondern darum, wieviel ich konsumieren könnte und zwar aus dem Einkommen. Da von Einkommen die Rede ist, dürfte es um Einkommensreichtum gehen und das Vermögen aussen vor sein.