• Ebenfalls im Economist kam die Idee, Teile der Dienste von Amazon et al ggf. als Utility zu deklarieren und entsprechen zu regulieren.

    Das wäre dann der staatliche Weg das Monopol zu brechen, falls der Wettbewerb das aus dem ein oder anderen Grund nicht hinbekommt.


    Wenn man den Artikel von oben so liest, klingt das nach einem absolut sinnvollen Vorschlag (Hervorhebungen durch mich).


    Zitat

    For sellers, Amazon is a quasi-state. They rely on its infrastructure — its warehouses, shipping network, financial systems, and portal to millions of customers — and pay taxes in the form of fees. They also live in terror of its rules, which often change and are harshly enforced. A cryptic email like the one Plansky received can send a seller’s business into bankruptcy, with few avenues for appeal.

    Sellers are more worried about a case being opened on Amazon than in actual court, says Dave Bryant, an Amazon seller and blogger. Amazon’s judgment is swifter and less predictable, and now that the company controls nearly half of the online retail market in the US, its rulings can instantly determine the success or failure of your business, he says. “Amazon is the judge, the jury, and the executioner.”

  • Ich trags mal hier rein.


    Hier mal ein interessanter Bericht über die komische Preis-Gestaltung bei US-Retailern und den folgen für die Kunden. Als Beispiel Target.

    Ich denke das ist auch hier in Deutschland mit den Rabatten aktuell nicht anders:


    "My Recent Target Experience and How The Chase for E-Commerce Market Share is Killing Retailer Margins"


    https://www.peridotcapitalist.…al+Management+LLC+Blog%29

  • Eine so dumme Begründung habe ich selten gehört:


    Zitat

    manager magazin: Herr Vilanek, Sie haben Mitte vergangenen Jahres bei Ihrem Einstieg bei Ceconomy 8,50 Euro pro Aktie auf den Tisch gelegt. Aktuell liegt der Wert bei 3,50 Euro – und manche Analysten sehen das Kursziel sogar noch darunter. Bereuen Sie den Einstieg mittlerweile – oder nur den Preis, den sie für ihre taktische Beteiligung gezahlt haben?


    Christoph Vilanek: Nein, ich bereue meine Entscheidung nicht. Für uns ist das ja schließlich ein strategisches Investment und in sich sehr wertvoll. Aber natürlich ist so ein Absturz bedauerlich – vor allem, wenn man bedenkt, dass Analysten zum Zeitpunkt unseres Einstiegs den Aktienwert bei mehr als 10 Euro gesehen haben. Dass der Kurs so dramatisch abgestürzt ist, liegt an den Ereignissen, die auf unseren Einstieg gefolgt sind. Personelle Konsequenzen daraus sind aber mittlerweile gezogen worden. Und ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass sich Kurse auch wieder verändern.